Sonntag, 17. Januar 2021
24.11.2020 11:10
Pflanzenschutz

D: 77 Prozent wollen Pflanzenschutzmittel-Ausstieg

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Von: mgt/blu

Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass eine grosse Mehrheit ein Ende des Pflanzenschutzmitteleinsatzes in der Landwirtschaft befürwortet. 57 Prozent der Befragten sehen diese in der Luft als grosses oder sehr grosses Risiko für die Gesundheit an, 77 Prozent als Gefahr für die Natur.

Laut einer aktuellen repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Bündnisses für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und des Umweltinstituts München spricht sich eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung für ein Ende des Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft aus. Im kommenden Jahr wird in der Schweiz über die Trinkwasser-Initiative abgestimmt. Diese verlangt, dass nur noch Bauern Direktzahlungen erhalten, die auf Pflanzenschutzmittel, vorbeugend oder systematisch verabreichte Antibiotika und zugekauftes Futter verzichten. Auch die landwirtschaftliche Forschung, Beratung und Ausbildung soll nur unter diesen Bedingungen Geld vom Bund erhalten.  Gäbe es in Deutschland eine solche Abstimmung, würden sich 77 Prozent der Befragten für einen Ausstieg aussprechen. Zudem gibt eine Mehrheit von 57 Prozent der Befragten an, dass Pflanzenschutzmittel, die sich weit entfernt von Äckern über die Luft verbreiten, ein grosses oder sehr grosses gesundheitliches Risiko darstellen. Insgesamt 77 Prozent sind der Ansicht, dass solche Mittel in der Luft ein grosses oder sehr grosses Risiko für die Natur sind.

Die Auftraggeber der Umfrage fordern, die Stoffe Glyphosat, Pendimethalin, Prosulfocarb, Terbuthylazin und Metolachlor sofort zu verbieten. Diese sind gemäss enkeltaugliche Landwirtschaft und Umweltinstitut München am häufigsten weit entfernt von Äckern in der Atemluft nachweisbar. Eine Ende September diesen Jahres veröffentlichte Studie «Pestizid-Belastung der Luft» im Auftrag des Bündnisses für eine enkeltaugliche Landwirtschaft und des Umweltinstituts München hat gezeigt, dass sich Pflanzenschutzmittel mehrere Kilometer weit verbreiten, teils bis in Städte und Naturparks hinein. Insgesamt fanden sich deutschlandweit 138 Stoffe.

Weitere Informationen

Ergebnisse der forsa-Umfrage «Pestizide in der Landwirtschaft»  Kurz- und Langfassung der Studie «Pestizid-Belastung der Luft» 

17 Responses

  1. Warum diese hohen Werte? Wegen der Gehirnwäsche der linken, wirtschafts- und gesellscharszerstörerischen Aktivisten und Medien. Bei der CO2-Reduktion und bei den Massnahmen gegen Covid würden die Zustimmungsraten gleich aussehen. Das ist aber kein Mass für deren Ruchtigkeit.

    1. Ich meine natürlich nicht „Ruchtigkeit“ sondern deren „Richtigkeit“. Das heisst, wenn eine (manipulierte, missbrauchte, in Panik versetzte) Mehrheit etwas richtig findet, ist das noch lange kein Zeichen, dass darauf politisch reagiert werden muss.
      Es ist im Gegenteil schlimm, wenn Leute über etwas entscheiden, wovon sie nichts verstehen. Die Leute denken, dass es selbstverständlich ist, dass genügend Nahrungsmittel vorhanden sind. Die Menschen werden von den Manipulatoren getäuscht.

        1. Wieso Mehrpreis?
          Hat ja von allem mehr als genug!
          Notfalls importieren wir, andere Länder ohne Geld sind dankbar wenn sie Medis mit Agrargüter bezahlen können…

          1. Wow… also ich unterstütze lieber die Schweizer Bauern. Da weiss ich was ich habe. Vorallem brauchen sie auch das Geld um über die Runden zu kommen.

    2. Sie werden sich wohl wundern wenn die erste Umfrage zu den beiden Initiantiven in der Schweiz publiziert werden. Bauern sind wichtig und sympathisch, aber sauberes Trinkwasser ist den meisten Leuten noch wichtiger. Und dass sich der SBV nicht nur gegen einen Gegenvorschlag wehrt sondern auch noch gleich die AP 22 abschiesst hilft wohl nicht!

