Sonntag, 29. Januar 2023
11.01.2023 15:47
Ausbildung

Bildungsreform steht auf der Kippe

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Von: sal

Aus dem Kanton Bern kommt ein Antrag, bei der laufenden Revision der beruflichen Grundbildung zum Landwirt/in EFZ über die Bücher zu gehen und statt nur noch das Modell 3+1 Lehrjahre auch noch eine Anpassung des bestehenden dreijährigen Ausbildungsmodells in Betracht zu ziehen. Der Vorstand des Schweizer Bauernverbandes entscheidet am Donnerstag, 12. Januar, darüber. 

Im Herbst erreichte den «Schweizer Bauer» die Meldung, dass es bei der Revision der beruflichen Grundbildung erheblichen Widerstand gegen das mittlerweile favorisierte Modell mit neu 3+1 Lehrjahren gebe.

Das vierte Lehrjahr wäre dann freiwillig, dort könnte man eine zweite Fachrichtung wählen, die auch im Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) zum Landwirt oder zur Landwirtin erwähnt würde. Insbesondere Leute aus der Praxis, landwirtschaftliche Berufsbildner und Lehrer an landwirtschaftlichen Schulen, seien skeptisch.

Die Reform der Bildungsgänge ist eine der allerwichtigsten Weichenstellungen für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft überhaupt, das sagen mehrere Personen, die in den landwirtschaftlichen Verbänden und im Bildungswesen aktiv sind, übereinstimmend. 

Ein Antrag liegt vor 

Der Schreibende machte am 22. Oktober 2022 eine Titelgeschichte im gedruckten «Schweizer Bauer» mit dem Titel «Bildungsreform auf dem Prüfstand». Seitens des Schweizer Bauernverbands wurde er damals gedrängt, ja nicht zu schreiben «Bildungsreform ist auf der Kippe». Jetzt zeigen neue Recherchen, dass dieser Titel mittlerweile angemessen ist, mindestens was das Modell «3+1» betrifft.

Denn nun ist der Widerstand konkret geworden und wird am Donnerstag ins wichtigste agrarpolitische Gremium getragen, in den Vorstand des Schweizer Bauernverbandes. In diesen Stunden kämpfen beide Seiten um eine Mehrheit, gewisse Angestellte des SBV versuchen nach Kräften, das Modell 3+1 als das einzig mögliche und als sogenannt «alternativlos» darzustellen. Aber jetzt ist die Ausgangslage so, dass es wieder möglich geworden, dass die berufliche Grundbildung revidiert wird ohne das Modell «3+1 Lehrjahre mit Fachrichtungen». Sondern dass drei Lehrjahre für alle oder in der Zukunft vier Lehrjahre für alle kommen. 

Das Modell 3+1 erfährt Widerstand – und das aus mehreren Kantonen.
Rahel Wyss

Aargauer unterstützen den Antrag 

Der «Schweizer Bauer» hat erfahren, dass das Modell 3+1 erneut hinterfragt wird, und rief Hans-Ulrich Lüscher, den Präsidenten der Berufsbildungskommission des Bauernverbands Aargau an, der dem «Schweizer Bauer» dazu schon im Oktober Auskunft gegeben hatte.

Er sagte: «Wir Aargauer schliessen uns dem Antrag der Berner, Solothurner und Zürcher an, wonach wir noch einmal eine Auslegeordnung machen sollten und insbesondere prüfen sollten, ob wir nicht den bestehenden dreijährigen Ausbildungsgang zum Landwirt/in EFZ verbessern und verfeinern könnten, statt mit dem Modell 3+1 ein ganz neues System mit Fachrichtungen einzuführen.»  Denn damit würden die Wahlfächer wegfallen, die heute für viele Betriebe und Auszubildende mit spezifischen Betriebszweigen und Interessen wichtig seien.

