Sonntag, 29. November 2020
11.12.2012 08:23
Wallis

Walliser Regierung will Verstädterung des Rhonetals entgegenwirken

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Die Walliser Regierung will der Verstädterung des Rhonetals Einhalt gebieten. Am Dienstag schickt sie eine Vorlage in die Vernehmlassung, in der sie eine Verdichtung der Bauzonen vorsieht.

Aktuell leben rund 70 Prozent der Walliser Bevölkerung in der Rhoneebene, wie Jean-Michel Cina, Chef des Departements für Volkswirtschaft, Energie und Raumentwicklung, am Montag an einer Medienorientierung sagte. In diesem Bereich fände auch die Mehrheit der wirtschaftlichen Tätigkeiten statt.

Das Gebiet repräsentiere jedoch lediglich sechs Prozent der Kantonsfläche, sagte Cina weiter. Mit einem neuen kantonalen Richtplan wolle man daher die Verstädterung des Rhonetals von Monthey bis nach Brig verhindern. Konkret sieht der Richtplan verdichtetes Bauen vor, damit die urbanen Zentren vor allem innerhalb ihres jetzigen Parameters wachsen können. Dazu genügten die aktuellen Bauzonen, sagte Damian Jerjen, Chef der Dienststelle für Raumentwicklung.

Die Vorlage ist bis zum 22. Februar 2013 in der Vernehmlassung. In der zweiten Jahreshälfte soll diese dem Kantonsparlament vorgelegt werden. Laut Cina dürfte eine allfällige Annahme des Referendums gegen das Raumplanungsgesetz bei der eidgenössischen Volksabstimmung am 3. März 2013 kaum Einfluss auf den kantonalen Richtplan haben.

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