Sonntag, 29. November 2020
11.11.2020 17:34
Bio Suisse

Bio-Suisse: Ja zu Pestizidverbotsinitiative, TWI-Parole verschoben

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Von: rup

Die Delegiertenversammlung von Bio Suisse fasst die Ja-Parole zur Pestizidverbotsinitiative. Derweil wurde die Parole zur Trinkwasser-Initiative vertagt. Im Frühling soll noch einmal darüber diskutiert werden. Das Thema Spermasexing wurde nicht erneut aufgegriffen.

Bio-Suisse Präsident Urs Brändli war die Wichtigkeit der online durchgeführten Delegiertenversammlung gleich zu Beginn bewusst. «Bio dürfte in den nächsten Monaten immer mal wieder in den medialen Fokus rücken.» Dabei dachte er insbesondere an die Trinkwasser- und die Pestizidverbotsinitiative, die nächstes Jahr vor das Volk kommen.  

«Ausschliesslich auf Landwirtschaft gezielt»

«Wir müssen das Schifflein Bio Suisse durch diese stürmische politische See heil hindurchsteuern», führte Martin Bossard, Leiter Politik bei Bio Suisse, die Initiativen ein. Grundsätzlich verstehe der Vorstand die Anliegen der beiden Initiativen. In vielen Bereichen seien die Belastungsgrenzen überschritten. «Wir haben ein grosses Artensterben, unter anderem wegen der industriellen Landwirtschaft. Und wir haben massive Stickstoff- und Phosphorüberschüsse.»

Dann erklärte er, warum der Vorstand seinen Delegierten vorgängig die Nein-Parole zur Trinkwasser-Initiative (TWI) empfohlen hat. Denn mit der TWI sollen auch die Anforderungen an den Ökologischen Leistungsausweis (ÖLN) angepasst werden. «Nur wer einen Tierbestand hat, der mit dem auf dem Betrieb produzierten Futter ernährt wird,  soll Direktzahlungen erhalten.» Dieser Artikel erachte der Vorstand als kritisch. Denn: «Selbst wenn der Artikel weit gefasst wird, entsteht eine grosse Einschränkung.» Der zweite Grund für die Ablehnung des Bio-Suisse-Vorstands ist, dass sie ausschliesslich auf die Landwirtschaft zielt. «Die Privaten sind nicht angesprochen, die Importen sind nicht angesprochen. Und auch die Konsumenten werden nicht miteinbezogen.» 

TWI-Parole vertagt

Von Felix Lang aus Lostorf SO kam eine der vielen Voten, die sich hinter den Vorstand stellten. «Es ist heute umso wichtiger, dass die Botschaft der Bio Suisse unbedingt differenziert daher kommt.» Das sei nach der «Agrarlobby stoppen»-Kampagne der Umweltverbände und dem Kuhhandel von  Bauernverbands-Präsident Ritter mit Wirtschaftsverbänden wichtig. «Deshalb verdient der Vorschlag des Vorstands unsere möglichst einstimmige Unterstützung», so Lang. 

Martin Ott aus Uerschhausen TG dagegen meinte, die Politik sei manchmal sehr brutal, weil man nur Ja oder Nein sagen könne. «Der Boden verliert die Fähigkeit das Trinkwasser herzustellen!» Und als Bio Suisse spreche man dann davon, irgendwelche Leute verrückt gemacht zu haben. Er machte einen Vergleich mit den Autos: «Die Gegenargumente die ich höre, da spricht man nicht darüber, in welche Richtung das Auto fahren soll, sondern über die Einstellung des Vergasers.» Deshalb fällt Ott sein Urteil für die TWI. «In solchen klaren Dingen sollten wir doch einfach sagen: Ja zum Trinkwasser!»

Der Vorstand beantragte schliesslich die Nein-Parole. Die Basis sah das jedoch anders. Das Vorstandsanliegen wurde mit 40 Ja-Stimmen und 47 Nein-Stimmen bei 9 Enthaltungen abgelehnt. Stattdessen forderte Martin Ott, der übrigens als einziger aus dem TWI-Ja-Lager das Votum ergriffen hat, die TWI-Parolenfassung auf den Frühling hinauszuschieben. Eine Mehrheit folgte ihm (54 Ja-Stimmen, 33 Nein-Stimmen, 11 Enthaltungen).