BEBV: «Neutral informieren»

Lüscher sprach von einem Antrag der Berner. Hans Jörg Rüegsegger, Präsident des Berner Bauern Verbandes (BEBV), ist derjenige, der den Antrag im SBV-Vorstand einbringt. Auf Anfrage sagt Rüegsegger: «Ja, ich stelle einen Antrag, der von mehreren Kantonen und von der Jula Schweiz unterstützt wird. Wir wollen, dass die OdA AgriAliForm nicht nur das Modell 3+1 Lehrjahre in die interne Vernehmlassung gibt, sondern auch das bestehende dreijährige Modell (allenfalls optimiert) und ein Modell mit vier Lehrjahren.»

Teil des Antrags sei auch, dass der SBV umfassend und neutral informiert werde über Vorteile und Nachteile der verschiedenen Modelle. Für den Kanton Bern mit seinen 600 Lehrbetrieben/Ausbildnerinnen und Ausbildnern sei das Thema Bildung sehr wichtig. Der BEBV habe im Frühling an der Medienkonferenz vor der Mitgliederversammlung in Thun aufgezeigt, dass beim vorliegenden Modell 3+1, so wie es vorliege, kein Mehrwert entstehe und der BEBV so nicht mithelfen würde.

BEBV-Präsident Hans Jörg Rüegsegger sagt: «Der Berner Bauernverband sieht beim vorliegenden Modell 3+1 kein Mehrwert.»
Daniel Salzmann

BEBV will genau hinschauen

Der BEBV habe seither intensiv gearbeitet und mit vielen Fachleuten über Ziele und Umsetzung der geplanten Bildungsreform gesprochen. Dabei habe sich gezeigt, dass die Unzufriedenheit über 3+1 zugenommen habe und weitverbreitet sei, und das nicht nur im Kanton Bern. Deshalb sollte die OdA AgriAliForm nicht nur das umstrittene Modell 3+1 Lehrjahre in die Vernehmlassung geben. Für Rüegsegger braucht es ein genaues Hinschauen bei allen Bildungsgängen in der Landwirtschaft und eine genügend langfristige Sicht.

Er gibt zu bedenken, dass die zukünftigen Anforderungen an die Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter sehr hoch seien. Gefragt, wie viele denn in seinen Augen das freiwillige vierte Lehrjahr machen würden, wenn man sich nach drei Lehrjahren schon Landwirt EFZ nennen dürfe, sagt Rüegsegger: «Es heisst, dass es 40 bis 50 Prozent absolvieren würden. Wir halten diese Annahme für zu hoch gegriffen und befürchten, dass es deutlich weniger sein werden.» Dazu muss man wissen, dass einer Person mit EFZ (das sie nach «nur» drei Lehrjahren erworben hat) die Teilnahme an der höheren Berufsbildung (Betriebsleiterschule) nicht verwehrt werden kann. Leute, die einen Milchviehbetrieb mit Ackerbau übernehmen wollen, können die Fachrichtung «Rindvieh» wählen und in der Betriebsleiterschule sich in Ackerbau weiterbilden oder eben ausbilden lassen. Das wird sie finanziell günstiger kommen, als ein viertes Lehrjahr zu machen, ausser der Lohn ist im vierten Lehrjahr schon «sehr» gut, dazu sind aber laut Kritikern im Moment keine verbindlichen Vorgaben geplant. 

So lautet der Antrag 

Der Antrag der Berner sieht vor, dass nicht nur, wie von der OdA AgriAliForm geplant, nur das Modell 3+1 in die interne Vernehmlassung gegeben werde, sondern auch das Modell «4 Jahre für alle» und «3 Jahre für alle». Damit verbunden ist der Wunsch nach einer umfassenden Nutzwertanalyse, welche die Vorteile von 3+1 gegenüber einem verbesserten heutigen Modell aufzeigt. 

