Dienstag, 15. Juni 2021
06.05.2021 12:00
Bern

«Trinkwasserinitiative fordert Unmögliches»

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Von: sal

Am Mittwoch ging ein knappes Dutzend Berner Eierproduzenten in Bern auf die Strasse, um auf die Folgen der Trinkwasser-Initiative (TWI) für ihre Betriebe und für die Schweizer Eierproduktion aufmerksam zu machen. Biobäuerin Karin Horisberger aus Wohlen BE sagt im Video, wie sie eine Aktion der Legehennenfleischvermarktung nutzt, um vor der Initiative zu warnen. 

«.Darf ich Ihnen ein Ei mitgeben?» So tönte es am Mittwochnachmittag auf dem Berner Waisenhausplatz. Eierproduzentinnen  sprachen Passanten an, boten ihnen ein rotes Ei mit Schweizer Kreuz an und gaben ihnen einen Flyer zur Trinkwasser-Initiative mit.

Grosse Publikumsmedien ohne Interesse

Darauf steht unter anderem: «Die Trinkwasser-Initiative (TWI) fordert Unmögliches: Tiere dürfen nur noch vom Futter vom eigenen Hof fressen. Aber die meisten Schweizer Eierproduzentinnen und Eierproduzenten haben selber nicht genug Ackerfläche, um ihre Hennen zu ernähren.»

Die Aktion war harte Arbeit, viele Passanten hatten keine Zeit oder wollten keine Zeit haben. Sie stiessen sehr wohl auf Sympathisanten, die sagten, sie würden sicher ein Nein einlegen. Grosse Publikumsmedien, die eingeladen worden waren, interessierten sich zur Enttäuschung der Organisatorinnen nicht für die Aktion. Die Medien hatten alle ein Viererschachteli zugeschickt bekommen, in dem aber nicht vier, sondern nur ein Ei war. 

Gallosuisse macht eigene Kampagne 

Gallosuisse, die Vereinigung der Schweizer Eierproduzenten, hat via die paritätisch zusammengesetzte Kommission, in der Produktion und Handel vertreten sind, eine eigene Kampagne gegen die Trinkwasser-Initiative auf die Beine gestellt, wie Edith Nüssli, Leiterin der Geschäftsstelle, und Karin Frederiks, Leiterin Marketing, vor Ort erklärten. Die Kampagne wird von den Abnehmern – die Eierproduktion ist bekanntlich grösstenteils von den grossen Detailhändlern durchorganisiert – mitfinanziert. Die Aktion auf dem Waisenhausplatz wurde aus dem Verbandsbudget finanziert, es wurden keine Marketinggelder eingesetzt.

Für die Kampagne wurde ein mehrfach gefalteter Einleger mit Informationen erstellt, der in die Eierschachteln gelegt werden. Schliesslich wird jedes dritte Schweizer Ei direkt vermarktet.  Ein grösserer Flyer klärt ebenfalls über die Folgen der TWI auf. Und die Eierproduzenten haben via ihre Eiervermarkter die erwähnten Eierschachteln mit nur einem einzigen Ei, dem sogenannt «letzten Ei», erhalten. Einleger, Flyer und unsere Fahne können noch bestellt werden. Dies beim Sekretariat von Gallosuisse. Telefon 043 300 40 50; info@gallosuisse.ch.

Futter ist der problematische Aspekt 

Fokussiert wird dabei auf den Futteraspekt der Trinkwasser-Initiative. Diese verlangt in ihrem Initiativtext ja, dass nur Betriebe Direktzahlungen erhalten dürfen, die einen Tierbestand haben, der mit betriebseigenem Futter ernährt werden kann. Das könnten nur die allerwenigsten Betriebe in der Schweiz gewährleisten. Für einen Biohof mit 2000 Legehennen wären dafür mehr als 40 Hektaren Ackerfläche nötig.

Und zwar in der Talzone bis höchstens 550 Meter über Meer, damit Soja angebaut werden kann. Auch der Aspekt des Importfutters, vom dem die Initianten jetzt oft sprechen, das sie vermeiden möchten, hat zur Folge, dass hierzulande ganz sicher deutlich weniger Eier produziert würden. Dafür müsste umso mehr importiert werden. Gallo Suisse schreibt: «Mehr Import heisst weniger Tierwohl, weniger Nachhaltigkeit, weniger Arbeitsplätze.»  