Bei der Abstimmung ging es mitunter etwas chaotisch zu und her. Sogar Felix Lang meinte, er habe wegen der unklaren Fragestellung für die Ja-Parole gestimmt. Auch Claude-Alain Gebhard aus Vaux-sur-Morges VD stellte mehrmals sein Mikrofon scharf, um seinen Unmut kundzutun. Vergeblich habe er vor der Abstimmung versucht das Wort zu ergreifen. Urs Brändli blieb letztlich nichts anderes übrig, als am amtlichen Resultat festzuhalten und die Versammlung fortzuführen.

Ja zur Pestizidverbotsinitative

Kürzer waren die Diskussionen bei der Pestizidverbotsinitiative. Wohl auch, weil Bio Suisse mit seinem Antrag auf die Ja-Parole den Nerv der Basis dieses Mal besser traf. Die Abstimmung fiel mit 64 Ja-Stimmen, 17 Nein-Stimmen bei 15 Enthaltungen klar aus.

Zuvor waren einige Stimmen zu hören, die sich Sorgen um das Ansehen der Biodachorganisation machten. Zum Beispiel Isabelle Gabioud aus Sion VS: «Wenn sich Bio Suisse für ein Nein aussprechen würde, wäre das für Bio Suisse ein erheblicher Glaubwürdigkeitsverlust. Ich weiss nicht, wie ich das im Alltag gegenüber den Konsumenten verteidigen könnte.» 

Vergeblich argumentierte Demeter-Bauer Sepp Sennhauser aus Rossrüti SG, es sei fragwürdig, wenn die ganze Schweiz bei einer Annahme der Pestizidverbotsinitiative auf Bio umstellen müssen. «Darum habe ich Bedenken und bin für ein Nein». 

Keine Diskussion über Spermasexing

Schon 2015 stellte sich an der Bio Suisse Delegiertenversammlung eine Mehrheit gegen den Einsatz von gesextem Samen beim Rindvieh. Inzwischen ist in der Schweiz allerdings schon jede dritte besamte Dose gesext und auch sonst hat sich einiges getan. Auf Initiative von Swiss Jersey wollten deshalb 108 Einzelmitglieder das Thema erneut diskutieren. Doch einer richtigen Diskussion kam der Vorstand zuvor. Er hatte keine Lust, sich erneut auf das Thema einzulassen. Hauchdünn sahen es die Delegierten mit 42 Ja- und 41 Nein-Stimmen bei 13 Enthaltungen gleich.

Kein Parole zu Palmöl-Referendum

Bio Ostschweiz hoffte mit einem Antrag  auf die Unterstützung von Bio Suisse im Kampf gegen das Freihandelsabkommen mit Indonesien. Der Genfer Rudi Berli pflichtete dem Antrag bei: «Die Konkurrenz des Palmöls bedroht die einheimische Öl-Produktion. Da kann sich Bio Suisse nicht raushalten.» Er kritisiert das Palmöl, welches aus Monokulturen stamme.

Doch als weltweit erstes Freihandelsabkommen enthält es Nachhaltigkeitsstandards, für die sich die Bio Suisse mitsamt der Agrarallianz eingesetzt hatte. Deshalb will sich der Bio-Suisse-Vorstand am Referendum «Stop Palmöl» nicht die Finger verbrennen. Martin Bossard sagte, man müsse sich nicht dazu äussern. «Bisher hat sich Bio Suisse bei Freihandelsabkommen immer enthalten.» Das sei auch hier wieder der richtige Weg. Bei 48 Ja-, 34 Nein-Stimmen und 14 Enthaltungen wird wie vom Vorstand gewollt keine Parole gefasst.

Bärtschi scheitert mit GPK-Kandidatur

Interessantes ereignete sich bei der Wahl der Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission (GPK). Nach den Rücktritten von Susanne Häfliger-Stäuble und Andreas Melchior kandidierte mit Laurent Godel aus Domdidier FR nur ein Bisheriger. Die zusätzlichen Kandidaten waren Maurus Gerber aus Scuol GR, Toni von Grünigen aus Turbach BE, Herbert Volken aus Visp VS und Daniel Bärtschi aus Basel.

Bärtschi war zwischen 2011 und 2018 Geschäftsführer von Bio Suisse und somit den Delegierten längst vertraut. Als einziger Kandidat konnte er allerdings nicht auf die Unterstützung einer Mitgliedsorganisation zählen. Gewählt wurde er letztlich nicht. Laurent Godel wurde wiedergewählt. Für die anderen beiden Posten setzten sich Toni von Grünigen und Herbert Volken ebenfalls im ersten Wahlgang durch.