    1. @Sandra Baechli: Ihre beiden Kommentare zeugen von links-grüner Überheblichkeit und Bevormundungsmentalität.
      Medikamente für den menschlichen Körper haben in etwa den gleichen Effekt wie Pflanzenschutzmittel für die Nutzpflanzen.
      Dann sagen Sie doch allen Menschen, die Medikamente schlucken, dass sie nicht mit ihrem Körper umzugehen wüssten und dass sie nochmals in die Schule gehen müssten, um das zu lernen.
      Den Menschen würden dann endlich die Augen aufgehen über Euer Umerziehungsprogramm.

      1. Eigentlich habe ich mir vorgenommen auf die Dummen, Sprüche von diesem Furrer nicts mehr zu schreiben. Jetzt da er es aber so schön anbietet, wie dumm er grad reingelaufen ist, muss ich doch nochmals.Warum wohl müssen den Menschen auch in der schweiz wo die Bauern, wie er sagt so gut arbeiten, denn soviele Medikamente schlucken, da stimmt doch etwas nicht. Wenn die Produkte nur schön aussehen, sind sie noch lange nicht gesund. Nun was soll denn gegessen werden, wenn nicht Bio, Herr Furrer…….

        1. Wenn Furrer sich mal umhören würde wie die anderen bauern über seine dummen Komentare reden dann würde er das wohl lassen. Er merkt es nicht und labert daher als hätte er die Weisheiten mit Löffeln gefressen. Es war aber wohl ne Gabel, wo 3/4tel runter gefallen ist. Aber auch jetzt wird er dann auf das reagieren was ich geschrieben habe. Da könnte ne spitzige Gabel stehen, er würd reintaben, er ist so blind, nicht nur im sehen sondern auch in der Logik und Denken, Beat tut das nicht weh….?!

          1. Die „anderen Bauern“, die dumm reden, können sich ja hier melden. Es wird sich dann herausstellen, wer dumm redet.
            „Wer als Erster vor Gericht aussagt, scheint recht zu haben; dann aber kommt sein Gegner und zeigt die andere Seite auf.“ (Sprüche Salomos 18:17)
            Ich habe die Weisheit / Wahrheit nicht mit Löffeln gefressen, aber ich habe „die Wahrheit gekauft und verkaufe sie nicht!“ (Sprüche Salomos 23,23).

        2. Ich nehme praktisch nie Medikamente. Aber es gibt ganz viele Schweizer, die gegen Pflanzenschutzmittel sind, und trotzdem Medikamente schlucken. Wenn die schon den Bauern die Chemie verbieten wollen, dann sollen die mal bei sich selber anfangen. Oder wird hier mit zwei ungleichlangen Ellen gemessen?
          Die Grünen sollen doch die Forderung nach Medikamentenverbot stellen, dann merken vielleicht einige Schlafschafe, das die Politik der Grünen im Verbieten von praktisch Allem besteht.

  2. Ja dann mach das Beat, dann willst du den Heiligen raushängen lassen, rede ich vom Boden dann hälst du mir vor ich würde mit meinem Heili98gen Boden doch einfach still sein oder beweisen usw. Wenn du dann selber in die Kritik kommst dann willst du beten und vergeben, das ist doch gut das finde ich gut. Bitte dann richtig vergeben, weisst du ich weiss chon von was du da redest. Machs gut Beat Furrer Bete und vergebe fleissig, ich tue es auch…

  3. Wenn dies angenommen wird. Werden die Erträge zurück gehen die Bewirtschaftung von verschiedenen Kulturen wird sich nicht mehr lohnen. Folge wird mehr importiert und wir können nichts mehr beeinflussen. Aber es ist günstig somit können wir gut Bio Produkte von der Globalen-Welt importieren. Der Fussabdrücke der jeder macht durch Transporte quer durch die ganze Welt. Kann man gut vertreten wenn wir einem Klima Rappen bezahlen.
    Es geht in eine falsche Richtung. Dies ist nur eine Verlagerung.

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