Dienstag, 18. Mai 2021
13.01.2021 15:00
Coronavirus

Coronavirus: Drastische Massnahmen

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Von: sda

Ab Montag schliessen wegen des Coronavirus in der Schweiz alle Läden für Güter des nicht täglichen Gebrauchs, es gilt eine generelle Homeoffice-Pflicht, und an privaten Veranstaltungen dürfen noch maximal fünf Personen teilnehmen.

Die bisherigen Massnahmen verlängert der Bundesrat um fünf Wochen. So bleiben auch Restaurants, Kulturbetriebe, Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen bis Ende Februar geschlossen, wie der Bundesrat am Mittwoch mitteilte.

Offen bleiben hingegen die obligatorischen Schulen. Über allfällige Schulschliessungen sowie die Öffnung und Schliessung der Skigebiete entscheiden die Kantone. Aufgehoben wird hingegen die Regelung, dass Lebensmittelläden, Tankstellenshops und Kioske am Sonntag sowie nach 19 Uhr schliessen müssen. Offen bleiben tagsüber und an Werktagen auch Dienstleistungsbetriebe wie Coiffeursalons.

Mutierte Virusvariante bereitet Sorgen

Begründet werden die nun stark verschärften schweizweiten Massnahmen insbesondere mit den neuen hochansteckenden Virusvarianten, die aus Grossbritannien und Südafrika in die Schweiz gelangten: Das Risiko der Ansteckungen sei bei den neuen Varianten nach ersten Schätzungen 50 bis 70 Prozent höher, heisst es. Was das bedeute, zeige sich in den Nachbarstaaten, wo die Fallzahlen sprunghaft angestiegen sind.

Zudem könne trotz der bisher getroffenen Massnahmen kein eindeutig abnehmender Trend festgestellt werden: Die Zahl der Ansteckungen, Hospitalisationen und Todesfälle sowie die Belastung des Gesundheitspersonals sei nach wie vor sehr hoch.

Homeoffice wird zur Pflicht

Wie im Frühling werden nun also neben den Restaurants auch die Läden wieder geschlossen. Anders als bei der ersten Welle verschärft der Bundesrat nun jedoch auch die Vorgaben für die Arbeitgeber. Dass Angestellte möglichst im Homeoffice arbeiten sollten, war bisher immer einer Empfehlung des Bundesrats, aber keine Pflicht.

Ab Montag sind die Arbeitgeber verpflichtet, Homeoffice anzuordnen – «wo immer möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar». Ein Anrecht auf eine Entschädigung etwa für Strom und Miete haben die Arbeitnehmenden laut Bundesrat aber nicht. Er begründet dies damit, dass es sich um eine vorübergehende Verordnung handle.

Maskenpflicht im Büro

Wer noch zur Arbeit aus dem Haus geht, muss ab Montag in Innenräumen, in denen sich mehr als eine Person aufhält, immer eine Maske tragen. Ein Mindestabstand genügt nicht mehr aus, um die Maske bei der Arbeit abzunehmen. Auch hier verschärft der Bundesrat die Vorgaben deutlich.

Besonders gefährdete Personen müssen vom Arbeitgeber zudem die Möglichkeit erhalten, von zu Hause aus zu arbeiten. Ist dies nicht möglich, erfolgt eine Arbeitsdispens – unter voller Lohnzahlung, der durch den Corona-Erwerbsersatz gedeckt ist.

Privatleben wird weiter eingeschränkt

Verschärft hat der Bundesrat auch die Bedingungen für private Zusammenkünfte. Während sich über die Feiertage privat und im öffentlichen Raum noch zehn Personen treffen durften, sind es ab Montag noch fünf Personen. Kinder werden auch mitgezählt.

Als letzte Massnahme werden auf Wunsch der Gesundheitsdirektorenkonferenz die Bedingungen für einen Dispens der Maskenpflicht präzisiert: Wer von der Maskenpflicht befreit ist, muss ein Attest eines Arztes oder einer Psychotherapeutin erhalten.