Vorstandsgrösse bleibt gleich

Die Mitgliedsorganisationen Bio Neuchâtel und Bio Genève wollten die Fixierung auf heute 7 Vorstandsmitgliedern mit einem Antrag aufheben. Dabei erinnerten sie sich an das Jahr 2007. Damals wurde die Zahl der Vorstandsmitglieder von 9 auf 7 gesenkt. Mit ihrem Antrag wollten die Antragssteller zu den grundlegenden Statuten zurückkehren. Diese besagen, dass die Zahl der Vorstandsmitglieder zwischen 5 und 9 schwanken kann. Nicht warm mit dem Vorschlag wurden die Delegierten. Sie schickten den Antrag mit 17 Ja- zu 67 Nein-Stimmen bei 12 Enthaltungen bachab.

Mehr dazu lesen Sie am Samstag im «Schweizer Bauer».

30 Responses

  1. Wenigstens gab es für die GPK eine Auswahl. Brändli wurde ja im Frühjahr ohne Alternative gewählt. Dank dem Coop-Geld ist ja der Luxus eined Ausbaus der gemieteten Geschäftsstelle auch möglich. Wie lange lassen sich die Biobauern das alles bieten?

  2. Eigentlich glatter Selbstmord der Biolandwirtschaft – Bio wird Standard und Massenprodukt zu konventionellen Preisen. Nur ein kleiner Teil der Konsumenten ist gewillt einen Bio-Preis zu zahlen. Der Import von konventionellen Nahrungsmittel wird zunehmen, da in der Schweiz fehlend, durch geringere Erträge (Minus 50%) , Fazit die Preise werden zusätzlich unter Druck kommen. GUTE NACHT SCHWEIZER LANDWIRTSCHAFT!!

    1. Dieser Selbstmord hat da angefangen, seit Konventionelle mit 2 Jahren Bio Umstellung machen können, ohne nur eine Ahnung von Bio zu haben. Genau diese meinen nähmlich,Bio würde ohne Kupfer und co… nicht gehen,sie müssten Hilfstoffe einsetzen. Wer versteht wie der Boden wirklich funtioniert, der oder die, haben gesunde Ertragsreiche Böden. Sie haben verstanden das richtige zu tun, das die Selbstregulation der Erde wieder funktioniert. Dann wir die Biologische Landwirtschaft viele einfacher

      1. Wo gibt es keine gesunden, ertragreichen Böden? Wenn die Panikmachen der Öko-Freaks auch in dieser Beziehung stimmen würde, dann müssten unsere Böden wegen der Kunstdüngung und den Pestiziden schon längst degeneriert sein und Mindererträge liefern. Die Erträge erhöhen sich aber laufend und die Böden sind in einem guten Zustand (ausser natürlich in den Köpfen und Publikationen der Panikmacher).

        1. Ich sagte es schon Paar mal Beat, infomiere dich, was fruchtbare nicht furchtbare Boden sind. Du mit deinem Verständniss glaube ich kommst du nicht weit. Und jetzt glaube ich sogar fast zu wissen, dass ich da ein ganz junger Bauer mit dir vor mir habe, der wirklich noch keine Erfahrung hat, Ist doch so oder?! Aber fahre doch einfach mal durchs Berner Seeland Kerzers Richtung Gals. Was schimmert da weiss durch oder da bei Belp richtung Toffen, im Chabisland, wo das Wasser nicht mehr versickert ?!

  3. Lieber importieren als selbst produzieren. So wird man Abhängig und erpressbar. Beide Initiativen schwächen die Produktion und somit den Selbstversorgungsgrad mit Nahrungsmitteln in der Schweiz= Verfassungswidrig.

  4. Da sieht man deutlich wohin die heutige Landwirtschaft verkommen ist. Bio wurde schon sehr fest unterwandert, das zeigt das mit dem Spermasexing. Wie viele schnellumsteller also Konventionelle Bauern auf Bio umsteigen und überhaupt davon keine Ahnung haben. Aber um dann den Mund weit auf zu reissen und schon in der Umstellungszeit MO Präsident zu werden und gleich einen Antrag zu stellen, wie das mit dem Spermaseing. Wo ist die Vernuft geblieben Herr Ebnöter von Bio-Schwyz.

      1. Das heisst also, dass du verstehst was Bio ist, verstehe ich dein Einwand richtig, nur schon das Wort, Bio= Natur, natürlich…Und was bitteschön ist an Spermaseting denn natürlich. Schon KB ist nicht natürlich, ist aber zugelassen, weg denen die vor einem Stier die Hosen voll haben und den Konventionellen die auf Bio umstellen dass die es etwas ringer haben. Heisst aber nicht dass Automatisch noch mehr Missbrauch gemacht werden darf.