Karin Horisberger nutzt Kundenkontakte

Eine der Eierproduzentinnen auf dem Berner Waisenhausplatz war Karin Horisberger aus Wohlen. Sie ist Sekretärin der Eibag, der Eierproduzenten Bern und angrenzende Kantone und war in dieser Funktion mitbeteiligt an der Aktion. Sie ist Biobäuerin mit 2000 Legehennen. Zudem leben auf dem Hof Mutterkühe. Auf einem kleineren Teil der Fläche wird Ackerbau betrieben. Auf dem eigenen Land könnte die Familie Horisberger nicht genügend Futter für ihre Hennen produzieren. 

Das Fleisch von rund 1300 Hennen wird selbst vermarktet an Private. Sie erklärt gegenüber «Schweizer Bauer», dass sie die anstehende Verteilungsaktion nutzen wird, um über die Folgen der Trinkwasser-Initiative aufzuklären. Solche Kontakte dürften sehr wichtig sein im Engagement der Landwirtschaft gegen die zwei Agrarinitiativen, über die am 13. Juni abgestimmt wird. 

Zwei Volksinitiativen

Die Pestizid-Initiative fordert ein Verbot synthetischer Pflanzenschutzmittel in der landwirtschaftlichen Produktion, in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und in der Boden- und Landschaftspflege. Verboten werden soll auch der Import von Lebensmitteln, die mit synthetischen Pflanzenschutzmittel hergestellt wurden oder die solche enthalten.

Die Trinkwasser-Initiative verlangt, dass nur noch Bauern Direktzahlungen erhalten, die auf Pflanzenschutzmittel, vorbeugend oder systematisch verabreichte Antibiotika und zugekauftes Futter verzichten. Auch die landwirtschaftliche Forschung, Beratung und Ausbildung soll nur unter diesen Bedingungen Geld vom Bund erhalten.

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52 Responses

  1. Gratuliere diesen Frauen.
    Bio wäre nicht das grosse Problem, sondern, alles Futter für die auf dem Betrieb gehaltenen Tiere auf dem eigenen Betrieb produzieren zu müssen, ist Schwachsinn.

    1. Agronomisch betrachtet ist die CH-Eierproduktion der grösste Schwachsinn!
      Riesige Futtermittelimporte werden mit sehr grossem Verlust an Protein und Energie zu Eiern (grösster Teil davon ist Wasser) „umgewandelt“. Die die Eierproduzenten meistens über wenig Land verfügen, müssen die grossen Überresten dieser Produktion (=Hühnermist) dann irgendwie entsorgt werden.
      Genau die Eierproduktion gehört dorthin, wo das Futter wächst!!
      Genau wegen den Eiern stimme ich JA zur TWI!

      1. Lieber Jakob
        Agronomische gesehen ist Dein Post unterste Schublade.
        Warum importieren wir Stall? Weil wir keinen haben!
        Warum importieren wir Erdöl, weil wir keines haben.
        Warum importieren wir Bananen, Orangen usw. weil wir keine haben.
        Die soviel gepriesene Globalisierung lebt ja von Importen und Exporten.
        Der Zentrale Punkt ist die Veredelung und die passiert bei den Eiern, wie beim Stahl wie beim Erdöl in der Schweiz.
        Die Hetzjagd auf die Landwirtschaft ist ungerecht und diffamieren.

        1. Meinest Du Stahl? Agronomie und Rechtschreibung sind Glückssache….
          Wenn wir Eisenerz und Kohle importieren würden um dann hundskommunen Stahl herzustellen und die Rauchgase in die Umwelt zu lassen, wäre Dein Vergleich mit den CH-Eiern stichhaltig. Auch alles, was es für die Eierproduktion braucht, wird importiert: Futtermittel, Genetik, Antibiotika usw.

          Ich habe nichts gegen eine Nischenproduktion von Eiern: Eier von Rassegeflügel, Ber-Eeier, Wachteleier usw.

