Dienstag, 29. November 2022
13.09.2022 11:40
Endlager

Das alles wegen wasserdichtem Gestein 

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Von: sda

Das geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle soll in der Region Nördlich Lägern (ZH/AG) in der Gemeinde Stadel (ZH) entstehen. Die wichtigsten Informationen zur Standortregion:

Die Region Nördlich Lägern liegt im Zürcher Unterland. Sie umfasst zwölf Gemeinden im Kanton Zürich und drei im Kanton Aargau, in der zusammen rund 52’000 Personen wohnen und die eine Fläche von gut 123 Quadratkilometer ausmacht.

Zur Standortregion gehören zudem über 30 weitere Gemeinden, die von einem möglichen Tiefenlager betroffen sind – auch aus den Nachbarkantonen und Deutschland.

Entscheidender Faktor: Wasserundurchlässiges Gestein 

Die wichtigsten natürlichen Barrieren bei einem geologischen Tiefenlager für radioaktive Abfälle sind stabile und dichte Gesteinsschichten, wie der Kanton Zürich auf seiner Internetseite schreibt. Sie sollen verhindern, dass Radioaktivität aus dem Tiefenlager austreten kann.

Im Zürcher Unterland liege mit dem Opalinuston ein Gestein für das Tiefenlager vor, das praktisch wasserundurchlässig ist und sich selbst abdichtet, wenn es mit Wasser in Kontakt kommt. Geologinnen hätten zudem die Langzeitstabilität der Gesteinsschicht als günstig beurteilt, heisst es weiter. Gemäss Erkenntnissen der Nagra aus den Tiefbohrungen sei der Opalinuston sehr dicht.

20 Hektar Land nötig

Für die Oberflächenanlage ist eine Fläche von bis zu acht Hektaren nötig. Das entspricht rund elf Fussballfeldern. Die gesamte Infrastruktur an der Erdoberfläche benötigt eine Fläche von bis zu 20 Hektaren.

Die Nagra hat bisher zwei Standorte für die Oberflächenanlage vorgestellt: zwischen Weiach ZH und Zweidlen-Station (Glattfelden) sowie im Haberstal in der Gemeinde Stadel.

Der Zürcher Regierungsrat sowie die Regionalkonferenz Nördlich Lägern, die aus 130 Personen aus den Gemeinden, Planungsverbänden und Interessengruppen der betroffenen Regionen besteht, haben sich für den Standort Haberstal ausgesprochen.

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2 Responses

  1. Warum diesen Titel?
    Der SB (SVP) ist doch sonst auch für AKWs, jetzt sieht man was die echten kosten sind, und wer das bezahlt. 100000 jahre gefährlich. , wer jetzt noch für AKWs ist soll das selber finanzieren, aber dann wird der Strom unverkäuflich. die SVP hat zu lange alles verhindert, aber jetzt sind wieder alle andern schuld.

    1. „100000 jahre gefährlich“: So gefährlich wie das Platin-Armband. Siehe eike-klima-energie.eu/2022/09/01/langlebige-radioisotope-sind-die-gefaehrlich/

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