Sonntag, 5. Dezember 2021
09.01.2021 07:12
Milchmarkt

Schweizer Milch wird knapp

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Von: lid

Gewisse Molkereien haben Mühe, genügend Milch zu erhalten. Eine Käserei stellt ein Gesuch um Frischmilch-Import aus Deutschland.

Besonders Molkereien, die weniger gut bezahlten, hätten Mühe, genügend Milch zu finden, berichtet die «Bauernzeitung» in ihrer jüngsten Printausgabe.

Denn die grossen Milchhändler bevorzugen Molkereien, die mehr bezahlen. Zur Knappheit bei der Milch trägt auch die coronabedingt gestiegene Nachfrage bei. Ausserdem erfolgt ein Anstieg bei verkäster Industriemilch. 3 Millionen Kilo Frischmilch will die St. Galler Käserei deshalb aus Deutschland importieren. Das Gesuch ist derzeit in Konsultation.

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60 Responses

  1. Wenn man faire Preise bezahlen würde, hätte es genug Milch. Wenn man aber über Jahre verweigert, den Bauern kostendeckende Preise zu zahlen, mit einer positiven Einkommensentwicklung, kommt es so raus. Es ist alles daran zu setzen, dass kein einziger Liter frisch Milch aus Deutschland oder anderswo in unser Land importiert wird.

    1. Die warten nur auf dass, das sie günstigere Milch von Deutschland Importieren können.
      Und wenn in der Schweiz 5 Rapen mehr bezahlt wird ,dann hat es sicher solche wo noch ein 2 oder 3 Roboter kaufen und wieder alles kaputt machen. Ich hoffe es nicht!

      1. Ein paar Robis kann es noch geben bei 2000Tonnen Butterimport.
        Im übrigen wollen nicht alle in ein Hamsterrad investieren, weniger ist oft mehr.

        1. Das Wichtigste:
          Alle Milchproduzenten sollen alle Personen die sich mit Milch beschäftigen ( Po Vorstände, SMP Delegierte, SMP- und Bauernverbandspräsident und vernünftige Politiker) anrufen und über den für die Milchbauern schädlichen Milchimport sprechen!

    2. Abdolut Recht, für alles hatte man Geld nur nicht für den Milchpreis.
      Schweizer Produkte und Firmen, das Einheimische Gewerbe unterstützen ist richtig und nicht Solidarisch im Ausland Gelder verschleudert, hilft uns das Ausland? Nein nicht wirklich! Die Deppen im Bundeshaus verdienen einfach zuviel und gearbeitet haben diese auch nie, nicht gelehrntgelernt.

    1. Etwas gibs noch zu sagen:
      Markus Ritter muss sich dafür einsetzen, dass keine Milch importiert wird, solange keine kostendekenden Milchpreise bezahlt werden!
      Jahrelang wurde vom Milchmarkt geredet (zuviel Milch Preise sinken) jetzt müssen die Preise steigen!
      … Schönen Gruss an Kern und die SMP!

  2. Geld das nie bei den Bauern ankam!
    Jetzt sieht man endlich wohin die Verkäsungszulage von 15 Rappen je Liter geflossen ist und immer noch hinfliesst: zu den Käsereien, vor allen auch zu den grossen wie Emmi und Co., die dieses Geld zur Steigerung der Produktionskapazitäten und Bearbeitung von (Billig-) Absatzmärkten verwendet haben. Dagegen wollen sie möglichst keine Butter mehr produzieren und diese Importieren, obwohl die Bauern jahrzehntelang die Butterentsorgung mitfinanzieren mussten. 🙁

  3. Über Milchimport müssen wir erst dikutieren wenn der Milchpreis beim Bauern 1.– beträgt. Vorher brauchen wir nicht darüber zu diskutieren.

  4. Wenn zu wenig Milch auf dem Schweizer Markt ist, solten die Milchverarbeiter mit uns Bauern eine Lösung finden und nicht immer gleich auf Import setzen. Diesen masnahmen solten verboten werden, dann würde auch der Endkonsument merken was da abgeht

  5. Wie lange wollt ihr Schweizer Farmer noch zusehen .
    Steht entlich auf hoert auf zu schlafen und Wehrt Euch .
    Es ist 1 minute vor 12 .

    KANADA FARMER

    1. Alle Milchproduzenten sollen alle Personen die sich mit Milch beschäftigen ( Po Vorstände, SMP Delegierte, SMP- und Bauernverbandspräsident) anrufen und die Situation besprechen!

  6. Es läuft alles auf dem Buckel der Bauern. Den Grossen ist es egal, wie es mit den ch-Bauern weiter geht.
    Es ist schon traurig, was da abgeht.Freundin von ehemals Bauer

  7. Geile Kommenntarspalte mal wieder. Es strotzt vor Populismus.

    Wie wäre eigentlich eine Geschäftsidee…. Import aus dem Ausland ist in Ordnung, aber neben Einfuhrumsatzsteier muss zusätzlich pro Liter importierter Milch der Ausgleich zu den Schweizer Preisen an den Schweizer Bauernverband ausgeschüttet werden, der es wiederum an seine Mitglieder verteilt.

