Sonntag, 23. Januar 2022
14.01.2022 08:59
Zürich

Uferweg wird aufgewertet

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Von: mgt/mge

Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, für die Umsetzung des Freiraumkonzepts «Fil Bleu Glatt» 63 Millionen Franken zu bewilligen. Mit dem Rahmenkredit will der Kanton den Raum entlang der Glatt zwischen Dübendorf und Opfikon aufwerten. Bis 2031 soll ein siedlungsnahes Erholungsgebiet mit Fuss- und Velowegen und neuen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere entstehen.

Durch die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung im Glattal steigt der Druck auf die vorhandenen Erholungsräume. Das Potenzial des Raums entlang der Glatt sei heute nur ungenügend dafür genutzt, heisst es in einer Mitteilung. Das Freiraumkonzept «Fil Bleu Glatt» sehe deshalb vor, die Uferräume entlang der Glatt zwischen Dübendorf und Opfikon schrittweise aufzuwerten und zugänglicher zu machen.

Das Naherholungsgebiet soll über Fuss- und Velowege mit angrenzenden Frei- und Erholungsräumen vernetzt werden. «Ein Kernstück ist die Erneuerung des Glattuferwegs», sagt Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh. «Dieser soll zu einer regionalen Verbindungsachse für Fussgänger und Velofahrerinnen ausgebaut und damit zu einer attraktiven Route und einer Alternative für Berufspendlerinnen und Berufspendler werden.» Träger des raumübergreifenden Konzepts sind neben dem Kanton die Städte und Gemeinden Dübendorf, Opfikon, Wallisellen und Zürich sowie die Zürcher Planungsgruppe Glattal.

Rückmeldungen durchwegs positiv

Als erste Massnahme sei 2017 in Dübendorf eine Musterplattform am Wasser entstanden, heisst es weiter in der Mitteilung. Und im April 2018 haben die Standortgemeinden Dübendorf, Zürich, Wallisellen und Opfikon temporäre Sitzgelegenheiten und Liegen aus Holz platziert. Sie schaffen neue Aufenthaltsorte an der Glatt und sie machen auf die Umsetzung des Freiraumkonzepts «Fil Bleu Glatt» aufmerksam. Die Rückmeldungen seien durchwegs positiv gewesen. Sie zeigen, dass Erholungsräume an der Glatt einem Bedürfnis der Bevölkerung entsprechen.
 

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