          1. Und aus was machst du dauernd eine Religion, du musst nur einmal in den Spiegel schauen. Du bist es doch der hier so Glaubensätze runter leiert und dann noch von freiheit spricht
            Ich glaube du macht das sogar extra, ich glaube du bist nicht dumm sondern sehr Naiv, das ist das was mir bei dir immerwieder durchkommt. Wie ein kleiner junge der im Laufgitter hin und her rennt und am jammern ist weil er nicht bekommt was er möchte. Aufmerksamkeit fehlt dir darum verhälst du dich so…..

    1. Othmar hast du eine Ahnung wie Spermasexing funktioniert? Das ist lediglich ein maschineller eingriff welcher dank dem technischen Fortschritt möglich wurde. Und wo kommt’s her….? Aus der Humanmedizin! Also für Mensch ok und vertretbar, aber nicht für Nutztiere?
      Und einer der sogar die KB schlecht redet, der müsste zu Hause auch alles von Hand machen, höchstens noch mit dem Pferd. Alles andere ist zu extrem !

  5. Die Bios sprechen immer von von der industriellen Landwirtschaft, der einzige industriell geführte Betrieb , den ich kenne, liegt im Zürcher Weinland und ist ein Biobetrieb mit 400ha Land. Das einzige was nicht mit Bio an-geschrieben ist sind die zwei grossen Selbstfahrenden Feldspritzen. Die Verlogenheit von Bio-Suisse und seinen Jüngern kennt wirklich keine Grenzen mehr. Es wird Zeit, endlich die Bevölkerung aufzuklären, was alles unter dem Bio Label läuft.

    1. Seit wann ist eine Feldspritze denn automatisch eine Giftspritze?! Ja leider gibt es auch Biologische Spritzmittel wo auch ich anzeweifle ob es die braucht. Denn wäre der Boden in Ornung gebracht worden bei der Umstellung, würde es nicht mal diese erlaubten Bio-Spritzmittel geben. Dass alles ist auf dem Urs Niggli zu verdanken. Zum Glück ist er jetzt bei den Östereicher,, soll er da Schaden anrichten

      1. Glauben sie tatsächlich die spritzen Kompostbrühe? Kann man Krautfäule oder Kartoffelkäfer mit Brennnesseltee bekämpfen? Ich glaube nicht. Auch das mehrmalige abflammen von Unkräutern wird den Bodenlebewesen kaum gefallen. Bio-Suisse versteht es ausgezeichnet die Bauern gegeneinander aufzuhetzen. Diese Initiativen muss man zusammen bekämpfen, den auch Bio-Betriebe werden Verlierer sein, vielleicht sogar mehr als die konventionellen.

        1. Ich glaube das nicht nur ich weiss es, was alles geht mit KEX und anderen Lösungen, was übers Blatt ereicht werden kann. Zudem heisst es nicht Bio= automatisch Kartoffel Käfer oder Krautfäule zu haben. Das kommt eben schon drauf an ob der Boden verstanden wird oder ob da wieder so ein Konventioneller ders nicht versteht Bio zu machen, sich darin versucht. Zudem sind alle in Ihrer Entwicklung mit dem Boden mehr oder weniger unterwegs, Warum bist du denn so gegen Bio?!

          1. Othmar, willst du behaupten, dass mit Verständnis für den Boden der Kartoffelkäfer und die Krautfäule bekämpft werden kann? Welches Verständnis genau ist denn vonnöten? Damit könntest du ein Geschäft machen!

    2. Hänni, Du willst also dem Biolandbau etwas unterstellen was du nicht eindeutig beweisen kannst, dann pass auf, sonst muss ich dich beim Wort nehmen. Du machst also ein Vorwurf dass ein so grosser Betrieb Bio sein kann und spritzt. Schon gehört dass es Spritzmittel gibt die Biokompatiebel sind. Und wenn es einfach homeopatisch oder Kopostextrakt wäre. Nicht Bio zu sein und Bio zu kritisieren tipisch, von Bio reden aber nichts davon verstehen, zuerst überlegen dann schreiben erspart Zeit und Ärger

      1. Viele kann nicht eindeutig bewiesen werden, deshalb ist es noch nicht falsch. Du, Othmar, kannst deine Aussagen zum Boden auch nicht eindeutig beweisen!
        Wenn zwei das Gleiche machen, ist es nicht das Gleiche. Wenn ein Biobauer Pflanzenschutzmittel spritzt, ist das erlaubt, ökologisch und notwendig, wenn das aber ein konventioneller Bauer tut, dann ist es gefährlich, schädlich, gegen die Natur, nicht wahr, Othmar?

