Donnerstag, 4. März 2021
17.02.2021 15:16
Coronakrise

Bundesrat will Läden, Museen und Zoos wieder öffnen

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Von: sda

Ein erster Schritt in Richtung Normalität: Ab 1. März sollen Läden, Museen und Zoos in der Schweiz wieder öffnen. Im Freien sollen Treffen mit 15 Personen möglich sein. Restaurants bleiben zu. Diese Grundsatzentscheide hat der Bundesrat am Mittwoch getroffen.

Die Regierung folgt mit den ersten skizzierten Lockerungsschritten zumindest teilweise dem öffentlichen Ruf nach mehr Freiheiten. Definitiv entscheiden will er in einer Woche, nach der Konsultation der Kantone.

Klar ist, dass der Bundesrat den betroffenen Menschen und Betrieben ab sofort mehr Perspektiven geben will. Bei günstiger epidemiologischer Entwicklung und höherer Durchimpfungsrate sollen jeweils per Anfang Monat weitere Lockerungen in Kraft treten, «um dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben wieder mehr Raum zu geben».

Abstandsregeln und Maskenpflicht

Stand heute sollen ab dem 1. März alle Läden wieder öffnen können. Ebenfalls sollen Museen sowie Lesesäle von Archiven und Bibliotheken wieder ihre Tore öffnen können. Zudem sollen Freizeit- und Unterhaltungseinrichtungen im Aussenbereich wieder zugänglich sein, namentlich Zoos, botanische Gärten und Erlebnisparks. Die Anzahl der Kundinnen und Kunden muss laut dem Bundesrat beschränkt werden. An allen Orten gelten Maskenpflicht und Abstandsregeln.

Im Freien plant der Bundesrat weitere Lockerungen: So sollen private Veranstaltungen mit maximal 15 Personen wieder möglich sein. Ebenso sollen Sportanlagen wie Kunsteisbahnen, Tennis- und Fussballplätze oder Leichtathletikstadien wieder öffnen dürfen.

Ausnahmen für junge Leute

Hier gelten neben Kapazitätsbeschränkungen ebenfalls Maskentragpflicht oder Abstandhalten. Erlaubt sind jeweils nur Gruppen von maximal fünf Personen; Wettkämpfe und Veranstaltungen sind im Erwachsenen-Breitensport weiterhin nicht erlaubt.

Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gelten bereits heute im Sport- und Kulturbereich gewisse Erleichterungen. Der Bundesrat möchte die Altersgrenze nun auf 18 Jahre anheben und die erlaubten Sport- und Kulturangebote ausweiten. Zudem sollen Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wieder zugänglich sein.

Homeofficepflicht bleibt bestehen

Der Bundesrat kommentiert die ersten Lockerungen als «vorsichtigen Öffnungsschritt». Die epidemiologische Entwicklung sei derzeit günstig, wegen der neuen, ansteckenderen Virusvarianten aber weiterhin «fragil». Deshalb sollen zunächst nur Aktivitäten mit geringem Infektionsrisiko wieder zugelassen werden.

Noch nicht öffnen will der Bundesrat aus demselben Grund Restaurants und weitere Aktivitäten. Auch alle übrigen Massnahmen, die der Bundesrat im Dezember und Januar beschlossen hat, sollen um einen Monat bis Ende März verlängert werden. Beispielsweise bleibt Homeoffice eine Pflicht.

Zweiter Schritt vor Ostern

Am 1. April, kurz vor Ostern, soll laut dem Bundesrat ein zweiter Öffnungsschritt folgen – «bei günstiger Entwicklung und höherer Durchimpfungsrate». Vorgesehen wäre zum Beispiel, Kultur- und Sportveranstaltungen mit Publikum in eng begrenztem Rahmen wieder zu ermöglichen, ebenso Sport in Innenräumen oder die Öffnung von Restaurantterrassen.

Es wird weiterhin kein Ampelsystem, also keinen Automatismus geben. Der Bundesrat hat aber kommuniziert, von welchen Richtwerten er weitere Lockerungsschritte abhängig macht: Die Positivitätsrate soll unter 5 Prozent, die Auslastung der Intensivpflegeplätze mit Covid-19-Patienten unter 25 Prozent, die durchschnittliche Reproduktionszahl über die letzten 7 Tage unter 1 liegen. Zudem soll die 14-Tages-Inzidenz am 24. März nicht höher sein als bei der Öffnung am 1. März.

Schliesslich hat der Bundesrat die Einreiseregeln für Kinder präzisiert. Kinder unter 12 Jahren sind ab sofort von der Testpflicht bei der Einreise ausgenommen. Zudem müssen Personen, die sich aus geschäftlichen Gründen nur kurz in der Schweiz aufhalten, wie zum Beispiel Lastwagenfahrende, kein Einreiseformular ausfüllen. Neben PCR-Tests sind neu auch Antigenschnelltest als Testnachweis für die Einreise zugelassen.

