Sonntag, 17. Januar 2021
27.11.2020 07:15
Österreich

Bauern über ORF-Beitrag verärgert

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Von: aiz

Bauernverbände reagieren verärgert. Am Mittwoch wurde auf ORF-Online ein Beitrag zum Thema «Schweinehaltung und Tierwohl in Österreich» publiziert.

Bauern über ORF-Beitrag verärgert

Im ORF-Online-Beitrag zum Thema «Schweinehaltung und Tierwohl in Österreich» wird im Zusammenhang mit dem Einkaufsratgeber einer NGO berichtet, dass 90% des heimischen handelsüblichen Schweinefleisches  keine Tierschutzkriterien erfülle. Darauf reagieren die Bauernverbände verärgert.

Der Landesobmann des OÖ Bauernbundes, Max Hiegelsberger, weist die von der NGO in Umlauf gebrachten Inhalte entschieden zurück und fordert einmal mehr eine faktenbasierte journalistische Berichterstattung. In einem offenen Brief an den ORF-Stiftungsrat und den Beschwerdeausschuss des Publikumsrates betont Hiegelsberger, dass „das AMA-Gütesiegel für beste österreichische Qualität steht und Lebensmittel mit diesem Siegel höchste gesetzliche Ansprüche erfüllen“.

Verband weist Beitrag zurück

„Ihre Schlagzeile auf ORF-Online vom 25. November 2020 mit dem Titel ‚Schweinefleisch: 90% ohne Tierwohl‘ weisen wir auf das Schärfste zurück. Sie ist, so wie ein grosser Teil der in dem Artikel getroffenen Aussagen, fachlich falsch. Wenn eine NGO für sich selbst Richtlinien erstellt, darf das nicht zum Anlass genommen werden, eine ganze Branche, die durch den aktuellen Lockdown ohnedies am Boden liegt, öffentlich zu diskreditieren. Dass sich der ORF bei dieser Aktion von einer NGO einspannen lässt, ist sehr bedauerlich“, stellen Hiegelsberger und OÖ Bauernbund-Direktor Wolfgang Wallner in dem offenen Brief fest.

„Journalistisch richtig wäre es gewesen, zumindest neutrale Überschriften zu wählen und auch andere, unabhängige Studien und Betroffene aus der Branche zu Rate zu ziehen. So hat gerade aktuell die Tierschutzorganisation ‚World Animal Protection‘ das Tierschutzniveau von weltweit 50 Staaten in einem neuen, siebenstufigen Ranking unter die Lupe genommen», heisst es im Brief weiter. Darin wurde Österreich neben Schweden als weltweit führend ausgewiesen, was die Umsetzung von Tierschutz und Tierwohl angeht.

«Das heisst eine Verdrängung der österreichischen Schweinebauern und eine Verlagerung der Produktion in das Ausland würde – nachdem man nicht annehmen darf, dass dadurch weniger Fleisch verzehrt wird – insgesamt eine deutliche Verschlechterung der Tierwohlsituation und des Tierschutzes nach sich ziehen», wird in dem Brief betont. Angesichts der «oftmalig äusserst kritischen und leider tendenziösen ORF-Berichterstattung über die heimische Landwirtschaft» ersuche man um mehr Objektivität, so die OÖ Bauernbund-Führung.

43 Responses

  1. Hoffentlich lesen das auch genügend Leser, die sonst nur der schönen Werbung glauben. Tierwohl wird dort nur vorgegaukelt. Alle Tierschützer wissen schon lange, was hinter den vor Blicken versteckten und oft verdeckten Ministällen passiert. Verzicht auf Produkte aus Massentierhaltung und Qualhaltung ist angesagt. Kauft nur direkt bei den Bauern, wo ihr selbst jederzeit auch gern Tier sein würdet.

      1. Dieser Rocha ist ja eine ganz blöde, einfältige Person, welche mitreden will von etwas , dass sie keine Ahnung hat .Ich bin mir sicher, der ist noch in der Nähe eines Stalles gewesen, geschweige darin gearbeitet hat. Immer nur nacherzählte Sichtweisen ohne Bezug zur Wirklichkeit.

