Sonntag, 29. November 2020
16.03.2013 15:48
USA

Trotz Dürre steigt US-Export von Raufutter auf Rekordniveau

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Von: AgE

Trotz zuletzt trockenheitsbedingter Ernteeinbussen in weiten Teilen des Mittleren Westens haben die Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr eine Rekordmenge an Raufutter exportiert.

Massgeblich dafür ist die geographische Fragmentierung des US-Raufuttermarktes, weshalb auch deutlich höhere Preise für Heu und Luzerne im Mittleren Westen den Export nicht bremsten. Wie das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) mitteilte, erreichten die Ausfuhren an Heu, Luzerne und anderen Raufutterarten im Kalenderjahr 2012 einen Rekordwert von 1,25 Mrd US-Dollar (1,17 Mrd. CHF). Seit 2008 hat sich der Wert dieser Exporte um 93% erhöht, während die betreffende Menge um 39% zugenommen hat.

Traditionelle Herkünfte für den Export von Heu sind die an der Westküste gelegenen US-Bundesstaaten Washington, Kalifornien und Oregon. Im Berichtsjahr entsprachen die Heuausfuhren 4% der gesamten US-Produktion, die mit zuletzt schätzungsweise 109 Mio. t den niedrigsten Stand seit 1964 erreichte.

Der Heubestand wies mit 69 Mio. t laut USDA den niedrigsten Umfang seit 1957 auf. Das Aufkommen an Luzerne, auf die rund 40% der Raufutterexporte entfallen, fiel 2012 dem Ministerium zufolge sogar auf den niedrigsten Stand seit 1953. Die Produktion anderer Raufutterarten war so gering wie seit 1998 nicht mehr.

Die wichtigsten Abnehmer für Heu aus den USA sind Japan, Südkorea, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und China. Allein Japan importierte 2012 für 600 Mio. USD (560 Mio. CHF) Heu aus den Vereinigten Staaten.

Umrechnungskurs: 1 USD = 0,935 CHF (16-3-13)

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