Dienstag, 27. September 2022
03.07.2022 07:10
Luzern

Platz schaffen für mehr Mitarbeiter

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Von: jgr

Die Andermatt Gruppe plant in Grossdietwil LU einen Neubau für 15,5 Millionen Franken. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von 14 Monaten. 


Die Andermatt Gruppe bekennt sich zum Standort Grossdietwil und baut die Logistik-, Produktion- und Büro-Kapazitäten auf einer zusätzlichen Geschossfläche von 7600 m2 aus. Damit werde sichergestellt, dass den durchschnittlich 10% zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pro Jahr ein Büroplatz zur Verfügung stehe und der wachsende Platzbedarf für die Lagerung und den Versand in den nächsten vier bis fünf Jahren gedeckt werden könne, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung.

Rund ein Jahr dauerte die Planung für das Projekt. Nun ist der Spatenstich erfolgt. In 14 Monaten soll der Neubau bezugsbereit sein. 

Das Unternehmen

Die internationale Firmengruppe Andermatt mit Hauptsitz im luzernischen Grossdietwil engagiert sich seit über 30 Jahren für innovative Lösungen und fundierte Beratung für eine nachhaltige Produktion von Lebensmitteln. Das Unternehmen beschäftigt rund 490 Mitarbeitende an 26 Standorten auf der ganzen Welt, davon 229 in der Schweiz. 

Das Ziel der Andermatt Gruppe sei, wirksame biologische und natürliche Alternativen zu chemisch-synthetischen Produkten für den Pflanzenbau, Haus und Garten, Schädlingsbekämpfung, Bienen- und Nutztiergesundheit zu finden und verfügbar zu machen, heisst es weiter in der Mitteilung. 

Der Nachhaltigkeitsgedanke wird auch beim Neubau umgesetzt. Ab dem Untergeschoss aus Beton werden vier Stockwerke in Holz gebaut. Dieses stammt zu einem grossen Teil aus der Region. 

Zudem sind 15 Erdsonden mit einer totalen Bohrlänge von 3100 m geplant, um das grosse Gebäudevolumen im Winter möglichst klimaneutral zu heizen und im Sommer zu kühlen.

Das Dach, die Südfassade und die Westfassade werden mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet.  Das Dach wird stehende Photovoltaik-Elemente erhalten, sodass die Dachfläche trotzdem begrünt werden kann. Somit wird dort auch die Biodiversität gefördert.


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