  2. Diese sogenannten Tierschützer glauben sich überall auszukennen, haben Null Ahnung und sind so wie es aussieht auch noch Analvapethen!!
    Holen ihr Superfood von überall auf der Welt, mit Schiff und Flugzeug mit starker CO 2 Belastung!
    Durch Eure Tofufresserei wird die Regenwaldrotung massiv angekurbelt.
    Wenn Ihr die heimische Landwirtschaft genug geschädigt habt und alle Lebensmittel unkontrolliert aus dem Ausland kommen dann seid ihr zufrieden!!!

    1. Du scheinst sehr sehr beschränkt zu sein im glaube das ich mein essen mit dem grössten umweltsünder (Schiff) zukommen lasse. Hast Du Tiermörder mich als toffufresser bezeichnet? Soll ich dein Account entschlüsseln lassen um zu dir zu kommen oder bist du Tiermörder mutig genug mich treffen zu wollen damit ich dir ins Gesicht sagen kann was ich von euch Menschen halte!?

    2. Tja, wenn man über „Analvapheten“ lästert sollte man schon selbst des Schreibens mächtig sein. Sonst macht man sich selbst zum Oberdeppen.

      1. @Kessler: Leute, wie du, wollen den Leuten vorschreiben, dass sie kein Fleisch mehr essen sollen. Die Menschen werden sich nicht einfach den sozialistischen Weltverbessern beugen. Fleisch ist ein Nahrungsmittel. Wenn die militanten Tierschützer die Nutztierproduktion – durch einseitige, hysterische Anklagen – verhindern können, wird es, – früher oder später – wieder zu Kannibalismus kommen.

  3. Die von Landwirtschaft nix verstehen solln ihr Mundwerk halten und nachdenken wie viel Arbeitsplätze Sie gefährden. Ein altes Sprichwort sagt, was versteht ein Ochs vom Vogelnest ? Lieber ORF, NGOs und Tirschützer erst Hirn einschalten dann reden !!!

    1. Die Arbeitsplätze sind dir wichtiger als das Leben meiner Tiere?! Noch so ein beschränkter kleiner schwanz! Wieso machst du dein Hof nicht vegan, ist viel lukrativer und sogar weniger Stress laut vielen Bauern die umgeschaltet haben!
      Oder wieso suchst du dir nicht eine vernünftige Arbeit ohne Tiere zu misshandeln, ausnutzen und brutal von soziopathen schlachten zu lassen. (Das der bundesrat keine überwachungskameras in den schlschthöfen wollte wird für die Regierung noch ein Nachspiel geben!)

      1. Was bist du für ein aggressiver Extremist? Du vertrittst deine Religion extremer als mancher fundamentalistische Moslem. Deine Drohungen machen dich zu einem gesellschaftsgefährdenden Element.

      2. Traurig, dass heutzutage das Gesindel welches überhaupt keine Ahnung von der Arbeit in der Landwirtschaft hat mehr Recht hat als jene die jeden Tag schufften um es zu füttern.

        1. Da hast recht, müsst ma ja direkt mal nachschauen, ob solche Menschen vielleicht einen Hund sich halten, warscheinlich in der 70qm Wohnung, den ganzen Tag eingesperrt wenn Frauchen od. Herrchen arbeiten geht…

  4. Über Bauern wird in der Corona Zeit nicht geredet ob sie was verdiehnen oder nicht jede anderer Berufsgruppe bekommt Verdienstentgang oder Übergangshilfe, wir dürfen nur Arbeiten egal ob wir 20 30 oder 50%weniger bekommen für unsere harte Arbeit und wenn ein Beitrag kommt ist es ein Negertiver das ist Österreich

  5. „Tiermörder“ ist ein Begriff der religiös- verblendeten Tierschützer. Ein Tier wird nicht gemordet, sondern getötet. Gott, der Schöpfer, hat Tiere als Nahrung gebilligt. Wir leben im Abendland, das durch den Glauben an diesen Gott gesegnet wurde. Eure Tierreligion braucht niemand.

  6. Das ORF wie in der Schweiz das Fernseh SRF wird staatlich gesteuert. Dort herrschen die Sozialisten und Gesellschaftzerstörer. ORF bringt folglich wirtschafts- und gesellschaftszerstörerische Sendungen. Der Kommunismus muss verbreitet werden mittels gesellschatsspalterischen Sendungen.

