Donnerstag, 7. Juli 2022
02.05.2022 09:06
Ukraine

Weizen-Export: Özdemir will Ukraine helfen

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Von: sda

Der deutsche Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) will der Ukraine helfen, in ukrainischen Häfen festsitzendes Getreide zu exportieren.

«Immer wieder erreichen uns Berichte über gezielte Attacken Russlands auf Getreidesilos, Düngerlager, landwirtschaftliche Fläche und Infrastruktur», sagte Özdemir. Dahinter stecke offenbar der Versuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin, «die Ukraine auch als Konkurrenz langfristig auszuschalten».

Özdemir fügte in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland hinzu: «Mit dem wachsenden Hunger in der Welt versucht Russland, Druck aufzubauen. Gleichzeitig kommen Russland die massiv gestiegenen Marktpreise zupass, weil es neues Geld ins Land bringt.»

Beim Treffen der Agrarminister der G7-Staaten Mitte Mai werde er deshalb mit seinen Kolleginnen und Kollegen darüber sprechen, wie der Zugang zu den Weltmärkten für die Ukraine dennoch gewährleistet werden könne, sagte der Grünen-Politiker.

«Wir müssen alternative Verkehrswege ermöglichen. Der Weg über die Schiene kann eine Lösung sein, um Getreide zu exportieren – wenn auch mit viel Aufwand und mit beschränkten Kapazitäten. Wir werden als Bundesregierung alles tun, was geht.»

Die Ukraine war bis Kriegsbeginn einer der weltweit wichtigsten Erzeuger von Weizen sowie ein grosser Mais-Produzent. Viele Länder, etwa in Nordafrika, sind abhängig von günstigem Weizen aus der Ukraine.

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One Response

  1. Cem Özdemir wird immer im strahlenden Licht dargestellt. Er ist eben ein „Young Global Leader des WEF“.
    Er schadet aber dem Wohlstand, der Bevölkerung, der Wirtschaft.
    Denn Özdemir versteht gar nichts von Landwirtschaft, von Wirtschaft oder Markt. Mit ihm schlittern wir dahin, wo wir nicht wollen, in die Teuerung: alles wird teurer und für viele unerschwinglich. Er wie Habeck und die ganze Regierungs-Clique führen uns auf falschen Wegen.
    Im Auftrag von Soros? WEF? UNO?

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