Samstag, 6. März 2021
26.01.2021 12:18
Graubünden

Zehn Fälle von Wilderei aufgeklärt

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Von: mgt/blu

Im Kanton Graubünden wurden zehn Fälle von Wilderei, die zwischen 2014 und 2020 auf Gemeindegebiet von Seewis GR begangen wurden, aufgeklärt. Zwei Tatverdächtige wurden von der Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.

Gemäss Polizeiangaben hat ein 41-jähriger Jäger während der Hochjagd 2020 zwei nicht jagdbare Kronenhirsche geschossen.

Beim Abtransport erwischt

Aber anstatt Selbstanzeige zu erstatten, transportierte der 41-Jährige die beiden rund 100 Kilogramm schweren Tiere mit Hilfe von zwei Jagdkameraden ab. Doch dabei kam ihnen die Wildhut in die Quere.

Diese hielt die Männer an und kontrollierte diese. In der polizeilichen Einvernahme gab der 41-Jährige zu, dass er die Hirsche nicht in die Abschussliste eingetragen hatte, um die Fehlabschüsse zu verheimlichen. Die beiden Jagdkameraden gaben zu, dass sie beim Vertuschen der Fehlabschüsse Gehilfenschaft leisteten.

Hirsche, Gemsen und Rehe

Doch damit nicht genug. Die Polizei ermittelte und es erhärtete sich der Verdacht, dass der Beschuldigte weitere strafbare Handlungen gegen die Jagdgesetzgebung begangen haben könnte.

Er gab zu, auf Gemeindegebiet von Seewis ausserhalb der Jagdzeit zwischen 2014 und 2020 unberechtigt zwei weitere Kronenhirsche, zwei Gamsböcke und vier Rehböcke erlegt zu haben. 

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