Donnerstag, 22. April 2021
25.03.2021 06:00
Milchmarkt

SAB gegen tiefere Verkäsungszulage

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: lid

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) ist mit dem landwirtschaftlichen Verordnungspaket 2021 im Wesentlichen einverstanden, lehnt aber die geplante Senkung der Verkäsungszulage klar ab.

Das in die Vernehmlassung geschickte Paket umfasst elf Verordnungen des Bundesrats und eine des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF).

Im Agrarpaket 2021 sieht der Bund eine Erhöhung der Zulage für Verkehrsmilch per 1. Januar 2022 von 4,5 auf 5 Rappen vor. Im Gegenzug soll die Verkäsungszulage um 1 Rappen auf 14 Rappen pro Kilo Milch sinken. Diese Reduktion lehnt die SAB ab, wie sie in ihrer Stellungnahme schreibt.

Eine tiefere Verkäsungszulage senke die Konkurrenzfähigkeit von Schweizer Käse gegenüber Importware und bringe den gesamten Käsemarkt weiter unter Druck. Dies schade besonders auch dem Berggebiet, wo die Käseproduktion verhältnismässig eine grössere Rolle spiele, so die SAB.

Die Verkäsungszulage wird pro Kilo verkäster Milch an die Verarbeiter ausbezahlt. Diese müssen sie an die Milchproduzenten weiterleiten. Mit der Zulage soll die Produktion von Käse in der Schweiz konkurrenzfähig bleiben. Sie wurde 1999 eingeführt.

Mehr zum Thema
Politik & Wirtschaft

Mit der idealen Wahl der Import-Herkunftsländer könnte die in der Schweiz durch Importware verursachte Umweltbelastung vermindert werden – allerdings nur bedingt.  - Doris Grossenbacher Studien des Forschungsinstituts Agroscope zeichnen ein…

Politik & Wirtschaft

Israel gewährt der Schweiz Konzessionen unter anderem im Bereich Käse. - SCM Der Bundesrat will den Agrarhandel zwischen der Schweiz und Israel stärken. Er hat mit Israel vereinbart, den Landwirtschaftsteil…

Politik & Wirtschaft

Bio Suisse, Demeter und die Kleinbauern-Vereinigung stellten auf dem Hof von Olga Hänni in Kirchlindach BE ihre Argumente für ein Ja zur Pestizidinitiative vor. - zvgFür Demeter-Bäuerin Olga Hänni (l.)…

Politik & Wirtschaft

Aktuell ist die Erstellung von Bauten für die Produktion von Wärme und Strom aus verholzter Biomasse ausserhalb der Bauzone nach Bundesrecht nicht zulässig - zvg Der St. Galler Kantonsrat hat…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE