Dienstag, 9. August 2022
24.06.2022 11:18
Energiekrise

Axpo-Chef: Im Winter droht eine Stromknappheit

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: sda

Die Lage sei ernster, als er es noch vor ein paar Monaten eingeschätzt habe, das sagt der Axpo Chef Christoph Brand.

Der Chef des grössten Schweizer Energiekonzerns Axpo, Christoph Brand, hält eine Stromknappheit im kommenden Winter für möglich. Zuvor hatte bereits die Aufsichtsbehörde Elcom vor einem solchen Szenario gewarnt.

Russland habe seit Montag die Gaslieferungen nach Europa um 60 Prozent zurückgefahren, sagte Brand in einem Interview mit «Blick-TV». Je nachdem, wie lange das anhalte, verschärfe das die Probleme, die Europa mit fehlender Energie schon heute habe.

Die Lage sei ernster, als er es noch vor einigen Monaten eingeschätzt habe, als Russland die Ukraine noch nicht angegriffen hatte. Erschwerend komme hinzu, dass derzeit der halbe französische Atomkraft-Park ausser Betrieb sei.

Gerade im Winter importiere die Schweiz normalerweise französischen Atomstrom. In der Summe sei die Lage unangenehm. Brand befürchtet. dass es dereinst zu Rationierungen beim Strom kommen könnte, falls die Schweiz nicht erneuerbare Energien zubaue.

Ob es im kommenden Winter zu grösseren Problemen komme, hänge entscheidend auch vom Wetter ab. Derzeit gebe es zu wenig Niederschläge, weshalb die Schweizer Speicherseen ungenügend gefüllt seien. Auch der Wind sei weiterhin ein Problem.

Mehr zum Thema
Politik & Wirtschaft

Den offiziellen Angaben zufolge lassen die Wettervorhersagen für die kommenden 15 Tage nicht auf Besserung hoffen, vielmehr könnte sich die Situation sogar noch weiter verschärfen. - zvg In der Europäischen…

Politik & Wirtschaft

Der FAO-Getreidepreisindex gab im Juli um 11,5% nach, blieb aber 16,6% über seinem Wert des entsprechenden Vorjahresmonats. - zvg Der FAO-Lebensmittelpreisindex ist im Juli 2022 nach zweistelligen prozentualen Rückgängen für…

Politik & Wirtschaft

Arzt untersucht patient - Tom Wieden Die Krankenkassenprämien könnten 2023 stark ansteigen. Laut einer neuen Studie muss in einzelnen Kantonen mit Prämienerhöhungen von bis zu fast 10 Prozent gerechnet werden.…

Politik & Wirtschaft

Für die jüngeren Generationen (18-34 Jahre) steht das persönliche Glück im Vordergrund, sie wollen ihr Leben geniessen. - pasja1000 Die junge Generation stellt die persönlichen Werte zunehmend über den Job.…

5 Responses

  1. “Diese Berichte hängen mir langsam zum Halse raus. 2018 als ich die vierte Solaranlage mit ca.60Kwp realisieren wollte wurde ich von Pronovo angewiesen das eingereichte Gesuch zurückzuziehen, da ich schon drei Anlagen installiert hätte! Eine 2013 eingereichte Freilandanlage für 1000 Haushalte habe ich bis heute nicht um Haaresbreite vorwärtsgebracht! 2012/13 durfte ich von meinen Solaranlagen den Strom nicht selber brauchen.2017 wurde es dann erlaubt und das Neuanschliessen kostete 3000.-.

  2. Das kommt davon weil es zuviele linksgrüne Politiker gibt …..
    Das gleiche Problem werden wir dann auch mit den Nahrungsmittel bekommen!

  3. „Die Lage sei ernster, als er es noch vor ein paar Monaten eingeschätzt habe.“
    Genauso ist es immer. Die angeblichen Fachleute merken immer erst zu spät, wo der Zug hingeht. Oder sie tun wenigstens so.
    Immer folgen sie – früher oder später – den Schlussfolgerungen der verpönten Analysten, die sie als „Verschwörungstheoretiker“ brandmarken und unglaubwürdig machen wollen.
    Jedes Kind kann erkennen, dass wir in eine Energiekrise laufen. Selbstverschuldet durch dumme Ideologie (Klimawahn, AKW-Angst)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE