Donnerstag, 3. Dezember 2020
18.09.2012 17:31
Naturpärke

Vier Regionen wollen sanften und naturnahen Tourismus fördern

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Von: sda

Das Obergoms, das Bergell, der Naturpark Thal im Solothurner Jura und die Region Creux du Van im Neuenburger Jura wollen sanften, naturnahen Tourismus fördern und vermarkten. Sie tun dies im Rahmen eines Programms der Berghilfe und von Schweiz Tourismus.

Dies teilten die Schweizerische Berghilfe und Schweiz Tourismus am Dienstag mit. Das Programm soll in den kommenden Jahren staffelweise auf weitere Regionen ausgedehnt werden, wie Ivo Torelli, Sprecher der Berghilfe, auf Anfrage ergänzte.

In abgelegenen Regionen Arbeitsplätze generieren

Ziel ist, abseits von ausgetretenen Touristenpfaden gelegene Regionen beim Schaffen von nachhaltigen Strukturen und Arbeitsplätzen zu unterstützen. 13 Regionen hatten sich für die Teilnahme am Programm beworben. In jeder der vier ausgewählten Regionen haben inzwischen Projektleiter ihre Arbeit aufgenommen.

In den kommenden drei Jahren unterstützt die Berghilfe jede Region mit insgesamt mehreren hunderttausend Franken, wie Torelli sagte. Für den Rest der Kosten müssen die Regionen aufkommen. Schweiz Tourismus übernimmt das fachliche Coaching der Verantwortlichen in den Regionen.

Zu wenig in Szene gesetzt

Über touristische Angebote verfügen die teilnehmenden Regionen zwar, wie es in der Mitteilung hiess. Doch sie würden zu wenig in Szene gesetzt, bestünden nur aus Einzelteilen oder seien nicht genügend vernetzt.

Ein Pilotprogramm für die Förderung des natur- und kulturnahen Tourismus startete 2009 mit vier Regionen und wurde erfolgreich abgeschlossen. Die jurassische Gemeinde St. Ursanne hat ihre historischen Gebäude mit dreisprachigen Informationstafeln versehen. Die Moosalp im Wallis bietet neu einen Suonenpark an.

Im Safiental in Graubünden kann der weltweit erste Solarskilift besser vermarktet werden, wie Torelli sagte. Ausserdem verfüge das Tal nun über einen Walserweg als Teil der Via Storia. Das Emmental und das Entlebuch arbeiteten über die Kantonsgrenze hinweg bei der touristischen Vermarktung zusammen.

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