Samstag, 16. Januar 2021
08.10.2013 18:11
Zug

LKW blieb auf dem Weg vom Bauernhof stecken

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Fünf Stunden lang hat am Dienstag die Bergung eines Sattelschleppers ausserhalb der Stadt Zug gedauert. Er war auf einem schmalen ländlichen Weg steckengeblieben und drohte, den Abhang hinunter auf die SBB-Gleise zu stürzen, wie die Zuger Polizei mitteilte.

Der 31-jährige Lastwagenchauffeur sollte Waren zu einem Bauernhof liefern, hatte sich aber nicht die Mühe gemacht, sich über den Weg dorthin kundig zu machen. So fuhr er denn weiter, als die Strasse in einen Weg überging, an dessen Eingang ein Fahrverbotsschild stand. «Verboten für Autos und Motorräder» sagten die Symbole. Darunter stand «Ausgenommen Landwirtschaftsfahrzeuge der Anstösser». 

Aufgrund dieses Satzes habe er gedacht, er könne weiterfahren, sagte der Chauffeur später zur Polizei, wie Polizeisprecher Marcel Schlatter zur Nachrichtenagentur sda sagte. Der Mann gelangte dann auch bis zum Bauernhof. Dort konnte aber von Wenden keine Rede sein. Deshalb fuhr er den Sattelschlepper auf dem Weg rückwärts. In einer Kurve kam er nicht mehr weiter. Das schwere Gefährt rutschte vom Weg und hing gefährlich schräg über den Gleisen, die weiter unten am Abhang vorbeiführen. 

Eine Bergungsfirma aus dem Kanton Luzern und die freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug konnten den Laster schliesslich bergen. Um ihn zu sichern, habe man ihn erst einmal an einem dicken Baum festbinden müssen, sagte Schlatter. Neben dem Schrecken und dem Aufwand brachte der Vorfall dem Chauffeur eine Anzeige ein.

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