Montag, 17. Mai 2021
09.04.2021 15:47
Abstimmungen

Kein Gegenvorschlag, aber eine Antwort

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Von: lid

Einen Gegenvorschlag zu den kommenden Agrarinitiativen gibt es nicht. Eine Antwort auf die Initiativen schon: Die im Parlament verabschiedete Parlamentarische Initiative, die einen Absenkpfad vorsieht.

Im Fokus der Parlamentarischen Initiative (Pa.Iv.) steht die Reduktion von Risiken beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die Reduktion von Nährstoffverlusten.

Um das zu erreichen, müssen drei Gesetze geändert werden: das Chemikaliengesetz, das Gewässerschutzgesetz und das Landwirtschaftsgesetz. Nach einigem Hin und Her zwischen Stände- und Nationalrat war es zum Ende der Frühjahrs-Session so weit und das Gesetz unter Dach und Fach. 

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22 Responses

  1. Aha, da sind wir aber ein groossses schrittchen gegangen!
    Weniger PSM spritzen wollen wir im Moment noch nicht. Wir wollen jetzt mal erst die Risiken vermindern z.B. mit a fonds Perdu Beiträgen von 20000.- und mehr für Spritzen – Waschplätze. Ich bin gespannt, auf was für Subventionsideen unsere Chemi und Agro Lobby sonst noch kommt.
    Gell, die Restaurant Betriebe müssen ihre Covid Notkredite wieder zurückbezahlen?

  2. Absenkpfad, Ressourceneffizienzbeiträge usw. Alles gummige Nebelpetarden, welche die bereits nicht umsetzbare und nicht kontrollierbare OeLN noch bürokratischer und absurder machen.
    Wenn es der SBV und der ganzen Agrarclique im Parlament mit der Ökologie ehrlich meinen würden, würden sie die TWI unterstützen. Klare, viel besser kontrollierbare Vorschriften (bereits auf Verfassungsstufe).
    Die Steuerzahler wollen den Pfsm-Einsatz und den Güllenturismus nicht mehr mit Steuergeldern bezahlen.

  3. Alex kennen wir schon und Vom Acker kommt auch von den Antifa-Provokateuren. Immer die Landwirte anklagen. Die schlimmste Lobby sind die Umweltverbände. Die Landwirte produzieren Lebensmittel während die Umweltverbände und die linken Provokateure nur Wirtschaft, Gesellschaft und letztlich auch die Umwelt, die sie vorgeben zu schützen, zerstören. 5 x NEIN am 13. Juni zu allen schweizfeindlichen Vorlagen!

    1. Ist es dann christlich, dem eigenen Volk die Ernährungsgrundlage zu entziehen und die Produktion ins Ausland zu verlegen, wo z.B. nachweislich grossflächig der Weizen vor der Ernte mit Glyphosate behandelt wird? Weiter werden im Ausland hier längst nicht mehr erlaubte Pestizide eingesetz. Zudem steigt mit einer biologischen Produktion der CO2 Ausstoss pro kg Lebensmittel deutlich an.

    2. Mit der TWI schützt du nicht die Umwelt, sondern schadest der Wirtschaft und Gesellschaft. Die TWI zu unterstützen ist daher eines denkenden und verantwortungsbewussten Christen unwürdig.

  4. Ihr müsst mal die Realität sehen: Der Pflanzenschutzmitteleinsatz ist in den letzten 10 Jahren im OeLN um 40 % zurück gegangen. Bei den Bioziden im Biolandbau aber um 50 % gestiegen. Massenweise werden gefährliche Mittel aus dem Verkehr gezogen. Einsatz Vorschriften, wie etwa Abstände zu Gewässern verschärft. Zudem wurde nun auch noch alles Wesentlich aus der AP22+ betreffend Umwelt herausgelöst und seperat verfügt. Erklärt mir mal wie ihr überdüngt und die Nährstoffbilanz immer noch aufgeht.

    1. Ihr müsst mit diesen % Angaben aufhören. Die sagen so ziemlich garnichts aus. Wisst ihr Bauer überhaupt noch wieso der ÖLN eigeführt wurde?

        1. Wenn die Zahl der biobetriebe sich verdoppelt 100%, dann sind 50% mehr PSM im biolandbau und das sind jeine biozide, gaktisch eine minderung der effektiv ausgebrachten PSM pro ha.

  5. Die Zahl der Biobetriebe hat sich aber nicht verdoppelt.
    Warum sagst du nichts über die 40% Reduktion im ÖLN, ich finde, das ist eine top Leistung!

  6. Aber fast. Und all diese Betriebe brauchen keine synth. PSM mehr. Logisch, weniger konv. Betriebe weniger synth. PSM
    https://www.bioaktuell.ch/aktuell/zahlen-und-fakten-biolandbau/infografiken-biolandbau-schweiz.html
    Sind leider nur die Zahlen von 2019. Ein bisschen kompliezierte Grafiken, aber du schaffst das schon sie falsch auszulegen. Auf der Grafikeben kannst du Blättern, sind 18 Seiten. Besonders interessant sind die Ackerbauzahlen. Viel Spass….

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