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30 Responses

  1. Was sollen all die Massnahmen? Unter dem Strich nützen die nichts. Die Viren sind da, jeder kann sich individuell schützen, soweit er das für richtig und gut empfindet (Art. 5, 5a und 6, BV).
    In Israel zeigt sich, dass ein Lockdown (Schliessung der Läden) langfristig nichts bringt. Die Herdenimmunität wird einfach verzögert und die Anzahl Hospitalisierter und Toter kann dadurch nicht niedrig gehalten werden.
    Wozu dient eigentlich die Corona-Politik der Schweiz? Intensivbetten hat es genug.

      1. Danke, Vorausblicker, für das Kompliment. Aber bitte nicht übertreiben.
        7 gleiche Menschen im Bundesrat wäre nicht gut. Es gibt viele Schweizer, die das Denken, sich Informieren und Argumentieren für Freiheit, Wahrheit und das Gute nicht verlernt haben.
        Was wir brauchen ist eine Bevölkerung, die aufgeklärt ist und die sich auf die Grundrechte der Bundesverfassung stützt und das Heft wieder in die Hand nimmt.

  2. Auszug aus einem Interview mit Prof. Drosten, Coronaheiliger:
    Ein Virus wird nicht selektiert werden auf eine höhere Todesrate oder ähnliche Dinge. Es sei denn, es geht aus dieser höheren Todesrate ein indirekter Effekt auf eine bessere Übertragbarkeit hervor – denn nichts anderes will dieses Virus. Es wird nichts anderes selektiert als auf Übertragbarkeit. Denn die Übertragbarkeit ist die Fitness, wie wir in der Evolutionsbiologie sagen – also die Zahl der Nachkommen pro Generation. 

    1. Im Klartext: Ein Virus will in erster Linie übertragen werden. Je besser umso weniger aggressiv.
      Die Mutation ist 70% ansteckender, also besteht die berechtigte Hoffnung sie sei harmloser. Eine höhere Ansteckungsrate beschleunigt die Herdenimmunität. So verschwand übrigens die spanische Grippe.

      1. Danke A.G., so ist es: je ansteckender, desto weniger tödlich. Denn der Virus sucht sich einen Wohnort, den Körper des Menschen. Wenn er den tötet, dann muss er auch sterben oder wieder einen anderen Wohnort (Wirt) suchen.
        Leider wird dieser Sachverhalt vom BAG, von der Covid-Task-Force, von Bundesrat und Regierungsräten, von den Medien (absichtlich?) nicht verstanden und somit nicht erklärt.
        Ist es Unfähigkeit oder ist es Verschwörung?

    1. Menschen die man liebt sterben und Du sprichst von Betrug? Die Spitäler platzen aus allen Nähten,was ist daran bitte nicht zu verstehen? Wach auf und hillf mit,das Virus wieder los zu werden

      1. Spitäler platzen NICHT aus allen Nähten. Die Belegung der Intensivbetten beträgt aktuell 77%, zertifizierte IPS Betten 89%. Die Auslastung entspricht den jahreszeitlich üblichen Werten während der Grippesaison.
        Warum wurden 2020 in der CH Intensivbetten abgebaut und Spitäler geschlossen? Überleg mal.
        Die alarmistischen Schlagzeilen entsprechen nicht der Realität.

      2. Die Todesfälle sind laut dem neusten K-Tipp (Augabe 1 2021) vergeichbar hoch wie andere Jahre.
        Bitte selber Nachlesen.
        Es ist alles nur Panikmache!

        1. Danke, A.G. und Gesunder Menschenverstand, für diese Hinweise und Zahlen zu den Intensivbetten und Todeszahlen. Warum sagen uns das die Verantwortlichen nicht (Covid-Task-Force, BAG, Bundesrat)? Das wären doch die entscheidenden Zahlen. Warum werden die Menschen durch die Berichterstattung der Massenmedien verwirrt? Ist das Absicht?

