Sonntag, 17. Januar 2021
02.12.2020 17:07
Umwelt

Bericht: Nestlé drittgrösster Plastikverschmutzer

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Von: sda

Weniger als ein Prozent der Produkte des Nahrungsmittelkonzerns Nestlé sind wiederverwertbar. Das Schweizer Unternehmen ist damit im Greenpeace-Bericht «Branded» hinter Coca-Cola und PepsiCo auf dem dritten Platz der grössten Plastikverschmutzer der Welt gelandet.

346’494 weggeworfene Plastikgegenständen hatten freiwillige Aktivisten in diesem Jahr in 55 Ländern eingesammelt, wie Greenpeace am Mittwoch mitteilte. Danach ordneten sie all diese Verpackungen den Herstellermarken zu.

Scheinlösungen

Das Ergebnis gleicht demjenigen der letzten beiden Jahren: Die Grosskonzerne Nestlé, Coca-Cola, PepsiCo, Unilever und Mondelez verschmutzen die Umwelt am stärksten mit Plastik.

Die Konzerne behaupteten, die Plastikkrise zu bekämpfen, wird der Schweizer Greenpeace-Fachexperte für Zero-Waste, Matthias Wüthrich, in der Mitteilung zitiert. «Dabei investieren sie weiterhin in Scheinlösungen und gehen Partnerschaften mit Ölfirmen ein, um noch mehr Kunststoff zu produzieren».

Nestlé zum Beispiel habe seinen Kunststoffverbrauch im Vergleich zum Vorjahr zwar reduziert, schreibt Greenpeace. Doch mit 1’524’000 Tonnen verantworte der Schweizer Konzern immer noch den drittgrössten Kunststoffverbrauch der Welt.

Verantwortung übernehmen

Ausserdem habe das Unternehmen den Anteil an wiederverwendbarem, recyklierbarem oder kompostierbarem Plastik nur gerade um ein Prozent erhöht. Und lediglich ein Prozent des Nestlé-Sortiments basiere auf wiederverwertbaren Lösungen.

Nach einer Berechnung der Ellen MacArthur Foundation könnte sich die Kunststoffproduktion bis 2030 verdoppeln und bis 2050 gar verdreifachen, sollte der Status quo beibehalten werden. Die Folgen für den Planeten und die Menschen wären verheerend, heisst es weiter.

Greenpeace fordert deshalb, dass multinationale Unternehmen «die volle Verantwortung für die externen Kosten ihrer Einweg-Kunststoffprodukte übernehmen», von der Abfallsammlung, den Verarbeitungskosten bis zu den verursachten Umweltschäden. Ausserdem müssten die Konzerne die Produktion von Kunststoffen und Einweg-Modelle einstellen und auf Vertriebssysteme setzen, welche auf Wiederverwendung basierten.

4 Responses

  1. Wie schlimm ist Plastikmüll? Udo Pollmer sagt dazu Sehens-, Hörens- und Bedenkenswertes. Einfach auf Youtube „Udo Pollmer“ und „Plastik“ eingeben.

    1. Ach du meine Güte. Schon wieder so ein Schwachsinn. Vor 40 Jahren war dieser Typ der absolute Veganer, hat vor allen Pestiziden gewarnt und hätte Sie auf den Mond geschossen. Und nun glauben Sie diesem Troll, der ohne irgendwelche Skrupel absoluten Schwachsinn rauslässt? Wie dumm kann man nur sein. Dann mal guten Appetit beim Plastikfrühstück.

      1. @Jonas Hartmann: Bitte konkreter! Die besten Leute, denen man vertrauen kann, sind eben die Leute, die beide Seite wirklich und praktisch kennen. Udo Pollmer hat gemerkt, dass eben Veganismus, PSM-Feindlichkeit, Bienensterben, Plastikmüll,… ganz anders einzuordnen sind, als das unsere NGO’s erzählen.
        Deine pauschale Verurteilung deutet – einmal mehr – darauf hin, dass du keine stichhaltigen Argumente hast.

      2. @Jonas Hartmann: Eine Kurzanalyse deines „differenzierten“ Kommentars:
        Schwachsinn, Troll, ohne irgendwelche Skrupel, absoluter Schwachsinn, dumm. Wo bleiben die Präzisierungen? Du bist offensichtlich gegen Udo Pollmer. Das könntest du auch in einem Satz sagen.

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