Mittwoch, 2. Dezember 2020
12.11.2020 11:26
Photovoltaik

Erneuerbare Energie: Vor allem soll Photovoltaik profitieren

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Von: sda

Im laufenden Jahr sind in der Schweiz kleine und grosse Photovoltaikanlagen mit insgesamt 387 Millionen Franken unterstützt worden. Die Warteliste für Einmalvergütungen für kleine Photovoltaikanlagen (KLEIV) bis 100 kW kann dadurch abgebaut werden. 

Insgesamt erhalten 2020 rund 20›000 Anlagen eine KLEIV. Die Auszahlungen hierfür betragen insgesamt 130 Millionen Franken.

Der Ausbau der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien soll weiter verstärkt werden, allem voran bei der Sonnenenergie, schreibt das Bundesamt für Energie (BFE) in einer Mitteilung vom Donnerstag. So stünden im kommenden Jahr für die Förderung der Photovoltaik total 470 Millionen Franken zur Verfügung. Damit könne erstmals die Warteliste für Einmalvergütungen für Photovoltaikanlagen komplett abgebaut werden.

2021 stehen für die KLEIV 270 Millionen Franken zur Verfügung. Die KLEIV könne so voraussichtlich für alle Anlagenbetreiber ausbezahlt werden. Das betreffe voraussichtlich 25‘000 Anlagen mit einer Leistung von etwa 330 Megawatt (MW).

Fördervolumen 257 Millionen Franken

Mit dem neuen Energiegesetz, das seit dem 1. Januar 2018 in Kraft ist, gibt es die Einmalvergütung auch für grössere Photovoltaikanlagen (GREIV) mit einer Leistung zwischen 100 kW und 50 MW. Seit Februar 2020 ist die Warteliste für die GREIV-Anmeldungen abgebaut, wie das BFE schreibt.

Das Fördervolumen 2020 für die GREIV betrage rund 257 Millionen Franken, demnach erhalten rund 2400 Anlagen mit einer Leistung von 713 MW eine Zusage. 2021 stehen für die GREIV rund 200 Millionen Franken zur Verfügung, wie das BFE schreibt.

Weiter wurden im laufenden Jahr 147 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung über 100 kW (total 41 MW) in das Einspeisevergütungssystem (KEV) aufgenommen. Die KEV-Warteliste bei der Photovoltaik sowie bei den übrigen Technologien werde nicht mehr weiter abgebaut.

9 Prozent des Verbrauchs

Im laufenden Jahr wurden laut BFE rund 22‘400 neue Anlagen zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energien gefördert. Total seien über 85›000 geförderte Anlagen in Betrieb, die knapp 9 Prozent des schweizerischen Verbrauchs produzieren. Erstmals seit 2008 konnte die Warteliste vollständig abgebaut werden.

Für die Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien, Stromeffizienzmassnahmen und Gewässersanierungen bezahlen die Schweizer Stromkonsumentinnen und -konsumenten seit 1. Januar 2018 einen Netzzuschlag von 2,3 Rappen pro Kilowattstunde. Das Geld fliesst in den Netzzuschlagsfonds, aus dem verschiedene Fördermassnahmen finanziert werden.

sda/trm,om

3 Responses

  1. Habe vor 6 Jahren eine
    Anlage 38 KW für Fr 100 000 gebaut. Versprochen waren 28 Rp KEV. Bekommen habe ich eine Einmalvergütung von Fr. 30000. Die Anlage erwirtschaftet bei 6 Rp KW jährlich circa Fr 2000. An eine Amortisation der
    circa Fr 70000 Investition ist nicht zu denken!!

  2. Wir Haben vor ca: 10 Jahre eine montiert.
    Es wurde ein Desaster.
    Die Politik und die Stromloby Denkt nur an sich.
    Wir haben beim Kanton und Bund nachgefragt.
    Es ist ein Katz und Maus Spiel.
    Es muss sehr gut überlegt sein.
    Und der Eigenverbrauch muss sehr gut berechnet
    Werden. Ich habe selber eine Studie mit meiner
    Frau gemacht. Ohne Steuerung brauchen wir 26.8% unser Strom selber.
    Der Süd Thrgau bezahlt etwas dazu.
    Das ist ein kleiner Lichblick

  3. Diese Energiepolitik, eingeführt von Doris Leuthard (CVP), inspiriert von Angela Merkel (CDU) – wegen dem Atomumfall in Fukushima, der keine Opfer aufgrund der Strahlung, jedoch auf Grund der unsinnigen Massnahmen der Regierung Japans forderte – , ist ein einziger Irrweg.
    Solar- und Windenergie, ins Netz gespeist, erhöhen nur die Wahrscheinlichkeit eines Strom-Black-Out’s.
    Typisch sozialistisch (Das C im Parteinamen ist nur Täuschung): von Nichts eine Ahnung und Geld von Anderen verschwenden.

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