          1. Seit 10 Jahren gibt es eine starke Saisonalität der Todeszahlen pro Woche (ca 1400). Typischerweise steigen die Werte zwischen Woche 37 und 10 des Folgejahres an. Heute sind das Covid-Tote. Vor der Covid Krise starben 2500 an Pneumonie, 20’000 an Krebs, 30’000 an Herz Kreislauferkrankungen. Und 97% der Toten hatten eine solche Vorerkrankung. Übrigens sterben jeden Tag 7 Menschen wegen Ärztefehlern, Das ist ein Drittel der „Covid Toten“…

      3. Wieso loswerden?
        Das C-Virus hat die Influenza ausgerottet!
        Letztes Jahr starb in der Schweiz und Österreich kein einziger Mensch an der Grippe und in DE nur 411 Personen, in normalen Jahren sind es 25’000 alleine in DE!

          1. Installiert Telegram auf Euren Smartphone und macht Euch schlau!
            Das was Ihr dort erfährt, werdet Ihr fast nicht glauben.

  3. Da Kinder das Virus genau so übertragen können wie Erwachsene, würde ich eine Schulschliessung befürworten. Ansonsten laufen wir Gefahr,dass die Kinder das mutierte Virus nach Hause bringen. Für mich eine schreckliche Vorstellung. Da bringt nur die Schliessung der Geschäfte unter Umständen nicht wirklich viel.

    1. Die Panik hat dich erreicht. Diese Angst ist schlimmer als das Virus. Die Krankheit muss man ernst nehmen. Man soll sich an Hygienemassnahmen halten. Aber es gibt KEINE wissenschaftlichen Belege, dass Lockdowns die Pandemie aufhalten oder das Virus zum Verschwinden bringen.
      Die Nebenwirkungen der Lockdowns gefährdet die Zukunft unserer Kinder.

    2. Liebe Doris, ich nehme deine Angst ernst, dich auszulachen bringt niemandem etwas.
      Vor 11 Monaten hätte ich Dir 100% zugestimmt, mit dem was ich aber jetzt weiss, nicht mehr.
      Liebe Doris, hör auf Zeitung zu lesen! Hör auf Tv zu schauen!
      Installiere Telegram auf deinem Smartphone und mach dich schlau!
      Lass dich nicht von der Angst treiben!

      Das Spiel dauert so lange, bis wir alle aufstehen…

      1. Genau: „das Spiel dauert solange, wie wir das zulassen“. Das Volk muss das Heft in die Hand nehmen. Wir sind keine Marionetten und Opfer. Das Volk ist der Souverän der Schweiz. Die Bundesräte, Juristen, Politiker, Wissenschafter, Behörden sollen die Diener des Volkes sein, nicht umgekehrt.
        Björn Riggenbach, Dr. med., hat das genau auch am Podium vom Sommer 20 in Aarau gesagt: „dieses Corona-Theater könnte morgen schon vorbei sein, wenn wir das wollen“. Einfach Masken ablegen, Läden öffnen, …

        1. „Wo das Volk die Regierung fürchtet, herrscht Tyrannei. Wo die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit.“
          Thomas Jefferson
          1801-1809 3. Präsident der USA

    3. Die Geschichte vom mutierten Virus…..Es gibt mittlerweile mehr als 2500 Typen dieses Virus. Wie ist das Virus an die Öffentlichkeit gelangt? Im BMJ (British Medical Journal) hat der Health Secretary Matt Hancock am 16.12.2020 eine Stellungnahme publizieren lassen. FAZIT: Man weiss nichts…hinsichtlich Ansteckung und Virulenz.
      Die Evolutionsbiologie lehrt uns: Über die Zeit werden Viren schwächer und nicht plötzlich stärker. Alles nur Panikmache.

  4. BRAVO Beat Furrer und die anderen die man einfach als Covid Leugner abstrafen würde!
    Wer sich die Zahlen des BAG anschaut sieht: Median Alter der Verstorbenen 87 Jahre bei einer Lebenserwartung von 85 Jahren. 97 % mit mindenstens einer Vorerkrankung die jährlich 66% der Verstorbenen fordert. Von den im März noch vorhandenen IPS Betten sind 500 verschwunden und die Spitäler jammern. Die Maskennummer ist lächerlich und der Bundesrat sollte sich schämen die Schweizer verraten zu haben.

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