Donnerstag, 25. Februar 2021
27.01.2021 15:01
Wolf

Wolf: Prämie für Hinweise auf Wilderer

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Von: sda

Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) sucht den Wilderer des tot aufgefundenen Jungwolfs in Torgon VS. Sie hat eine Belohnung ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung der Täterschaft führen.

«Die Gruppe Wolf Schweiz bietet 10’000 Franken für Informationen, Hinweise und Zeugen, die zur Ergreifung des Wilderers oder der Wilderer des Jungwolfs von Torgon führen», schreibt der Verein, der sich für ein Zusammenleben zwischen Menschen und einheimischen Grossraubtieren in der Schweiz einsetzt, auf seinem Facebook-Account.

Auch 2017 Prämie ausgesetzt

Der Kadaver des jungen Wolfs war am vergangenen Samstag von einem Wanderer aufgefunden worden. Das Tier wurde mit einer Schusswaffe erlegt, wie eine Untersuchung durch das Tierspital in Bern zeigte. Die Kantonspolizei Wallis informierte am Montag über diesen Fall von Wilderei.

«Ich weiss nicht, ob diese Belohnung ausreichen wird, aber wir hoffen, dass sie einigen Leuten helfen wird, zu reden, um den fraglichen Wilderer aus dem Weg zu räumen. Wir brauchen jemanden, der sich traut, den Mund aufzumachen», sagte Isabelle Germanier, Sprecherin der Gruppe Wolf Schweiz in der Romandie, am Mittwoch im Walliser Lokalradio Rhône FM.

Das letzte Mal stellte die Gruppe Wolf Schweiz 2017 eine solche Prämie in Aussicht, nachdem jemand einen Wolf bei Mayoux im Val d’Anniviers VS zur Strecke brachte. «Die Belohnung wurde nicht ausbezahlt», wie Germanier gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Druck und Drohungen

«Leider stehen die Leute, die etwas über solche Fälle wissen, unter grossem Druck und Drohungen», fügt sie hinzu. Die Untersuchung wegen des getöteten Wolfs wurde letztendlich aus Mangel an Beweisen eingestellt.

Offiziell wurden laut GWS seit der Rückkehr des Grossraubtiers in die Schweiz insgesamt elf Wölfe, darunter auch der Jungwolf von Torgon, Opfer illegaler Abschüsse. «Aber es gibt mehr Fälle von Wilderei», sagte Germanier. «Allerdings sie sind nicht offiziell, denn «meistens wird das tote Tier nicht gefunden: kein Kadaver, kein Verbrechen.»

10 Responses

  1. Corona im Quadrat, ist das was wir brauchen um wieder „normal“ zu werden. Wir leben so im Luxus das wir die Realität verloren haben.

  2. Die Wolffreunde denken einfach nicht zu Ende!
    Die grössten Feinde des Wolfes sind der Mensch und der Hunger.
    Da der Mensch jetzt als Feind ausgeschieden ist vermehrt sich der Wolf, bis er alles gefressen hat oder denkt Ihr wirklich, der Wolf hört auf sich zu vermehren, wenn die Natur im Gleichgewicht ist?

      1. Tiere können nicht gemordet werden. Nur Menschen können gemordet werden. Wer seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder. Denen wird nicht nur in den Hintern geknallt, sondern die erwartet ein schlimmeres Gericht, lieber Herbert!
        Wölfe schiessen ist nichts anderes als Notwehr! Die Wölfe haben die Zähne, der Mensch hat das Gewehr.

  3. Ein Wolf kostet im Durchschnitt 100’000 Franken. Somit kann man dem Wilderer oder des Wilderers, des Jungwolfs von Torgon nur gratulieren er hat der Bevölkerung 100’000 Franken Steuergelder eingespart.

  4. unglaublich diese sogenannten Wolfsfreunde Iin der schönen Natur herschen andere gesetze. wenn die geilen Wölfe immerwieder Schafe und Mutterkuhkälber angreifen und traumatisieren und fressen müssen wir uns wehren, Die wolflsfreunde und die Politik sind nicht fähig dieses Raubtier in der Vermehrung zu regulieren !!

  5. Gerke ist der Präsident von Gruppe Wolf und schrieb mal in einem Artikel, er habe kein Mitleid mit den schäfeler . Ich auch nicht mit dem wolf . Warum soll man sich den nicht für seinen schaden revanchieren , ist doch das natürlichste . Gut gibt es noch eidgenossen die sich wehren und selber handeln . Gerke ist kein eidgenosse . Und die kopfprämie sponsoren die wohlstandskranken , nicht der gerke .

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