Mittwoch, 17. August 2022
05.12.2021 06:01
St. Gallen

Helle Flammen erwärmen das Gemüt

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Sein Name verspricht es schon. Der Laternliweg ist auch bei dunkelster Nacht gut beleuchtet mit den vielen kleinen Laternen. Er ist über die Wintermonate ein wichtiger Anziehungspunkt für die Schwägalp.

Die Schwägalp am Säntis ist da und dort mit Bergwäldern gesäumt. Zahllose Steine liegen darin. Sie sind wohl irgendwann einmal von diesem mächtigen Berg ins Tal hinuntergepoltert. Zusammen mit den durch die Natur gefällten Altbäumen bringen sie stilles Naturleben in das Gebiet. Moore, Alpweiden und der Bergwald wechseln sich fleissig ab. So wird der Laternliweg zur unterhaltsamen Winterwanderung.

Geschnitzte Holztafeln

Den Ausgangspunkt zum Laternliweg findet man schnell. Ein hölzerner Wegweiser steht direkt bei der Talstation der Säntisbahn. Grosse Buchstaben sind drin eingeschnitzt. Natürlich hängt daran eine leuchtende Laterne. Ihr Licht wird mit umweltfreundlichem und geruchsarmem Petroleum erzeugt, wie Thomas Fritsche versichert. Er ist eine jener Personen, welche den Laternliweg betreuen. Bestehen tut diese Rundwanderung schon weit über zehn Jahre.

Unmittelbar nach dem Start führt er schnurstracks in den mit knorrigen Fichten besäumten Wald. Der Weg ist breit und gut geeignet für Gruppen- oder Familienspaziergänge. Angelegt wurde er einst für die Begehung des Naturerlebnisparks Schwägalp. Er verläuft durch hügeliges Gebiet und bietet unzählige Kurven. Dies macht ihn spannend. Doch dafür sorgt auch der Wald. Manchmal spaziert man unter tief herabhängenden Ästen hindurch. Auf beiden Wegseiten ein hohes Bord – wie in einer hohlen Gasse eben. Da ist man froh, dass der Weg am Abend ausreichend mit Laternen versehen ist.

Grosser Aufwand

Bis am 19. März ist der Laternliweg beleuchtet. Mit einem Quad oder einem kleinen Pistenfahrzeug werden die weit über fünfzig Laternen täglich an ihren Platz gebracht. Und am späten Abend wieder eingesammelt. Diese Bedienung ist recht aufwendig, bringt aber den Gästen auch den Service für einen gut präparierten Weg. Geöffnet ist er jeweils von Donnerstag bis Samstag. Für grössere Gruppen besteht die Möglichkeit, den Laternliweg auf Voranmeldung auch an anderen Tagen zu beleuchten.

Nach der Hälfte des 40-minütigen Wegs wartet ein Stand mit Punsch. Doch das ist erst der Anfang. Denn am Ende des Wegs trifft man bei der schön dekorierten Laternli-Bar ein. Diese ist Freitag und Samstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet. In romantischer Atmosphäre wird Glühwein und mehr angeboten. Hotdogs und andere Snacks stehen bald auf dem Tisch. Daniela Biser, Servicearbeiterin in der Laternli-Bar, erzählt: «Ob Gruppen oder Familien, die Menschen vermitteln nach der Wanderung einen gelösten und zufriedenen Eindruck.» Die Laternli-Bar dient vor allem auch als Apéroraum.

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