Freitag, 27. November 2020
21.11.2020 08:29
Politik

Chocosuisse lehnt KVI ab

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Von: lid

Der Verband der Schweizerischen Schokoladenfabrikanten Chocosuisse sagt Nein zur Konzernverantwortungs-Initiative und unterstützt stattdessen den Gegenvorschlag.

Der Gegenvorschlag sehe konkrete Sorgfaltspflichten zur Prävention von Kinderarbeit vor, verzichte aber auf überschiessende Haftungsbestimmungen, so Chocosuisse in einer Medienmitteilung. Beim Kakaoanbau liege eine zentrale menschenrechtliche Herausforderung in der Prävention von Kinderarbeit. Darauf fokussiere der Gegenvorschlag des Parlaments.

Er sehe konkrete Sorgfaltspflichten inkl. Vorschriften zur Rückverfolgung der Lieferkette und zur Einhaltung internationaler Standards vor, heisst es weiter. Der Gegenvorschlag halte an der Verschuldenshaftung fest und lasse sich besser in das europäische Umfeld bestehender und angekündigter Regulierungen einbetten

One Response

  1. Techniken zur Rationalisierung des Cacao-Anbaus wurden in Südamerika erprobt und sind praxisreif. Innovationssprung, wie vor rund 50 Jahren im Obstbau oder vor rund 20 Jahren im Kaffeeanbau. Mit diesen neuen Anbau- und Erntetechniken braucht es keine Kinderarbeit mehr.
    Leider ist diese Innovation nur in Südamerika oder Südost-Asien möglich.
    Ist es Ghana+Elfenbeinküste und ihren Kindern gedient, wenn der Cacaoanbau dort verschwindet?

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