13 Responses

  1. Salamitaktik. Die Leute bei Laune halten. Einzig vernünftig: alle Massnahmen sofort und ersatzlos aufheben. Die Maske ist eine Schande in mehrfacher Hinsicht: 1. Sie nützt nichts, weil die Atemluft trotzdem den Weg nach aussen findet. 2. Sie behindert das freie Atmen (Abluft wird wieder eingeatmet) 3. Sie verdeckt das Gesicht und schränkt soziale Kontakte ein. 4. Sie täuscht eine ausserordentliche Lage („Pandemie“) vor. 5. Sie fördert das Wachstum der Bakterien im Mundbereich (kann krank machen)

  2. Es ist schon mehr als HIRNLOS , was Herr Furrer seit Wochen zum Thema Corona schreibt. Dieses Virus hat das Potenzial die Menschheit zu dezimieren. Es ist eben nicht eine neue Grippevariante.

    1. Woher haben sie diese Erkenntnis, Herr Blank? Von unseren vom Bund stark subventionierten Qualitätsmedien wie Blick, NZZ TA, SRF? Hirnlos sind Menschen, die ihr Hirn beim Konsum dieser Medien nicht kritisch einsetzen und keine unabhängigen Alternstivmedien oder wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen.

    2. Wo sind die Belege, dass Covid-19 signifikant tödlicher ist als andere Viren? Tödlich sind die unverhältnismäßigen Massnahmen gegen das Virus (Masken, Vereinsamung, Bankrott, Arbeitslosigkeit, Familienstreit, Vereinsamung, Selbstmorde, verhinderte Operationen, Tötung durch unsachgemäße Behandlung, Injektion gefährlicher Stoffe von mangelhaft getesteten Impfungen).

    3. Und, Herr Blank, haben Sie Ihr Hirn schon eingesetzt um sicher festzustellen, ob ein Virus durch Masken, Schliessungen und Distanzregeln aufgehalten werden kann?

    4. Andreas Blank: nicht das Virus hat das Potential, die Menschheit zu reduzieren (das dürfte inzwischen jedem Informierten klar sein), sondern die Massnahmen darauf. Dazu gehört auch die Notzulassung von unausgereiften und gefährlichen Impfstoffen mit Nanopartikeln und genetischen Komponenten, die das Genom des Menschen angreifen und zu Autoimmunkrankheit und Tod führen können (zahlreich belegt). Die wirklichen Verursacher dieses Elendes sind eben gerade Leute wie Sie, (Panikmacher).

    5. Beschäftigen Sie sich bitte dringend mit der Germanischen Heilkunde, dann werden Sie erfahren, dass ein Virus 1.) keinen Menschen umbringt und 2.) eine Ansteckung über Viren unmöglich ist. Wenn Sie es nicht glauben, dann prüfen Sie, ob die 3 Kochschen Postulate bei Corona erfüllt sind, welche die wissenschaftliche Voraussetzung dafür sind, ob eine Krankheit ansteckend sein kann.

    6. Hey, sieh es mal positiv: Seih es Corona gibt, ist die Anzahl der Grippe-Toten um 98% gesunken. Auch die Zahl jener, die an Herzinfarkt und Hirnschlag oder Krebs sterben, ist seit Corona massiv gesunken. Corona heilt also andere Krankheiten und sorgt nicht für ein Massensterben.

  3. Herr Furrer, es ist wohl müßig sich mit Ihnen darüber auseinander zu setzten. Die Bevölkerung in der Schweiz ist sicherlich nicht weniger empfänglich für Corona nur weil man gesunde Bergluft schnuppert, als wie sonst in der Welt.

    1. Also, denken Sie, dass die Massnahmen des Bundesrates irgendetwas Positives bringen? Haben Sie schon das Buch Von Konstantin Beck & Werner Widmer zu Corona in der Schweiz gelesen?

    2. Ausserdem ja, gesunde Bergluft hilft dem Immunsystem. Das ist anscheinend völlig ausserhalb Ihres Horizontes, Herr Blank. Deshalb: Masken sofort weg. Masken schädigen das Immunsystem. Frische Luft einatmen, verbrauchte Luft ausatmen, ohne Schranken und Schmutzlappen vor dem Mund.
      Das gehört zum ABC der Hygiene und Gesundheitsvorsorge. Die Task-Force und Bundesrat folgen lieber den Wegen der kommunistischen Partei Chinas: Zwang, Masken, … Das ist eine Schande!

  4. Herr Furrer, gehen Sie doch in die Spitäler oder Uni auf die Intensivstationen, dort werden Sie die schrecklichen Ergebnisse einer Infektion mit Corona sehen. Und so sieht es nicht nur in der Schweiz aber auch gerade in der Schweiz aus, weil es Typen wie Sie gibt, die Corona und die Gefährlichkeit leugnen.

    1. Meine Tochter arbeitet auf der Intensivstation. Die Bilder, die Sie von den Intensivstationen haben, stammen aus den „Qualitätsmedien“, und sind arrangiert. In Wirklichkeit herrscht in den Spitälern Arbeitsmangel. Ich leugne erstens nicht Corona, sondern ich bekämpfe und verabscheue die sinnlosen, gesetzeswidrigen und schädlichen Massnahmen des Bundes dagegen.
      Die Gefährlichkeit von Corona und Mutanten wurde schon längst festgestellt: wie mittlere Grippe.

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