Sonntag, 17. Januar 2021
25.11.2020 12:46
Graubünden

Junger Wolf in Surselva überfahren

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Von: sda

Im Bündner Oberland (Surselva) ist am frühen Mittwochmorgen ein Jungwolf von einem Auto überfahren und getötet worden. Das Tier war auf der Strasse zwischen Disentis und Sedrun unter die Räder gekommen.

Der Autofahrer habe den Vorfall sofort dem Wildhüter gemeldet, teilte das Bündner Amt für Jagd und Fischerei mit.

Wölfe vermehrt in Siedlungsnähe

Das junge Männchen stammt laut Amtsangaben wahrscheinlich aus dem diesjährigen Wurf des Stagias Rudels. Das Streifgebiet dieses Rudels erstrecke sich vom Oberalppass über Sedrun bis nach Disentis und durch das ganze Val Medel. Der getötete Wolf wird medizinisch untersucht.

Gemäss den Bündner Behörden ist derzeit vermehrt damit zu rechnen, dass sich Wölfe auf der Futtersuche in Tälern und Siedlungsnähe aufhalten. Wegen dieses Verhaltens starben in Graubünden letztes Jahr sechs Wölfe bei Verkehrsunfällen.

Wölfe sind unterwegs

Herum streifende Wölfe wurden in den letzten Tagen auch in anderen Gebieten der Schweiz gesichtet. Beobachtungen wurden gemacht im Gantrisch-Gebiet im Berner Oberland, am Pilatus in der Innerschweiz, in Appenzell Ausserrhoden sowie im St. Galler Rheintal.

Die Gruppe Wolf Schweiz schrieb am Mittwoch, diese Wölfe verhielten sich weder auffällig noch stellten sie eine Gefahr für Menschen dar. Die Tiere zeigten das natürliche Verhalten abgewanderter Jungwölfe. Sollten einzelne Raubtiere trotz Herdenschutzes regelmässig Nutztiere reissen, biete das Jagdgesetz die Möglichkeit für Abschüsse.

7 Responses

  1. Vielleicht geht es bei uns mit den Wölfen bald wie in Indien mit den heiligen Kühen. Weil die heiligen Kühe nicht getötet werden dürfen, werden die auf Bahnschienen getrieben, damit sie so umkommen.
    In Indien heisst die Religion Hinduismus, in der Schweiz Öko-Religion.
    Wenn wir einen wachen Verfassungsschutz hätten, hätte der schon längst eingegriffen. Eine Öko-Religion, wie sie unbehindert aufgebaut wird, ist verfassungswidrig (widerspricht der Formel „Im Namen Gottes, des Allmächtigen“).

  2. Glückwunsch dem Fahrer! Gut gezielt und hoffentlich hats nicht der Lenkgeometrie zu sehr geschadet! Wenigstens kann hier die ökobürokratie nichts dagegen unternehmen. Aber den Unfall hin und her untersuchen incl. der Wegbeobachtung und neue Rangerkacktivitäten werden diese ja versuchen, gibt immerhin eine neue 50 % Stelle. (Man sollte diese doch auch bitte „Gendergerecht“ ausfüllen: Eine Rangerin, Gendergerecht und amerikanophil…. nenns doch AufpasserIn. Idiotische Welt)

  3. Hat die Gruppe Wolf Schweiz auch gesagt, dass im Gantrischgebiet die (bestätigten) Risse in unmittelbarer Nähe von oder gar in den Dörfern passiert sind? Nicht am Gantrisch oder im Sangernboden oben…!
    So langsam findet er den Weg zu denen, die den Wolf so gerne in der Schweiz haben ;0)

  4. Wunderbar! Der Wolf kommt immer näher an die „Bevölkerung“ – damit wachen hoffentlich auch einmal die Zürcher auf, wenn sie schon so dümmlich sind in ihrer Wolfsverehrungsblindheit! Was wäre, wenn im „schönen“ Zürisee plötzlich Krokodile wären??? Oh, Madame Goldklunker kann nicht mehr den schönen Einteiler ins Wasser lassen. Dann muss die verfettete Dame halt im Pool baden… Huremühsame Politik

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