Freitag, 15. Januar 2021
27.04.2018 11:31
Bundesrat

Schneider-Nachfolge:Rennen lanciert

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Von: sda

Im Bundesrat zeichnet sich ein Doppelrücktritt ab: Mit Johann Schneider-Ammann und Doris Leuthard haben zwei Mitglieder angekündigt, spätestens im Herbst 2019 zurückzutreten. Dies gibt den Parteien mehr Spielraum für die Nachfolge.

Für die Nachfolge Schneider-Ammans gilt ohnehin die St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter als Favoritin. Sie hatte schon kandidiert, als Schneider-Ammann gewählt wurde. Damals galt Keller-Sutter als Asyl-Hardlinerin. In der Zwischenzeit hat sie sich in anderen Dossiers einen Namen gemacht.

In Frage käme auch die Schwyzer Nationalrätin und Parteipräsidentin Petra Gössi. Wie Keller-Sutter stammt sie aus einer Region, die derzeit nicht im Bundesrat vertreten ist. Das würde auch für Nationalrätin Daniela Schneeberger (BL) gelten.

Mehrere Regierungsrätinnen

Daneben kämen die Nationalrätinnen Regine Sauter (ZH), Christa Markwalder (BE) und Doris Fiala (ZH) in Frage. Ins Rennen steigen könnten auch Regierungsrätinnen – Carmen Walker Späh (ZH), Petra Steimen-Rickenbacher (SZ), Barbara Bär (UR), Yvonne von Deschwanden (NW) oder Maya Büchi (OW).

Präsentiert die FDP ein Zweierticket mit einer Frau und einem Mann, dürften Kandidaten aus jenen Regionen bessere Chancen haben, die heute nicht im Bundesrat vertreten sind. Mögliche Anwärter sind die Ständeräte Andrea Caroni (AR) und Martin Schmid (GR) oder die Nationalräte Damian Müller (LU) und Marcel Dobler (SG). Interesse bekunden könnten aber auch Ständerat Ruedi Noser (ZH) und die Nationalräte Hans-Peter Portmann (ZH) und Christian Wasserfallen (BE).

Amherd und Pfister

In der CVP fällt häufig der Name der Walliser Nationalrätin Viola Amherd, die als frühere Stadtpräsidentin von Brig Exekutiverfahrung mitbringt. Ebenfalls im Gespräch ist die Baselbieter Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter. Von den fünf CVP-Regierungsrätinnen wurden bislang die Urnerin Heidi Z’graggen und die Thurgauerin Carmen Haag ins Spiel gebracht.

Ambitionen und intakte Chancen werden jedoch auch Parteipräsident Gerhard Pfister nachgesagt. Weil der Zuger dem rechts-konservativen Flügel der CVP angehört, könnte er wohl auf viele Stimmen der SVP und FDP zählen. Mit einem Doppelrücktritt steigen seine Chancen erheblich. Weitere mögliche Kandidaten sind die Ständeräte Pirmin Bischof (SO), Stefan Engler (GR) und Konrad Graber (LU).

 

 

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