          1. Eeier? Köbu, und du hälst Ädu die Rechtschreibung vor? Beleidigen mit korrekter Rechtschreibung sind Glückssache…

          2. Lieber Jakob
            Ja Rechtschreibung ist Glückssache, zum Glück aber nicht Überlebens notwendig wie Lebensmittel. Mit Ihrer Argumentation, zeigen Sie, das Sie nicht zu begreifen scheinen das wir immer von Importen abhängig sein werden. Wenn wir nun noch weniger Lebensmittel produzieren werden wir noch abhängiger und erpressbar, das scheint Sie jedoch nicht zu Stören. Verlagern wir doch am besten gleich alles ins Ausland auch das Know-how und die Arbeitsplätze. ( Ps ich hoffe ohne Rechtschreibfehler)

          3. Rechtschreibung (das nennt sich übrigens auch „Grammatik“) ist Glückssache?
            Sie wollten in ersterem Kommentar wohl schreiben „*DA* die Eierproduzenten… die grossen *ÜBERRESTE*…“
            Und in obenstehendem Kommentar wollten Sie sicherlich „*MEINTEST / MEINST* Du Stahl?“ schreiben.
            Ach ja… dann fehlt zum Schluss noch ein Komma zwischen „importieren würden(,) *Komma* um dann…“
            Versuchen Sie doch bitte mit etwas weniger Diffamierungen zu argumentieren.

        2. Weil unsere Landwirtschaft Futter im Ausland kauft, wir dort anderen Bauern durch zum Beispiel das Abholzen von Regenwald, die Lebensgrundlage genommen…Findet ihr das okey? Zudem geht es darum, dass unsere Böden und Gewässer auch für die nächsten Generationen gesund bleiben sollen. Tut mir leid liebe Bauern, jetzt müsst ihr einen Schritt in die richtige Zukunft machen. Ihr habt für die Umsetzung 10 Jahre Zeit und dürft es ja mit dem Geld von uns allen tun.

          1. Findest du es o.k., wenn du das Essen der armen Leute wegkaufst.
            Ein Bauer schaut heute schon, aus Eigeninteressen, zu seinem Boden, im Gegensatz zu vielen anderen, die pro Stunde 3600m2 bestes Land zubetonieren.

      2. Köbu du hast keine Ahnung wie die Landwirtschaft funktioniert, Jeder ÖLN Betrieb muss eine Nährstoffbilanz vorlegen. Mittels HODUFLU werden allfällige Nähstoff Überflüsse an Betriebe weiter gegeben die keine oder wenig Tiere haben.
        Mist und Gülle wird nicht irgendwie entsorgt. Es sind wertvolle NÄHRSTOFFE und senken den Verbrauch von Handelsdünger. Er keine Ahnung von der Materie hat solle besser seine Unwissenheit für sich behalten und die Klappe halten.

      3. Grüezi Jakob, zu Deinem Namen fällt mir etwas ein – später mehr. Du erklärst, dass Eierproduktion unsinnig ist, wegen mangelnder Effizienz. Wird die Effizienz besser, wenn die Eier dort produziert werden, wo das Futter wächst? Eher nicht. Zudem fällt auch dort Dünger an – der dann vermutlich tatsächlich entsorgt wird – und das ist dann wirklich schlecht. Der Hofünger in der CH bleibt im Kreislauf und düngt ein Feld mit Bedarf. Ah ja, Jakob oder Joggeli ging Birnen schütteln …. kennst du?

  2. Super, Bitte mehr solche Aktionen auch in anderen Städten, die Städter müssen aufgeklärt werden. Die Befürworter sind bereits sehr aktiv, sprechen Passanten an und verbreiten Lügen mit Links grünen Wunsch Ideologien. Den Sie wissen nicht was sie tun

    1. Dann klärt doch einmal die nicht Bauern auf,es gibt viele Leute die meinen die Milch
      wird in der Migros oder Coop usw produziert.
      Das Internet ist ja längst bei den Bauern angekommen und könnt mit einem Film,den Tagesablauf usw vorstellen.

      1. Nur so nebenbeigesagt.. Direktzahlungen bekommen wir bereits jetzt nur für Biodiversität. Wenn wir z. B. Vogelhäuschen aufstellen, Asthäufen machen, Holzzäune, Bretterbeigen oder einzelne Bäume pflanzen. Das bedeutet dass euer Geld nicht für die Verschmutzung des Trinkwassers verantwortlich ist, nein im Gegenteil es wird bereits jetzt für die Natur eingesetzt.

  3. Besten Dank allen die sich zum Wohle der Landwirte einsetzen, momentan ist die Wertschätzung leider teilweise verlorengegangen.
    Danke

  4. Öis Sutter hat vollkommen recht. Was einige da schreiben ist unterste Schublade.
    Liebe Mitmenschen stimmt um Gotteswillen
    2x NEIN. Sonst bekommt ihr die Quittung später.