Die Berner haben Unterstützung aus diversen Kantonen, nach Informationen dieser Zeitung sind das mindestens Zürich, Solothurn, Schaffhausen, Beide Basel, Tessin, der schweizerischen Junglandwirtekommission (Jula CH) und laut den Aussagen von Hans-Ulrich Lüscher auch der Aargau.

Ein Kritikpunkt, der bezüglich der Fachrichtungen immer wieder aufkommt, ist, dass es in der Zukunft geschehen könnte, dass ein Landwirt EFZ mit Fachrichtung Rindviehhaltung fast nichts von Ackerbau gehört hat und umgekehrt eine Landwirtin EFZ mit Fachrichtung Ackerbau fast nichts von Tierhaltung mitbekommen haben könnte, je nachdem welche Lehrbetriebe sie ausgewählt haben. 

Auch die Zürcher helfen den Bernern 

Christian Mathys, Präsident der Bildungskommission des Zürcher Bauernverbandes, sagt auf Anfrage, der ZBV unterstütze den Antrag der Berner. In einer Aussprache mit der OdA AgriAliForm hätten offene Fragen und Knackpunkte nicht geklärt werden können. Darum sei es jetzt wichtig, dass die ungeklärten Punkte offen dargelegt und diskutiert werden könnten. Noch seien nicht alle Konsequenzen des Modells 3+1 aufgezeigt. Die Folgen des ausgearbeiteten Modells müssten mit den Zielen zu Beginn des Reformprozesses und mit dem heutigen System abgeglichen werden, bei dem vielleicht einige Mängel ausgemerzt werden könnten.

Wie Rüegsegger befürchtet auch Mathys, dass nicht wie angenommen rund 50% der Lernenden das freiwillige vierte Lehrjahr machen werden, sondern deutlich weniger. Dann gebe es aber einen Bildungsabbau auf Stufe der Grundbildung, da die Lektionenzahl in drei Jahren sinken werde. Und ein von der Branche selbst gewählter Bildungsabbau wäre  in den Augen von Mathys sehr ungünstig, wenn doch die Anforderungen an die Landwirte seitens Gesellschaft und von der Produktionsseite her stiegen.

Das sagt der OdA-Präsident

Loïc Bardet, Präsident der Oda AgriAliForm, hält auf Anfrage fest, dass Hans Jörg Rüegsegger an der Standortbestimmung von Anfang November nicht anwesend war. Damals habe man die Modelle «4 Lehrjahre für alle» und «3+1 Lehrjahr» miteinander verglichen. Nicht mehr in den Vergleich aufgenommen worden sei dort das Modell «3 Jahre für alle», wie das die Berner in einem Antrag gefordert hätten, der aber erst einen Tag vor dem Anlass eingetroffen worden sei. So habe es für die Nichtbehandlung einen zeitlichen Grund gegeben neben objektiven Begründungen, die ins Jahr 2018, an den Anfang des Prozesses zurückreichen. Damals sei man zum Schluss gekommen, dass nicht alles, was in den Augen der Branche in den Bildungsplan fürs EFZ rein muss, Platz hat in 3 Lehrjahren. Bardet öffnet eine Klammer: Das sei der Grund gewesen, warum die Agora und eine wichtige Minderheit in der Schweiz zuerst für das Modell «4 Lehrjahre für alle» gewesen seien.

Loïc Bardet ist Direktor des Westschweizer Bauerndachverbandes Agora und Präsident der OdA AgriAliForm. 
zvg

