Montag, 27. Juni 2022
23.04.2022 09:33
Kampagne

«Publikum wird für dumm verkauft»

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Von: ats

Die Werbekampagne «Lovely und die Wiese» der Schweizer Milchproduzenten (SMP) stösst der Naturschutzorganisation Pro Natura sauer auf. Sie hat Beschwerde bei der Lauterkeitskommission eingereicht.

Pro Natura habe Beschwerde gegen den Swissmilk-Werbespot eingelegt, schreibt der «Blick». Die Kampagne «Lovely und die Wiese», welche erkläre, dass Kühe die Biodiversität fördern würden, sei der Naturschutzorganisation ein Dorn im Auge.

In einer Beschwerde, welche bei der Lauterkeitskommission eingereicht worden ist, beanstandet Pro Natura vor allem die Aussage, die Schweizer Milchwirtschaft fördere die Biodiversität. Damit werde das Publikum für dumm verkauft, so die Organisation.

«In Wirklichkeit schädigt die heute in der Schweiz praktizierte intensive Milchproduktion eindeutig die Biodiversität», sagt Marcel Liner, Landwirtschaftsexperte bei Pro Natura. Denn die Grünflächen seien stark mit Kunstdünger und Gülle belastet. 14 Prozent der Schweizer Milchkühe sähen gemäss Pro Natura während ihrer Produktionszeit überhaupt nie eine Weide. 

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8 Responses

  1. 1. Pro Natura hat die Schweizer Bevölkerung dumm verkauft mit der Wiederansiedelung des Wolfes. Der vermehrt sich ständig und schafft genau die Probleme, die voraussehbar waren.
    2. Es geht im Werbespot doch um CO2-Bindung, nicht um Biodiversität.
    3. Kühe fördern die Biodiversität, das ist richtig. Und CO2 muss NICHT REDUZIERT WERDEN, sondern ist Baustein der Natur, der sich temperaturabhängig in der Luft erhöht.
    4. Pro Natura verbreitet die Klimalüge!

  2. Wenn ich es richtig lese sind dem nach 86% der Kühe auf der Weide….!
    100% der Kühe fressen Organische Pflanzen…
    So hohe Quote erreichen bei Abstimmungen keine Vorlagen, geschweige Politiker erreichen eine solche Mehrheit.

  3. Was pro Natura von der Landwirtschaft verlangt ist eine absolute Frechheit!
    Nur eine grosse Lebensmittelkappheit bringt sie vielleicht zu einer vernünftigen Agrarpolitik!

  4. Man sollte ernsthaft im Parlament Mehrheiten suchen, damit man das unsägliche Verbandsbeschwerderecht eindämmt. Verbände, die keine Berufsgruppen oder Branchen vertreten, wie eben Pro Natura, sollte das Beschwerderecht abgesprochen werden! Nur so können wir diesen Auswüchsen entgegen.

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