      1. Auch wenn die scheinbar in konservativen Parteien sind, die sind (meist unbewusst) sozialistisch und damit gesellschaftszerstörerisch. Man muss die Früchte anschauen, um zu erkennen, welcher Baum vor einem steht.

      2. Sebastian Kurz und die österreichische Regierung sind sowieso völlig daneben (bei Covid sozialistische Hörigkeit auf Soros und Co). Gut habt ihr da noch die vernünftige Frau Dagmar Belakowitsch von der FPÖ, die denen zwischendurch tüchtig die Leviten verliest.

  7. Hallo zusammen
    Habt ihr euren Anstand und Respekt zueinander im Mist vergraben?
    Fakt ist; in der Tierhaltung (gleich wo) gibt es Tierwohl aber auch viel zuviel Tierqual .. das ist schrecklich und müsste wirklich und endlich hart bestraft werden!! Tierhalteverbote verfügen, Haftstrafen etc.
    Und Tiere sind UNS NICHT untertan … BOCKMIST!!!

    Esst wenig Fleisch dann seid und bleibt ihr gesünder!!!

      1. Regt Euch nicht auf ab dem Beat, er hat vergessen zu sagen warum er so schreibt in all seinen Komentaren. Mir hat er es vorhin verraten. Er ist einer des ,,neuen Bundes,, darum denkt er, er müsse allen aus seiner Religion heraus bekehren…. gebt das mal im Internet ein und dann wisst ihr mehr wenn ihr es noch nicht wisst, wie diese denken. jedem das seine

        1. @Othmar: die Leute merken schon aus meinen Kommentaren, welchen Glauben ich habe. Bevor jemand sich irgendwie verirrt, wenn er nach „dem Neuen Bund“ sucht, hier ein Hinweis: Am besten die Bibel lesen. Es gibt den Alten Bund (mit dem Volk Israel, der die 10 Gebote beinhaltet) und den Neuen Bund (der auch mit dem Volk Israel ist, jedoch mit den an Jesus Christus gläubigen Menschen aus den Nationen als Nutzniesser).

        2. @Othmar: ja, ich will, dass sich alle zu Jesus Christus bekehren und vernünftig, gemäss der Bibel denken und argumentieren. Denn von daher haben wir allen Fortschritt und Segen. Übrigens auch Ernst Frischknecht ist Christ. Und die christlichen Bio-Leute haben früher noch Gott mit Lobliedern laut gesungen.

          1. Als Bruder Jesu kann ich dir sagen, dass er heute vegan leben würde, da er einen scharfen Verstand, Liebe, Mitgefühl und umsichtige Auffassungagabe besitzt.

            Die Welt drehte sich ja seit der Geschichte vor mehr als 2000 Jahren bereits sehr oft um die Sonne und noch öfter um sich selbst.

            Alle Weisen und Gelehrten passen ihre Meinung im Laufe der Zeit der Ratio und der Umsicht an

          2. @Florian Zach: Jesus ist in erster Linie Herr, nicht einfach ein Bruder. Oder welchen Jesus meinst du? Jesus Christus ist derselbe gestern heute und in Ewigkeit. Er hat damals Lammfleisch gegessen und sicher auch Milchprodukte genossen, war also weder Vegetarier noch Veganer.

          3. Bist du ein Lehrling von Rolf Nussbauemer?! Wenn du den Namen von Ernst frischknecht benutzt, dann solltest du Ihn kennen, denn er wählt alle seine Worte immer sehr bedacht, Er ist einer meiner besten langjaährigen Freunde .Er und seine herzens gute Frau, haben nie versucht mich zu bekehren. Bei dir Beat, kommt das ganz anders rüber. Du möchtest dein Glauben den anderen überstülben, das ist der Grosse Unterschied. Florian Zach hat die Worte auch sehr gut und mit Bedacht gewählt, sehr gut!!!

          4. @Othmar: Was Rolf Nussbaumer und seine Frau machen, ist ihre Sache. Ich schreibe hier kurz und bündig meine Meinung. Da geht es nicht um Nettigkeiten und auch nicht darum, jemanden zu bekehren. Was du zu den Worten von Florian Zach schreibst, kann ich akzeptieren. Ich stehe aber weiterhin zu meinen Antworten.

