Sonntag, 18. April 2021
01.04.2021 14:17
Abstimmung

WaldSchweiz sagt Ja zum CO2-Gesetz

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: lid

Die Waldeigentümer seien motiviert und fähig, noch mehr zum Klimaschutz beizutragen. Deshalb hat der Waldeigentümerverband WaldSchweiz für die Abstimmung über das neue CO2-Gesetz am 6. Juni 2021 die JA-Parole beschlossen.

Der Bundesrat hat diese Woche den Abstimmungskampf zum revidierten CO2-Gesetz lanciert. Das überarbeitete CO2-Gesetz soll unter anderem die Elektromobilität fördern, Fliegen teurer machen und den Einsatz von klimafreundlichen Heizungen vorantreiben. Vor den Medien hat Umweltministerin Simonetta Sommaruga betont, man wolle nicht auf Verbote, sondern auf finanzielle Anreize setzen.

Waldeigentümerverband WaldSchweiz hat sich nun positiv zum revidierten CO2-Gesetz geäussert: Man sei der Überzeugung, dass das vom Parlament beschlossene Gesetz die richtige Antwort auf die grossen klimapolitischen Herausforderungen sei. WaldSchweiz erwarte aber, dass die Klimaschutzleistungen, die der Wald für die Gesellschaft erbringe, in den Verordnungen zum CO2-Gesetz angemessen berücksichtigt werden.

Der Gesetzestext sieht vor, dass im Bereich Wald- und Holzwirtschaft Massnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen umgesetzt werden sollen. Gleichzeitig werde aber auch die Basis geschaffen, dass die Speicherung von Kohlenstoff im Wald von den Waldeigentümern in Wert gesetzt werden könne, schreibt WaldSchweiz.

Die Waldeigentümer seien bereit, die Klimaschutzleistungen des Schweizer Waldes mit einer nachhaltigen Bewirtschaftung langfristig sicherzustellen – solange der Bundesrat dies auf Verordnungsstufe vollzugstauglich präzisiere und dabei keine zu grossen Hürden schaffe. WaldSchweiz ist überzeugt, dass die Waldeigentümer zusammen mit den nachfolgenden Branchen in der Wertschöpfungskette Wald und Holz und mit der nötigen Unterstützung einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten können.

Mehr zum Thema
Politik & Wirtschaft

Nach einer engagierten Diskussion beschloss die Delegiertenversammlung des Bio-Dachverbands die Nein-Parole. - Bio Suisse Bio Suisse lehnt die Trinkwasser-Initiative ab. Die Nein-Empfehlung für die Abstimmung am 13. Juni wurde an…

Politik & Wirtschaft

Hochwasser, Überschwemmung, trübes Wasser - Hans Braxmeier Der Bundesrat will den Hochwasserschutz effizienter machen. Er hat dazu am Mittwoch eine Teilrevision des Wasserbaugesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Mit der Modernisierung…

Politik & Wirtschaft

In abgedeckten Frühkartoffeln muss der Fungizidschutz aufrechterhalten werden - Grangeneuve Am 13. Juni kommen die Trinkwasser- und Pestizid-Initiative zu Abstimmung. Die Vereinigung Schweizerischer Kartoffelproduzenten (VSKP) warnt vor einer Annahme. Die…

Politik & Wirtschaft

Der «Club» ist eine Diskussionssendung auf SRF 1 am Dienstagabend. - SRF Die Sendung «Club» auf SRF 1 widmet sich am Dienstagabend der Landwirtschaft. Unter anderem diskutieren Bauernverbandspräsident und Nationalrat…

3 Responses

  1. Man kann nicht mehr für das Klima tun, ausser vielleicht für das politische Klima, das durch die Masse an unnötigen Initiativen und die Rechthaberei vergiftet ist. Das Weltklima wird hauptsächlich durch die Sonne und die Winde bestimmt und bestimmt nicht durch das Spurengas CO2.
    Jede Organisation will nun aus Diesem unnötigen und sinnlosen CO2-Gesetz Profit schlagen. Wir sollten endlich zur Wahrheit und Vernunft zurückkehren und erkennen, dass die ganze Klimapanik eine Lüge ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE