Sonntag, 14. August 2022
21.06.2022 11:10
Zofingen

Bio Marché: 22 Jahre gelebte Nachhaltigkeit

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Von: ots

Für die Besucher ist er der «grösste Bioladen der Welt», für die Aussteller die wichtigste Schweizer Plattform zur Präsentation ihrer Produkte: der Bio Marché in Zofingen. Trotz des für Juni ungewöhnlich heissen Wetters darf auch die diesjährige Austragung als Erfolg gewertet werden.

Der Marktauftritt der Bio-Produzenten, -Verarbeiter und -Händler aus dem In- und Ausland demonstrierte einmal mehr eindrucksvoll die Vielfalt im Bio-Sektor. Auch wenn mit der rekordverdächtigen Hitzewelle nicht gerade ideales Marktwetter herrschte: Zehntausende Besucher aus der ganzen Schweiz und dem angrenzenden Ausland haben Bio-Produkte entdeckt, degustiert und eingekauft.

Wie die Aussteller und die engagierten Musiker und Gaukler fanden auch sie kreative Wege, sich abzukühlen. So wurde die Altstadt Zofingen mit ihren 23 Brunnen für einmal nicht nur zum «grössten Bio-Laden der Welt», sondern auch zu einer vergnügten «Bio-Badi». 

Soziale und ökologische Verantwortung

Um zur Teilnahme zugelassen zu werden, müssen Aussteller und ihre Produkte strenge Zulassungsbedingungen erfüllen. Bei Lebensmitteln setzt dies im Minimum die Bio-Zertifizierung nach Schweizer Bio-Verordnung voraus.

Aber auch Textilien, Kosmetika, Möbel und Co. müssen bestimmte Kriterien in Bezug auf Nachhaltigkeit erfüllen. Die Einhaltung der Zulassungsbedingungen wird durch unabhängige externe Fachstellen kontrolliert – im Bereich Lebensmittel durch die bio.inspecta.

Doch die Organisatoren des grössten Schweizer Bio-Festivals stellen auch an sich selbst höchste Ansprüche in Sachen Nachhaltigkeit und stellen dieses Engagement mit umsichtiger Wahl von Lieferanten und Infrastruktur unter Beweis.

Soweit irgendwie möglich – und dies gelingt zu annähernd 100 % – werden lokale oder regionale Anbieter berücksichtigt, um die Transportwege auf dem absoluten Minimum zu halten. Bei der Infrastruktur wird grosser Wert auf ökologische Herstellung und Langlebigkeit gelegt, und die gesamte Energieversorgung wird mit Ökostrom gespiesen.

 

 

 

 

 

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