Die sechs Fachrichtungen

Als Fachrichtungen vorgesehen sind im Moment bei dem Modell, das die OdA favorisiert: Ackerbau, Rindviehhaltung, Schweinehaltung, Berg-/Alpwirtschaft, Geflügelproduktion und die biologische Produktion (Bio-Pflanzenbau). Im Modell «3+1» ist das Konzept so, dass nach zwei Lehrjahren, die schulisch für alle Auszubildenden die gleichen sind, im dritten Lehrjahr schulisch eine Fachrichtung gewählt wird. Dafür müssen dann auch der Lehrbetrieb entsprechend qualifiziert und zertifiziert sein. Da müsste beispielsweise geklärt sein, wieviel Ackerbau und wieviel Ackerbauwissen des Ausbildners es braucht, damit ein Betrieb eine Lernende mit Fachrichtung Ackerbau haben kann. Im EFZ wäre die Fachrichtung aufgeführt. Im freiwilligen vierten Lehrjahr würde eine zusätzliche, eine zweite Fachrichtung gewählt. Danach gäbe es ein zweites Mal ein EFZ, in dem nun beide Fachrichtungen aufgeführt würden. 

Vor Jahren fiel das Modell «3 Lehrjahre für alle» raus

Laut OdA-Präsident Bardet habe man seinerzeit entschieden, dass das Modell «3 für alle» nicht das Zukunftsmodell sei, darum sei dieses jetzt nicht mehr in die Standortbestimmung einbezogen worden. Bardet sagt, er könne nachvollziehen, dass ein System mit Fachrichtungen auf Bedenken stosse. Er sagt aber auch, dass im Rahmen der internen Vernehmlassung diverse Punkte (z. B. Attraktivität der zweiten Fachrichtung, Anzahl Tage mit Überbetrieblichen Kursen, Anzahl Lektionen, Verteilung der Lektionen über die Lehrjahre) noch diskutiert und allenfalls angepasst werden könnten. Bardet sagt auch, der OdA-Vorstand tage am Freitag und habe geplant, das Modell 3+1 an diesem Tag in die landwirtschaftsinterne Vernehmlassung zu geben. Wenn aber der Vorstand des SBV am Donnerstag eine andere Richtung beschliessen sollte, werde der Vorstand der OdA dies selbstverständlich berücksichtigen, schliesslich sei der SBV das grösste Mitglied der OdA.

Jahrelang auf einem nicht mehrheitsfähigen Weg? 

Fazit der aktuellen Situation: Es ist den OdA-Verantwortlichen und den Befürworten eines Modells mit drei Lehrjahren, Fachrichtungen und einem freiwilligen vierten Lehrjahr bisher nicht gelungen, eine genügend stabile Mehrheit davon zu überzeugen, dass es nur diesen Weg gibt. Vielleicht wurde vor Jahren vorschnell das Modell «optimierte 3 Lehrjahre für alle» auf die Seite geschoben, sodass der Zug mit der Reform nach dem Modell «3+1 Lehrjahre» vielleicht jahrelang auf einem Gleis unterwegs war, das nicht in einem schönen Bahnhof, sondern als Stumpf endet. 

Umstrittene Bio-Fachrichtung

Eine Kritik, die man auch hört, ist die, dass es im von der Oda AgriAliForm aktuell favorisierten Modell «3+1» eine eigene Fachrichtung für die biologische Produktion gebe. Das sei in einer Zeit, in der auch in der konventionellen Produktion immer mehr biologische Methoden angewandt werden und der Bio-Anteil laufend steige, schlicht nicht zeitgemäss. Bio Suisse hat dies aber im Rahmen des Reformprozesses durchgedrückt. Der «Schweizer Bauer» weiss von involvierten Personen, dass in vielen Workshops sehr viele Bio-Ausbildner mitwirkten, dass diese teilweise sogar in der Mehrzahl waren und dass viele mitwirkende Berufsbildner mit Bio-Betrieb sich gegen eine Fachrichtung Bio aussprachen. Bio Suisse verweist in diesem Zusammenhang auf eine Umfrage, wonach 65% der Bio-Lehrmeisterinnen und Bio-Lehrmeister eine Fachrichtung Biolandbau befürworten würden  (vgl. Newsletter von Bio Suisse vom 31.1.2020). Allerdings antworteten nur 20% der 532 angeschriebenen Bio-Lehrmeister. Das heisst, dass trotzdem an der Basis, wenn sämtliche 532 Bio-Lehrmeister eine Meinung abgeben müssten, eine Mehrheit der Bio-Lehrmeister gegen eine separate Fachrichtung sein könnte.  Denn es ist anzunehmen, dass bei der Umfrage unter den 20% Antwortenden die  ganz überzeugten Bio-Lehrmeister und die Bio-Suisse besonders verbundenen Bio-Lehrmeisterinnen übervertreten waren. Ausserdem wird das Framing in der Umfrage nicht negativ zu einer eigenen Bio-Fachrichtung gewesen sein, da die Umfrage von der Geschäftsstelle von Bio Suisse gemacht wurde, welche eine separate Fachrichtung für den Biolandbau für wichtig erachtet. 

