Freitag, 22. Januar 2021
08.01.2021 07:34
Kanada

Kanadas Milchpolitik unter Druck

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Von: lid

Die USA wollen Massnahmen anfechten, die Kanada zum Schutz seines Milchmarktes implementiert hat. Und auch aus Neuseeland kommt Kritik am kanadischen System.

Das Büro des Handelsbeauftragten der USA erklärte zum Ende letzten Jahres, dass es Kanadas Barrieresystem anfechte, das ausländische Produkte davon abhalten soll, in den Markt einzudringen.

Dies untergräbt nach Ansicht der USA die Anstrengungen von US-Milchfarmern, Produkte nach Kanada zu exportieren. Die beiden Staaten sowie Mexiko können im Rahmen eines letzten Jahres abgeschlossenen Abkommens (USMCA) solche Massnahmen anfechten.

US-Molkereien behaupten, dass die bis zu 85% der Käsequoten, die von kanadischen Beamten für lokale Verarbeiter beiseite gelegt wurden, sie vom Markt ausschliessen würden und gegen das USMCA verstiessen, das derartige Importbeschränkungen verbietet.

Derselben Meinung ist Neuseeland. Neuseeländische Behörden haben letztes Jahr Bedenken gegenüber Kanada geäussert, wie die neuseeländische Fachzeitschrift Farmers Weekly berichtet. Dies aufgrund des kanadischen Vorgehens über die Verwaltung von Milchimportquoten im Rahmen des transpazifischen CPTPP-Abkommens

3 Responses

  1. Sollen ihren Ramsch bei ihnen verarbeiten. Installiert ein Milchkontingent dann habt ihr auch nicht zuviel billige Milch zum Kanada zu überfluten das eh nur ein kleiner Markt ist im Verhältnis.

    1. Kanada sollte auch ein Importkontingent oder -Verbot für Kleider, Schuhe und PC einführen. So würde das Land nicht mehr mit billigem Schund aus Asien überschwemmt.
      Wenn Kanada alle Importe kontingentieren würde, würde es den inländischen Produzenten wieder gut gehen.
      Die Konsumenten müssten dann für Lebensmittel und Kleider wieder weit mehr als 50% des Einkommens ausgeben.
      Das wäre gut. So hätten sie viel weniger Geld für Autos, Ferien, Sport und andere Unterhaltung.

  2. Und in der Schweiz will Käser Imlig milch aus Deutschland importieren, ich hoffe der Schweizerbauer geht der Sache nach.
    Imlig soll mehr bezahlen für Schweizermilch, dann bekommt er genug Milch!

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