  5. Franz Joller
    Landwirtschaft ist wie Fussball.
    Die Nichtskönner stehen am Feldrand und schreien.
    97% der Bevölkerung wissen es wie,aber nur 3%
    können es.

  6. Milliarden für eine sichere Corona-Gesundheit, aber gleichzeitig werden Milliarden Direktzahlungen eingesetzt für eine sichere Vergiftung von Umwelt und Menschheit!
    Jedes Jahr sterben 9 Milliarden Menschen durch Umweltgifte!
    Mit einem Esslöffel Spritzmittel, vergiften sich weltweit Bauern, die wegen der kartellartigen
    Chemie-Agrarpolitik, die Gifte nich mehr bezahlen können!

    1. Das Gift, dass du dir durch eine Corona-Impfung in deinen Körper spritzen lässt – und das immer wieder – ist pro Volumen um vielleicht 1000fach grösser, als das Gift, das – notwendigerweise – für den Pflanzenschutz eingesetzt wird. Und das Impfgift ist auch um das 1000 fache schädlicher als Pflanzenschutzmittel. Ich habe von dir – Brunnenvergifter – noch kein Votum und keine Kritik zur Impfung der Menschen gehört. Warum?
      Weil es dir um Destabilisierung und nicht um Gesundheit und Wahrheit geht.

        1. Geri, was soll dieser dein Beitrag. Willst du damit sagen, dass da die Landwirte schuld sind? Früher waren die Hexen schuld, heute die Landwirte? Hast du dir auch schon überlegt, dass das
          1. an deinem Gehör liegen könnte?
          2. an deiner mangelnden Beobachtungsgabe,
          3. an den Funkwellen, die zu einem Insektensterben führen,
          4. am Elektrosmog,
          5. an der zunehmenden Bevölkerung (durch G. Soros finanzierte Wirtschaftsflüchtlinge)?

  7. Wie können jährlich 9 Milliarden sterben? Die aktuelle Weltbevölkerung beträgt ca. 7,5 Milliarden. Was rauchst du?
    Du weisst, dass 300 gr. Kochsalz tödlich sein können?

  8. Alle zehn Sekunde stirbt ein Kind an Hungertod, nur hier in der Schweiz wissen nicht alle Menschen dass Geld unverdaulich ist und nicht ernährt. Die Initiativen sind mit 2x Nein abzulehnen damit die Schweizer Landwirte in Zukunft noch etwas zur Ernährung beitragen können und nicht alles ins Ausland abgeschoben wird.

  9. Eine Papierfabrik hat auch keinen Baumbestand um 1000t pro Tag zu produzieren.
    Sie haben aber auch kein Klor.usw mehr um zu Bleichen. Sie haben das gleiche,wie man aus einer Brünette eine Blondine macht. Wasserstoffperoxit,was auch Textilreiniger und im Spital als wundenreiniger verwendet
    wird.Sie haben eine eigene Wasseraufbereitungund am Ende schwimmen Forellen in diesem Gewässer als Alarmanlage die leben lange ausser bein überlastung.Und der Rauch,der aus dem Kamin kommt ist reiner Dampf.

  10. ich meine damit,es muss sich nicht nur die Industrie anpassen.Auch die Elektroautos genügen nicht .
    Es kann nicht sein,dass wie dazumal gegüllt wird,über 10x die obstbäume mit gift gespritz und die direkzahlungen haben auch nicht alle verdient.und viele Seen die beatmet werden
    Weil sie überdüngt sind und die Fische sterben.was ja auch die steueuerzahler berappen.Vielleicht kann man in Kuba von den Bauern lernen.
    Es kann nicht mehr so weitergehen,
    Was der Bauer nicht kennt,isst er nicht.

    1. Ich binn nicht Chemiker. Aber ich weiß. Dass man üeberschuss an Güllezu Gas verarbeiten kann und dann den Rest zum düngen gebrauchen kann .

  11. Für mich ist heute ein Bauernhof eine
    Lebensmittelindustrie und der Bauer der Manager und keine Nostalgie.
    Wir habe das immer so gemacht,mit dieser Einstellung bleibst du liegen.
    In die Zukunft müssen wir schauen und etwas neues ausprobieren.