  8. Hallo zusammen
    Es mag sein dass dieser Beitrag im ORF etwas daneben war sollte nicht sein aber er kann und soll doch jeden zum Nachdenken anregen.Dass in der Tierhaltung und allgemein in der Landwirtschaft viel Verbesserungsbedarf besteht, das wissen auch Landwirte selbst nur zu gut. Den Interessensvertretern der (Gross)Betriebe ist sicher bekannt dass unter dem AMA mascherl vieles läuft was bei genauer Betrachtung in meinen Augen als Schwindel bezeichnet werden könnte.
    Berger Franz Matre

  9. Bio Grosbetriebe die ihre Düngemittel irgendwo herkarren lassen rumänische saisonkräfte ausbeuten feldstücke bewirtschaften die an allen Seiten von konventionellen oder Straßen umgeben sind einen partnerbetrieb 150 km entfernt mit Tierhaltung vorweisen können heißen dann demeterbetrieb nicht zuletzt die Tiere die rassen wurden konventionell auf Leistung gezüchtet heute sind es bio Tiere warum kein Wildschwein zur volksernährung geht auch nicht Jäger sind ja auch nur bambimörder

  10. Der Beste oder unter den Besten zu sein widerspricht nicht der Aussage, dass 90% keine entsprechenden Kriterien einhalten.

    Warum Tiermisshandlung polarisiert leuchtet mir nicht ein, das sollte doch bei 100% Ablehnung finden.

    Artgerecht ist generell ohnehin nur die Freiheit.

    Das künstliche ‚ins Leben züchten‘ durch standardisierte Zwangsbesamung ist ein weiterer Punkt der einstimmig abgelehnt werden müsste, wer kann sowas unterstützen?

    Tiere zu essen ist im 21.jhdt schlichtweg obsolet.

    1. Tierfleisch essen ist nicht obsolet. Das ist deine (obsolete) Meinung, Florian Zach.
      Dass 90% der Landwirte die Tierschutzvorschriften nicht einhalten ist eine völlig irreführende Unterstellung. Du solltest vielleicht mal selber auf einen Bauernhof arbeiten gehen.
      „Zwangsbesamung“ gibt es in dem Sinne nicht. Die Tiere werden nur besamt, wenn sie brünstig sind.
      „Tiermisshandlung“ polarisiert, weil es zuviele, wie dich, gibt, die gar nicht wissen, wie gut die Bauern mit den Tieren umgehen.

  11. Was mich nachdenklich stimmt ist, dass immer mehr Menschen eine Ahnung von der Landwirtschaft haben als die, die täglich von der Landwirtschaft Leben.
    Leute lasst doch die Landwirte Landwirte sein. Ihr geht ja auch nicht zu einem Lehrer oder Polizisten, Maurer, Bäcker etc. und sagt ihm wie er seinen Job zu machen hat. Durchschaut doch endlich die Medien, denn diese müssen immer einen Hass auf jemanden richten damit sie wahrgenommen werden. Verbannt die Medien aus eurem leben so gut es geht!

    1. Danke, für diesen Beitrag Christof Büschi!!! Denn der Schweizer Bauer ja Ihr da in der Redaktion seit damit gemeint. Ihr lebt von den Schweizer Bauern und so nennt Ihr euch auch. Was habt ihr daran, ein Bericht hier zu bublizieren der unverhältnissmäsig ist für Schweizer Verhältnisse. Tierqueler gibt es ja, aber das wie ihr das zeigt passt so gar nicht auf Schweizer Verhälnisse. Darum habe ich mich schon oft gefragt, was das denn soll. Das ist ein Grund auch Euch zu Ignorieren

      1. @Othmar: Ich bin nicht vom SB. Aber: Wir können eben die Augen nicht verschliessen vor der Wirklichkeit. Die Wirklichkeit ist so, dass wir sozialistisch regiert werden und dass die Leute falsche Vorstellungen von der Landwirtschaft haben, weil sie die nur aus dem Internet kennen. Solche Berichte des SB sind eine Möglichkeit, die „unwissenden“ Leute aus der Reserve zu holen, ihre Meinung zu erfahren und dann hoffentlich – durch entsprechend vernünftige Kommentare zu korrigieren.

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