Sonntag, 29. November 2020
12.11.2020 10:00
Graubünden

Die landwirtschaftliche Vielfalt vorantreiben

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter
Von: pd

Die Gemeinde Safiental in Graubünden ist dünn besiedelt und stark landwirtschaftlich geprägt. Heute liegt der Schwerpunkt der Landwirtschaft in der Rindviehhaltung. Die Safientaler Landwirtschaft soll sich aber vermehrt diversifizieren, damit Familien weiterhin im Tal arbeiten und leben können. 

Um diese Diversifizierung zu erreichen, spreche die Regierung einen Kantonsbeitrag von maximal rund 950’000 Franken für die Grundlagenetappe der Projekte zur regionalen Entwicklung ( PRE) des Safiental, ist auf der Internetseite des Kantons zu lesen. Das Projekt fördert mit verschiedenen Massnahmen die Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung von Landwirtschaftsprodukten sowie den Ausbau des Agrotourismusangebots und weiteren Angeboten und unterstützt damit die regionalen Wertschöpfungsketten.

Es setzt sich aus über zwanzig verschiedenen Teilprojekten zusammen, die teils auf vorhandenen Strukturen und Trägerschaften aufbauen, teils aber auch neue Geschäftsideen beinhalten. Herzstück davon ist das Teilprojekt «Berghotel Alpenblick Tenna».

In dem erneuerten Betriebskonzept soll sich das Hotel mit 100 Prozent Regionalprodukten auf dem Teller positionieren. Zudem ist ein Alpine FoodLab geplant, das dazu dienen soll, sowohl mit neuen als auch mit traditionellen, althergebrachten Rohstoffen aus der Berglandschaft zu experimentieren und die Veredelungsprozesse von der Produktion bis auf den Teller ins Zentrum zu stellen.

Weiter soll auch auf Stufe Produktion ein Impuls gesetzt werden, indem die Landwirtschaft und die Forschung insbesondere durch die Teilprojekte zusammengebracht werden. Damit sollen gemeinsam Innovationen für Produkte und Kulturen aus der Berglandwirtschaft gefördert und gefestigt werden. Die landwirtschaftliche Diversifizierung ist ein wesentliches Element des Entwicklungsschwerpunkts «Verbesserung der landwirtschaftlichen Wertschöpfung in einer intakten Kulturlandschaft» des Regierungsprogramms 2021-2024.

One Response

  1. Wenn sich das Safiental wirklich weiter und besser entwickeln soll und dies auch kann ist unbedingt die ganze Talstrasse zu sanieren und auszubauen. Es scheint mit die schlechteste Erschliessung zu sein, welche ich im sonst strassenbaulich meist gut erschlossenen Kanton Graubünden!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE