Dienstag, 9. August 2022
02.08.2022 07:02
Energie

Sommaruga: Energiewende ist machbar

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Von: sda

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat in ihrer 1. August-Ansprache in Freiburg die Energiewende als machbar bezeichnet. Der Ausbau der Energie-, Bahn- und Kommunikationsnetze erfolge in allen Regionen. Dieser Wille zum Einschluss aller Landesteile sei im Erbgut des Landes verankert.

Zu Beginn ihrer Rede erinnerte die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) daran, dass sie sieben Jahre lang in Freiburg gelebt hat. In Bahnnähe, so dass sie ihre Klavierübungen gelegentlich selber nicht mehr hören konnte. Das habe ihre Liebe zur Bahn nicht geschmälert.

Die Bedeutung Freiburgs lasse sich sicher auch auf die strategische Funktion im Bahnnetz zurückführen. Die Bahn sei Teil der Sicherheitsarchitektur eines Landes. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe mit ihr bei einem Besuch 2020 die Bedeutung der Bahn besprochen. Das war vor dem Krieg, aber die Ukraine setze weiter auf die Bahn und wolle sie wieder aufbauen, was an der Wiederaufbau-Konferenz in Lugano klar geworden sei.

Für den Bundesrat seien funktionierende Infrastrukturen zentral. Dafür investiere der Bund nicht nur in den Zentren sondern überall. Dieser Wille, alle Regionen zu berücksichtigen, sei im Erbgut der Schweiz eingeschrieben. Dieser Wille umfasse nicht nur die Bahn, sondern das Autobahn-, Energie- und Kommunikationsnetz.

Gerade bei der Energie müsse die Schweiz die Inland-Produktion ankurbeln. Dafür stelle das Parlament in den nächsten Jahren 12 Milliarden Franken zur Verfügung. Die Schweiz habe beneidenswerte Energieressourcen. Die Solarenergie entwickle sich fulminant.

Es gelte aber, weiterhin die Ärmel aufzukrempeln. Zu lange habe sich die Schweiz auf Energieimporte verlassen. Jetzt müsse die Solidarität spielen. Sie sei zuversichtlich, dass die Energiewende machbar sei.

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4 Responses

  1. „Die Energiewende ist machbar“. Dieser Satz stimmt nur insoweit, bis ein fixer Zeitraum definiert wird. Wer etwas erzwängen will, nur um der Ideologie Willen, verkennt die Realität, oder einfach ausgedrückt, ist strohdumm.
    Die Energiewende ist ein sukzessiver Prozess, weil die fossilen Brennstoffe einmal zu Ende sind.
    Mit dem Vehikel Klima wird versucht, ein abrupter Wechsel zu erzwingen.
    Irgend jemand verbrennt die geförderten Fossilen, wenn nicht wir, dann andere.

  2. Evelyn Widmer-Schlumpf wollte die Energiewende mit einer Lenkungsabgabe finanzieren, welche vollumfänglich rückerstattet wird. Was natürlich blanker Unsinn ist; mit rückerstattetem Geld ist nichts mehr finanzierbar. Doris Leuthard fand, mit jährlich 40 Franken je 4-Personenhaushalt sei die Energiewende zu schaffen. Simonetta Sommaruga wollte das noch toppen. Mit zusätzlich jährlich 100 Franken je 4-Personenhaushalt sei auch noch das Klima zu retten. Fazit: Nicht alles glauben.

  3. Was zum Teufel schwadroniert diese unfähige Frau da bitte? Das Schweizer Bahnnetz ist seit Jahren am Anschlag, man munkelt von 150% Auslastung. Bern, Basel und Luzern haben es deutlich gezeigt. Züge springen nicht einfach mal so aus der Schiene! Zudem loben sich die SBB gerne selber bis auf Wolke 77, wären angeblich Energieautark. Auch das ist eine platte Lüge. So wie das jämmerliche Märchen von der Solidarität auch. Der Steuerdepp wird´s wieder zahlen dürfen. Solidarisch!

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