Montag, 6. Dezember 2021
16.11.2021 19:01
Luzern

Eigentümer wollen Land nicht hergeben

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Von: khe

Während es auf der Ostseite des Baldeggersees schon länger einen ufernahen Gehweg gibt, harzt es auf der anderen Seite seit Jahren. Nun sei das Rundwegprojekt einen Schritt weiter, schreibt die «Luzerner Zeitung». 

Seit rund zwei Wochem liegt das Baugesuch öffentlich auf. Ob der Weg kommt, ist nicht sicher. Drei von zehn betroffenen Grundeigentümern verweigern bisher das öffentliche Fusswegrecht, also dass der Weg über ihr Land führen darf.

«Beim kleinsten Bauprojekt müssen wir Bauprofile aufstellen, beim Rundweg gilt das anscheinend nicht», sagt Ivan Estermann. Der Nunwiler Landwirt verweigert ebenfalls seine Unterschrift fürs Wegrecht. Nicht, weil er gegen den Weg ist.

Doch der Kanton habe bislang seine Bitte ignoriert, die Zufahrt zu seinem Hof zu regeln, obwohl sie vom neuen Rad- und Gehweg tangiert wird. Im äussersten Fall kann der Kanton das Wegrecht erzwingen. Die Auflage des Rundwegprojekts dauert noch bis Anfang Dezember. 

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6 Responses

  1. Bauernland wird inzwischen von Allen als Selbstbedienungsladen betrachtet. Sobald sich die Öffentlichkeit einen Furz ausdenkt, nimmt man den Bauern Land weg oder schreibt ihnen vor, wie sie es zu bewirtschaften haben. Wie z.B. im Gewässerraum ohne dafür Entschädigung zu zahlen.

  2. Und dank diesen und weiteren Bauern dürfen wir den Baldegger- und Hallwilersee belüften. Und selbstverständlich zahlt es wieder einmal mehr die Allgemeinheit.

  3. Stimmt nicht. Der Phosphoreinzrag durch die Landwirtschaft ist längst unter dem Sollwert. Die Altlasten-Entsorgung des Baldeggersees muss sein Eigentümer, die Pro Natura bezahlen.
    Ein Nebeneffekt wäre, dass die dann weniger Finanzen für die Angriffe gegen die produzierende Landwirtschaft hätten.

  4. Sonderbar, wie ein Roger Federer ein Haus mit Seeanstoss bauen kann, ohne Wegrecht für die Allgemeinheit, welches gesetzlich verankert ist. Bei einem Landwirt aber wird sofort der Schrei nach Enteignumg laut.

  5. Ich würde auch nicht unterschreiben und wenn dann nur unter Millionen Entschädigung! Es gibt doch kein Recht, dass ein Unnützer Fussweg durch meinen Garten führt! Überall will man Natur und die solle möglichst nicht angetastet werden aber was da passiert ist das pure Gegenteil! Die Natur ist danach durch die Anwesenheit der Touristen gestört! Das Ufer wird zur Badewiese. Warum interveniert da die ProNatura nicht??? Alles nur Heuchler denen es am Ende doch nur um Kohle geht!

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