Montag, 8. März 2021
24.01.2021 08:59
Deutschland

Rohmilchproduktion nicht kostendeckend

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Von: AgE

Auf die anhaltend prekäre Situation der Milchproduzenten hat das European Milk Board (EMB) anlässlich der Internationalen Grünen Woche (IGW) erneut hingewiesen. 

«Aktuelle Studien zeigten, dass, sowohl bei konventioneller als auch Biomilch, über ein Viertel der Produktionskosten durch die Preise nicht gedeckt sind», stellte die niederländische EMB-Vorsitzende Sieta van Keimpema fest. Dies habe für die konventionelle Milcherzeugung 2018 umgerechnet einen durchschnittlichen Stundenlohn von 4,02 Euro (4,33 Franken) für den Betriebsleiter und seine mitarbeitenden Familienmitglieder bedeutet.

Im Jahr 2019 seien die Preise sogar so niedrig gewesen, dass die Bauern gar kein Einkommen aus der Milchproduktion hätten erzielen können. «Nicht nur niedrige Preise drücken unsere Einkommen, sondern auch davon galoppierende Kosten durch steigende Auflagen oder den Klimawandel selbst», stellte der EMB-Vorstandsvertreter Elmar Hannen ergänzend fest. Aus Sicht des EMB ergebe sich daraus, dass die umfassende Deckung der Produktionskosten der erste Schritt zu mehr Nachhaltigkeit sei.

Keimpema rief die EU-Mitgliedstaaten dazu auf, die Vorschläge des Europaparlaments für einen faireren Rahmen in der Wertschöpfungskette Milch zu unterstützen. Insbesondere das angedachte temporäre Rückfahren der Milchmenge in Krisenzeiten könne helfen, sehr schwere Krisen und eine schädliche Überproduktion zu vermeiden.

6 Responses

  1. Die Bauern können doch den Kragen nie voll kriegen, erst kürzlich gewährte ihnen Bundesrat und Parlament weitere Subventionen. Weiter wurde ihnen als Kompensation Direktzahlungen gewährt was in den Milliarden ist. Welcher Handwerksbetrieb kann Ende Jahr die hole Hand machen wenn’s nicht so gelaufen ist; Nur der Bauer.
    Wer kann billigeres Wasser beziehen?
    nur der Bauer
    Wer kann der Betrieb kann zum Ertragswert übernommen werden?
    Nur der Bauer
    Wer kriegt Geld für neue Ställe nur der Bauer

    1. Heer Baumgartner Sie können die Landwirtschaftliche Schule besuchen , und den ein Betrib in Pacht nehmen. Dann kriegen sie auch Subventionen. Studieren bevor das Sie so ein seich Schreiben.

    2. Wäre ich Sie, würde ich ruhig sein. Wenn’s Sie stört dass die Bauern so „viel“ Geld bekommen. Sollten wir vorher die Gelder ins Ausland stoppen! Zudem wissen Sie vermutlich nicht einmal wie es auf einem Bauernhof so ist.

    3. Herr Baumgartner, sind Sie neidisch? Wenn Sie etwas weiter denken würden, dann würden Sie die folgende Faustzahl akzeptieren: 1 Liter Diesel kostet jetzt 1.52 Fr., die Herstellungskosten sind sehr gering. 1 Liter Milch sollte mindestens genau gleich viel oder mehr kosten als ein Liter Diesel. Dann würden die Landwirte keine Direktzahlungen mehr benötigen.
      Die Preise und die Wirtschaft sind extrem verzerrt. Um die inländische Landwirtschaft zu schützen, werden Direktzahlungen ausgezahlt.

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