Donnerstag, 8. Dezember 2022
22.11.2022 06:33
Schwingen

Esaf: Höhere Kosten und Mindereinnahmen

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Von: sda

Der Zwischenstand der Schlussabrechnung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (Esaf) in Pratteln BL bereitet den Verantwortlichen Sorgen. Grund dafür sind höhere Kosten bei der Erschliessung des Geländes und für die Sicherheit sowie Mindereinnahmen bei den VIP-Tickets und Supporter-Einnahmen.

Aufgrund der aktuell vorliegenden Rechnungsprognose stelle das Erreichen einer ausgeglichenen Festabrechnung eine Herausforderung dar, teilte das Organisationskomitee des Esaf am Montag mit.

Das Wort «Defizit» wird in der Medienmitteilung zwar nicht erwähnt. Es brauche aber «weiterhin grosse Anstrengungen für den Ausgleich von Aufwand und Ertrag», so die Wortwahl.

Als Gründe für die unausgeglichene Zwischenbilanz werden auf der einen Seite hohe Kosten für die Erschliessung des Geländes mit Wasser, Abwasser und Strom sowie durch den öffentlichen Verkehr genannt. Dazu seien teure Sicherheitsauflagen gekommen.

Auf der anderen Seite seien die Einnahmen bei den VIP-Tickets und durch Beiträge von Supportern niedriger ausgefallen aus budgetiert. Die Mitglieder des Präsidialausschusses haben gemäss Communiqué die Hoffnung auf eine ausgeglichene Schlussabrechnung noch nicht aufgegeben. Diese werde im März 2023 fällig sein, heisst es.

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4 Responses

  1. In Zukunft sollten die Veranstalter des ESAF die Organisatoren der Zürcher Streetparade beiziehen, die können kommerzielle Grossveranstaltung. Schon heute dürfte klar sein, für Pratteln werden noch SteuerzahlerInnen einspringen müssen!

    1. Was braucht es für eine Organisation, trötend und blödelnd durch die Strasse zu ziehen ? ?
      die grösste Organisation bewältigt ja wohl das Polizeiorgan und die Behörde, die solches Narrentreiben bewilligt. Danke dem Steuerzahler.

  2. ESAF Pratteln 2022! Ein paar Tage Volksfeststimmung und bester Schwingsport! 400’000 Zuschauer aber nix mit kleinem Gewinn! Riesenloch in der Kasse! Der OK-Präsident erklärt, dass zu wenig VIP-Tickets verkauft wurden! Dafür hatte das Baselbieter Kantonsparlament, freien Eintritt plus Verpflegung! Den freiwilligen HelferInnen versprach das OK einen Zustupf in die Vereinskasse! Vielleicht reicht es noch für einen „feuchten“ Händedruck! Es darf davon ausgegangen werden, dass eine unabhängige Unters

    1. Bittere Wahreit ! Schwingen soll ein Sport von geschafigen Menschen bleiben ; Obrigigkeit , die sich zum Nulltarif in der Sonne gläzen will , soll andere Sportarten suchen . Ich bedauere das Defizit , frage aber : wollten sich nicht die falschen Leute im Lichte der echten schweizerischen Tugenden baden ?

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