Freitag, 22. Januar 2021
18.04.2012 17:30
Milch

MIBA bleibt BOM-Mitglied

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Von: lid

Der Milchverband der Nordwestschweiz (Miba) bleibt Mitglied der Branchenorganisation Milch (BOM). Dank einer Neuorganisation der Milchsammel-transporte konnte der Basispreis Anfang 2012 leicht erhöht werden.

Anfangs April hatte sich der Miba-Vorstand gegen einen Austritt aus der BOM entschieden. „Eine schwierige Situation wird nicht besser, wenn man nicht mehr miteinander redet“, rechtfertigte Miba-Präsident Daniel Schreiber den Entschluss an der Delegiertenversammlung in Münchenstein BL.

Bei einem BOM-Austritt wären Folgen unabsehbar

Für den Verbleib spreche der erfolgreiche Abbau der Butterlager mit Hilfe des Marktentlastungs-Fonds. Zudem habe der Richtpreis der BOM eine gewisse Ruhe in den Milchmarkt gebracht. Und nicht zuletzt sei die Branchenorganisation von der Politik anerkannt. Bei einem Austritt wären die Folgen unabsehbar – etwa für den Milchhandel oder die Milchpreiskonditionen. Und sollte die BOM scheitern, sei es alles andere als klar, dass die Politik eingreife.

Schreiber bedauerte, dass ein Teil der Milchbauern nicht bereit ist, für ihre ausgedehnten Milchmengen höhere Abzüge zu entrichten. Viele Produzenten würden nur den eigenen Vorteil im Auge haben. Den Dachverband der Schweizer Milchproduzenten (SMP) forderte Schreiber auf, der BOM wieder beizutreten.

Basispreis um 1,5 Rappen erhöht

Die Miba hat im letzten Jahr das Sammeln der Milch und deren Transport neu organisiert. Damit können auch Lieferanten mit kleinen Mengen einen besseren Preis erzielen, wenn sie die Milchsammlung mit Kollegen koordinieren, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Miba konnte dank der Reform den Basispreis per Anfang 2012 um 1,5 Rappen erhöhen.

Die Miba zählte Ende 2011 rund 1‘900 Mitglieder aus den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Bern, Jura und Solothurn.

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