Sonntag, 29. Januar 2023
01.12.2022 17:40
Insekten

Gefährliche Hornissen im Aargau entdeckt

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Von: blu

Im Kanton Aargau wurden im November drei Exemplare der Asiatischen Hornisse gefunden. Diese Insektenart ist eine Gefahr die Honigbienen. Die Behörden gehen künftig von einem vermehrten Auftreten aus.

Wie der Kanton Aargau am Donnerstag mitteilt, wurden die drei Hornissen in Aarburg, in Möhlin und in Widen entdeckt.

Jagt Bienen

Die Hornissenart stellt eine Gefahr für die hiesigen Honigbienen dar. Die Asiatische Hornisse jagt im Gegensatz zur europäischen Hornisse (Vespa crabro) vorwiegend Honigbienen, um ihre Larven zu ernähren. Bei geschwächten Völkern kann dies im Extremfall zum einem Auslöschen führen.

Das Problem mit der gebietsfremden Art sei, dass sie andere Insekten wie Honigbienen und sonstige Bestäuber jagt und frisst, warnte der Verband der Schweizerischen Bienenzüchtervereine Apisuisse im August 2020. Siedeln sich die Hornissen in der Nähe von Imkereien an, können sie entsprechend grosse Schäden anrichten. 

2020 erstmals in der Schweiz

Die Nester der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) befinden sich oft auf Baumkronen. Ein solches Nest kann von bis zu 2’000 Tieren bewohnt werden. Die Asiatische Hornisse hat als invasive Art keine natürlichen Feinde. Die Art hat einen fast komplett schwarzen Körper mit einem gelben Band am Hinterleib, wohingegen die Europäische Hornisse gelb-orange gezeichnet ist. Für den Menschen ist die invasive Hornisse nicht gefährlicher als die einheimische.  

Im Europa wurde die Asiatische Hornisse erstmals 2004 im Südwesten Frankreichs entdeckt. Anschliessend breitete sie sich in weitere Staaten aus. In der Schweiz wurde die Hornissenart erstmals im Jahr 2020 in den Kantonen Genf und Jura entdeckt. Bis ins Jahr 2022 kam es zu mehreren Funden in der Schweiz. «Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren mit einem vermehrten Auftreten der Asiatischen Hornisse im Kanton Aargau gerechnet werden muss», heisst es in der Mitteilung weiter.

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8 Responses

  1. Viele Imker sind fanatische Natur- und Tierschützer. Darum bin ich in keinem Imkerverein und lese die Bienenzeitung nicht mehr. Sie stellen uns Landwirte als Sündenböcke dar und fordern von uns mehr Biodiversität und am liebsten keine Pflanzenschutzmittel. Beim Thema Wolf werden die Weidetierhalter von den Naturschützern als sinnlose Nichts-Nutzer dargestellt. Wichtig ist für diese Kreise nur, dass ihr angebeteter Wolf für das angeblich so wichtige Gleichgewicht und eben die Biodiversität in der

  2. Man könnte die Grünen dazu animieren die Hornissen auf einen anderen Wirt, z. B. die Wespe oder Mücken (die uns im Sommer in den Schlafzimmern traktieren) umzupoolen. Mit gutem Zureden und Demos geht das sicher!

      1. „Was ist den für die bauern wichtig? Das wohl des tieres? Das wohl der natur? Oder einfach viel gewinn?“ Liebe Frau HOCHmuth, zugegeben, einige Kommentare waren nicht gerade sehr „nützlich“, aber Ihre Aussage war beleidigend, diskriminierend und herablassend!

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