Sonntag, 29. November 2020
30.12.2014 08:00
Frankreich

F: Das Ernte-Einsammeln nimmt zu

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In Frankreich gilt seit dem Jahr 1554 ein Gesetz, dass es erlaubt, ab November auf den Feldern übrig gebliebene Ernte einzusammeln. Vermehrt – auch wegen steigender Armut – machen wieder Leute von dem Recht Gebrauch.

Zwar existieren zahlreiche Ausnahmen von dem 1991 grundsätzlich vom Gerichtshof bestätigten Gesetz, aber die letzten Jahre hätten gezeigt, dass das Einsammeln wieder beliebter werde, schreibt La France Agricole in der Ausgabe vom 19. Dezember. So würden die „Sammler“ pro Tag bis zu 100 Kilo liegen gebliebene Kartoffeln sammeln – und dies wie üblich ohne jegliches Werkzeug. Ebenfalls begehrt sind Äpfel oder Trauben. Laut der Zeitschrift zeigt der wieder aufgekommene Trend auch, dass es in Frankreich derzeit wirtschaftlich schlecht laufe.

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