Montag, 6. Dezember 2021
21.10.2021 07:02
Pilotprojekt

«Klimaneutrale Landwirtschaft Graubünden» mit ersten Erfahrungen

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Von: lid

Der 1. Januar 2020 markierte den Startschuss des kantonalen Projekts «Klimaneutrale Landwirtschaft Graubünden». Die 50 Pilotbetriebe sowie die beiden kantonseigenen Gutsbetriebe Plantahof und Realta haben in der Pilotphase bereits erste Schritte gemacht und einige Erfahrungen gesammelt.

Der Kanton Graubünden soll der erste Schweizer Kanton sein, der grossflächig Lebensmittel klimaneutral produziert. Die ausgewählten Pilotbetriebe sollen in dieser Hinsicht nun Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln und Lösungsansätze testen, um der Idee einer klimaneutralen Landwirtschaft zum Durchbruch zu verhelfen.

In einem ersten Schritt würden die Pilotbetriebe nun noch bis Ende November hinsichtlich ihres Ausstosses an Treibhausgasen und ihrem Verbrauch an fossiler Energie bilanziert und aufgefordert, auf freiwilliger Basis möglichst viele einzel- und überbetriebliche Klimamassnahmen in der Praxis zu testen, heisst es in einer Mitteilung der Projektgruppe «Klimaneutrale Landwirtschaft Graubünden».

Erfahrungen aus den bisherigen Bilanzierungen zeigten grosse betriebliche Unterschiede: Dabei würden die Tierhaltung und das Hofdüngermanagement als grösste Treiber im Ausstoss von Treibhausgasen gelten. Mit praxistauglichen Massnahmen sollen in diesen Bereichen die Emissionen gesenkt werden.

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One Response

  1. Der Kanton GR scheint mir hier einen sehr guten Ansatz zu verfolgen. Man sollte sich dabei bewusst sein, dass die Landwirtschaft nicht nur den eigenen Treibhausgasausstoss reduzieren kann, sondern sogar das Potenzial hat, CO2 aus der Atmosphäre zurück zu holen in den Boden. Ausschlaggebend für klimafreundliche Landwirtschaft ist der Kohlenstoffzyklus. Bleibt zu hoffen, dass aus dem Projekt nicht neue bürokratische Papiertiger und Vorschriften resultieren.

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