        1. Beat, du machst dir das zu einfach. Was mir jetzt aber sehr gefällt, dass du bereits ganz anderst reagierst und nicht mehr so von oben herab, sehr gut!!! Meine Aussagen können eindeutig bewiesen werden, da gibt es auch genug Praktiker dazu. Was spritz der Biobauer,was denkst du, ist es Gift?! Oder ist es Homeopathie oder gar KEX oder andere Humanstoff?!. Feldspritzen sehen immer gleich aus, klar Bio-Bauern sollten 3mhohe Infotafeln auf die Spritze montieren, dass du es siehst was er spritzt….

  6. Bio- Suisse jetzt habt ihr aber den Vogel Abgeschossen !!!! Zwei Initiativen die, die Landwirtschaft abmorgsen wollen und Bio Suisse sagt einmal Ja und zur TWI vieleicht!!! Jeder der nur ein kleines Stück Verstand hat sagt zweimal ganz klar Nein… Aber mit solchen Bio Querschläger Bauern kann die Landwirtschaft keine einzige Abstimmung mehr Gewinnen. Mein Betrieb war schon Bio als es Bio noch gar nicht gegeben hat. Und jetzt ist der moment gekommen wo ich mich schämen muss für Bio. Katastrophe,

      1. Und da Dir hier keiner sonst Einhalt gibt, mache ich das gerne für dich. TWI ablehnen ja da hast du völlig recht, denn die bringt wenig bis gar nichts. Die PZI, die soll angenommen werden und die Chance dazu ist sehr gross. Alle schreien jetzt wegen der Selbstversorgung, machen wir uns doch nichts vor. Das ist im Moment ja überhaupt nicht möglich, nicht bei dieser Producktionsausrichtung, mit so vielen Futtergetreide Importe für die Tierhaltung. Ein klares JA zur Pestiziedinitiative

        1. Gerade auch das Verbot von Glyphosat (das übrigens nicht erwiesenermassen schädlich ist für die Natur), verursacht, dass dafür wieder mehr gepflügt werden muss um den Unkräutern Herr zu werden.
          Futtergetreide könnte, statt importiert, auch in der Schweiz angebaut werden. Das ist eine politische, wirtschaftliche Entscheidung. Der Import von Futtergetreide hat nichts mit der Pestizidinitiative zu tun.

          1. Schau Beat, ohne dich hier abschiesen zu wollen, informiere dich doch bitte ausführlich was alles möglich ist auch ohne die Chemisch Syntetischen Sprtzmittel und Dünger, denn hier, dir das zu erklären, dazu fehlt der Platz und du hättest trotzdem 1000Fragen, was auch verständlich ist. Schon etwas gehört von der Selbstregulation der Erde, sehr zuempfehlen. Wüsste ich wer du wirklich bist, könnte ich dich zu denen die Dir das zeigen geleiten, wie wärs?!

  7. Beat, Fruchtbahrer Boden funktioniert ohne Gift Spritzen, Handeldünger sprich Kunstrdünger, dies trotzdem sehr gute Erträge bringt. Es gibt sie, die das schon lange praktizieren. Geschäfte damit machen, sollen die,die wirklich gute Qualität Produzieren. Denn diese Kartoffeln oder Gemüse oder andere Ackerfrüchte, haben die Inhaltstoffe die Ihnen zugeschrieben werden und sind ein Genuss, ja Wellness bein Konsumieren und dabei wird Boden Klimawirksam aufgebaut und CO2 eingebunden,was wist du mehr.

    1. Fruchtbarer Boden funktioniert aber auch mit den chemischen Hilfsmittel. Ja, der Boden arbeitet mit und baut allfällig schädliche Stoffe wieder ab.

      1. Man sieht scho dass dir wirklich die Schul bildung fehlt, dümmer geht es nicht mehr. Keine Ahnung habe und solch sau dumme kommentare schreiben.

        Aber das sind die meisten Bauern von heute, die sich von den Staatlichen und Chemischen ,,Oberschicht,, steuern lassen. das sind die gleichen die hinter Covid 19 her rennen

        1. Ich renne nicht hinter Covid-19 her. Ich bin hier in den Kommentarspalten der entschiedenste Gegner der Massnahmen des Bundes und der Kantone.
          Chemische Mittel werden auch als Medikamente geschluckt. Von ganz vielen Leuten. Ist der Boden wertvoller als der menschliche Körper oder ist der Boden weniger fähig als der menschliche Körper mit chemischen Hilfsmitteln umzugehen?

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