    1. Wenn du Bauernhof mit Lebensmittelindustrie vergleichst, dann gebe ich dir Recht, das ist in den Niederlanden so, von dort wo du dann die Nahrungsmittel importierst.

      1. Wir wollen trotzdem sauberes Trinkwasser und keine krebserregende Stoffe in Böden und Lebensmittel, das ist das Recht jedes Ch- Bürgers und bringt erst noch Marktvorteil. Mit den finanziellen Mitteln von uns allen muss die Landwirtschaft dies umsetzten. Wir geben der Landwirtschaft 10 Jahre dafür Zeit. Viele Branchen müssen sich Bewegen, die Landwirtschaft schafft das auch!

        1. Wegen der Landwirtschaft wird das Trinkwasser nicht verschmutzt.
          Eine Untersuchung vom Rhein in Basel zeigte, dass nur 1% der gefundenen Stoffe von der LW stammt.
          99% von der Industrie und vom Ja- Sager, der verschiedene giftige Stoffe inkl. Hormone und Antibiotika das WC runterspühlt !!!

  12. Es braucht dringend eine Trendumkehr in der Landwirtschaft Die Agrarsubventionen haben mit ihren Anreizen eine Landwirtschaft hochgezüchtet, die unsere Umwelt und damit unsere Gesundheit stark gefährdet. Wir müssen eine Landwirtschaft anstreben, die auf der eigenen Landfläche produziert und dafür besorgt sein, dass die durch die grösseren Lebensmittelimporte am Ort der Futtermittelproduktion nachhaltig erzeugt werden.

    1. Der Hans will Lebensmittel von den Niederlanden importieren.
      Betriebe mit 1000 Kühen.
      Betriebe mit 10000 Schweinen.
      Der Hans will mir verbieten 20 Kühe bedarfsgerecht zu füttern.
      Der Hans will mir verbieten 20 Schweine zu mästen.
      Der Hans will mir verbieten 5 Hühner für den Eigenbedarf zu halten.
      Ich werde in Zukunft nicht verhungern, der Hans verhungert, wenn einmal keine Nahrungsmittel importiert werden können.
      Der Hans hat ein Eigengoal geschossen, er kann dann sei Geld essen.

      1. der Hans will dir gar nichts verbieten. Er hat ein Recht zu entscheiden, was mit seinen Steuergeldern passiert. 20 Kühe kannst du sicher weiterhin bedarfsgerecht füttern, solange du ihnen nur Rauhfutter gibst. Bei den Schweinen wird’s sicher schwieriger, aber die 5 Hühner sind sicher kein Problem. Er will sich nur nicht mehr an der Nase herumführen lassen von Leuten, die IP als Bio verkaufen oder vor drei vier Jahren auf Bio umgestellt haben, nur weil die Nachfrage gerade wächst.

  13. Nur schon wegen Corona wurde Saatgut vom benachbarten Ausland zurück behalten welches für die Schweiz war. Es hiess“ Dieses Land hatte schon mal Hunger“. Denke mal diese Aussage sagt genug aus. Darum 2xNein

  14. Mir tun langsam die histerischen Personen leid die meinen wir haben vergiftetes Trinkwasser. Was müssen Die für ein armseliges Leben führen in Angst und Depresionen.

  15. Als Landwirt bin ich klar für ein 2x NEIN am 13. Juni..
    Jedoch frage ich mich langsam ab meinen „Berufskollegen“, ob diese nicht langsam den Ton an unsere Kunden vergreifen…
    Ich bin dafür, dass man die Bevölkerung, also unsere Kundschaft, wie oben im Beitrag, über die Initiativen aufklärt. Jedoch weiss ich nicht wie Sinnvoll es ist, diese verbal anzugreifen und dann zu fordern, unsere Sichtweise zu verstehen wie hier in den Kommentaren…

  16. Die Lancierung der beiden Agrar-Initiativen haben sich jetzt schon gelohnt. Endlich wird allen durch den Diskurs klar, dass die Schweiz 1.) selbst kaum Rohstoffe hat, 2.) dass ihr Reichtum auf Kosten anderer Länder vor allem Entwicklungsländer fusst und 3.) dieses Verhalten sich rächt, weil des Schweizers schöne Landschaft vergiftet wird. Diese Einsicht dürfte in Zukunft dazu führen, dass es mit der Schweiz künftig wirtschaftlich steil nach unten geht. Der grosse Globalisierungs-Gewinner war mal

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