    1. Die gute Idee wird sicher viele Nachamer haben!
      Darum wehret den Anfängen!
      Alle Milchproduzenten sollen alle Personen die sich mit Milch beschäftigen ( Po Vorstände, SMP Delegierte, SMP- und Bauernverbandspräsident) anrufen und die Situation besprechen!

    2. Warum sollte da der SBV noch Geldumverteilen?
      Zahle schon genug dem SBV, und fühle mich nicht immer vertretten!
      Würde dem noch mehr macht geben, um dann eigentore zu schiessen….

      1. Ich glaube Conradi machte ein Witz wegen SBV und Geldverteilen.
        Das einzige Richtige wäre jetzt kein Milchimport und marktgerechten Milchpreis.

  8. Natürlich ist es einfacher milch die fast gratis ist ennet der grenze zu hohlen als den schweizer bauern endlich einen fairen milchpreis zu zahlen. Ihr könnt euch sicher vorstellen das diese produkte mit milch vom ausland zum gleichen preis verkauft wird. Wer glaubt das dan diese produkte günstiger werden glaubt wohl noch an märchen. Zur errinnerung….die geschichte mit dem kochbuttet vor weihnachten ,die war unter aller sau. Mit importbutter vermischen und zum gleichen preis verkaufen.

  9. Diese Molkis sollten geschlossen werden. Diese sind nicht fähig sich auf dem Markt zu bewegen. Eine gute KMU sucht den Weg im Umfeld…was diese Molkis wollen ist einfach der geringste Weg.

    1. Die Lage hat sich geändert.
      Nur der Milchpreis ist noch fast gleich tief
      Viele Milchproduzenten und derren Vertreter schlafen noch!
      Mach euren Verteter Feuer unter dem Arsch!

      1. Wers glaubt wird selig. Die Milchmenge ist plus , minus gleich. Die habens doch alle gleich, da wird geplärt der Weltmarkt laufe schlecht, und es sei zu wenig oder zuviel Milch da nur um den Preis zu drücken und dann selber gross abzusahnen. Die gleiche leiher seit jahren. Das kann kein Produzent kontrolliern, wie auch.

  10. Es ist ja kein Geheimnis, dass in der Schweizer Käseverarbeitung massive Überkapazitäten geschaffen wurden. Und es entstehen mit Bundesgeldern laufend neue dazu. Über dieses Problem schweigt die Branche. Lieber Veredelungsverkehr tolerieren als das ursächliche Problem lösen.

    1. Darum muss der Veredlungsverkehr unterbunden werden.
      Der meistbietende Käser soll die schweizer Milch bekommen!
      Das wäre der hochgelobte Markt!

    2. Das traurige daran ist ,dass die Mooh ,die sich gerne als sehr Produzentenfreundlich gibt. selber eine Käserei betreibt und dort Billigkäse für den Export produziert. So kassieren sie Verkäsungszulagen und Exportbeiträge und zahlen trotzdem einen der Schweizweit tiefsten Milchpreise.Da können wir Milchproduzenten noch lange bessere Milchpreise fordern solange unsere eigenen Unternehmen solchen Unsinn betreiben.

  11. Und wieviel Käse wird importiert..?
    Und beim Butterimport wurden Zollabgaben bezahlt..4.70 Fr../kg
    Diese Milch würde nur hier verarbeitet ..und wieder Exportiert

    1. Dazu gehören noch die importierten Eiweissträger (Soja, Luzerne etc.). Oder mindestens mit einer Lenkungsabgabe belegen! Die meisten Bauern sagen ja ohnehin immer, es würde alles mit Schweizer Rauhfutter produziert! …. oder doch nicht??? Wenn nicht, machen die Bauern, die Futtermittel importieren ja das gleiche wie die Käser.

  12. Das ist alles so geplant von den 2 Herren.
    Haben sie ja bei der Biomilch auch genau gleich gemacht.
    Jahrelang zu wenig bezahlt bis sie von allen Biomilchproduzenten verlassen wurden und danach beim BR betteln.
    Eigentlich gehören solche Menschen hinter Gitter!

  13. Am beste düemer gad dezue en tag üsi milch uslääre… den merketses den schomol… ab beste z bern vorem bundeshuus….
    Milchkontigentierung wieder ahschaffe… am Beste Nutzflächi abhängig… den hemmer au kei pumpeti hochleistigsküeh me…

  14. Besser Milch importieren als Raufutter und Getreide.
    Macht doch kein Sinn, hilft in der Krise auch nicht das Inland zu versorgen, die Grenzen sind dann auch zu!

    1. Ich habe kein Problem damit wenn Milch importiert wird, um die hungernde Bevölkerung zu versorgen, ABER zuerst muss der Milchpreis auf 1 Fr. gestiegen sein,und dann muss es immer noch zuwenig Milch in der Schweiz geben!

  15. In allen Käsereiprotokollen steht: um einen guten Milchpreis zu erziehlen gründeten die Bauern eine Käsereigenossenschaft und verarbeiteten die Milch am Ort. Gut hundert Jahre später wurde der Käser ausgewunden mehr Geld mehr Milch (Abholmenge) bis der Käser das Handtuch wirft und es keine Familiebetriebe ( Dorfkäsereien) mehr gibt. Soo passiert in Hunderten von Dorfkäsereien.

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