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10 Responses

  1. ich zweifle immer mehr an unserer „Bauernelite“…wenn wir schon von Fachrichtungen sprechen , dann ist Biologischer Landbau ganz sicher eine Fachrichtung!!! Es gibt hier in der Schweiz die Produktion nach „Bundes-ÖLN“ und „Bundes-BIO“!!!
    Das sind die Grundfachrichtungen liebe Ausbildungsentwickler!! IP-Suisse ,Bio-Suisse und was es sonst noch gibt sind Labelorganisationen, nach denen mann sicher nicht eine Grundausbildung richtet!! Die Traktorenmarke auf dem Lehrbetrieb würde sonst auch zur FR

  2. Ich zweifle immer mehr an unserer “ Bauernelite“…wenn bio keine fachrichtung sein soll, was ist denn eine solche!!??
    etwa die Traktorenmarke des Lehrbetriebes oder die Labelplakette am Tennstor??? Es gibt bei uns in der Schweiz die Produktionsart „ÖLN“ und „Bundes-Bio“ liebe Ausbildungsentwickler!!! alles andere sind Labelorganisationen ! und eine Grundbildung muss nach mir auf diesen zwei Hauptpfeiler aufgebaut werden! Zurück an den Start bitte!

  3. Es gibt nur eine Lösung und die heist 4 Jahre für alle EFZ darin haben dann alle richtungen Platz. Alles andere ist nur eine zwängerei. Kommt dazu dass bei einer 49 Std Woche die Lehrlinge bald nicht mehr genügend lange auf dem Lehrbetrieb sind.Darum 4 Jahre für alle.

  4. JULA unterstützen 3 Lehrjahre für alle??? Genau diese haben vor 4 Jahren eine 4 jährige Lehre lautstark gefordert. Außerdem ist der ganze Lehrprozess zum Landwirt einen richtigen Fruchtsalat. Kein anderer Beruf kann auf so viele Arten erworben werden. Alle durchs QV. Das ist die richtige Lösung.

  5. Das einzige wo sinnvoll ist, ist eine 3 Jährige für Agrarpraktiker und 4 Jahre fürs EFZ, wie man es in vielen Handwerklichen Berufen schon kennt und Trotzdem noch 2 Ausbildungen gemacht werden. Der Direkzahlungskurs ist endlich zu Streichen, in der heutigen Zeit mit komplexen Vorschriften und grosse Betriebe die sich spezialisieren reichen 7 Wochen nicht.

    1. … dir hätte eine längere Grundbildung auch nicht geschadet (Rechtschreibung) …..
      Betr. DZ Kurs ist der doch gerade für einfach strukturierte (sprich spezialisierte) Betriebe gedacht. Vielseitige mit Ackerbau und mehreren Tierarten sind doch die anspruchsvollsten!

      1. Nein
        Auf diesen Betrieben haben die Berater der Zulieferer und Abnehmer das Sagen. Sie entscheiden was wann und wie gemacht wird. Der „Betriebsleiter“ ist nur noch ein Hampelmann.
        Das ist der grosse Unterschied zwischen der Schweiz und dem Ausland. Hier wird der Beruf erlernt, dort macht man einen Job.

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