2.05.2014 13:28
Quelle: schweizerbauer.ch - ats/sam
BEA
Bernische Eliteschau 2014 - Nilson Minifée ist Miss BEA 2014
115 Kühe der Rassen Holstein, Red Holstein, Simmental und Swiss Fleckvieh kämpften an der Bernischen Eliteschau an der BEA um die Miss-Titel. Es siegt die Red-Holstein-Kuh Nilson Minifée von Niklaus Krebs, Burgistein.

Die bekannte  RH-Kuh Nilson Minifée von Niklaus Krebs, Burgistein, wurde zur Miss BEA erkoren. Während bisher stets das Publikum entschied, welche Kuh es als seine Miss BEA  haben wollte, wurde diese langjährige und einzigartige BEA-Tradition  in diesem Jahr gebrochen. Minifée wurde gemeinsam von den drei Richtern Etienne Liechti, Niklaus Flückiger und Helmut Matti zur Siegerin erklärt. Sie sei die Kuh, die sich heute am besten präsentierte.

Erfolgreiches Highlight

Minifée wurde letztes Jahr vom Publikum zur Miss Schöneuter BEA gewählt und kann mit dem Schöneutertitel und dem Vize-Championne-Titel an der Swiss Expo Lausanne Anfang des Jahres bereits auf  eine erfolgreiche Schausaison 2014 zurückblicken. Die feine, schliffige Kuh in der dritten Laktation überzeugte die Richter unter anderem mit ihrem perfekten Zentralband und wurde als «absolutes Highlight» bezeichnet. Der Sieg von Minifée sei eine gewisse Genugtuung, so Niklaus Krebs. «Sie ist eine komplette Kuh, die im Kanton und auch national erfolgreich ist.»

Haway Miss Schöneuter

Die SF-Kuh Incas Haway von Hans und Res Staub, Eriswil, wurde  zur Miss Schöneuter bestimmt. Sie bestach mit einem absoluten Topeuter mit vier perfekten Zitzen. Ihr Euter sei nicht nur hoch, breit und habe ein super in die Bauchwand verwachsenes Voreuter, sondern weise auch eine sehr gute Euterbodenhöhe und Zentralband auf, lautete die Begründung.  Die Swiss-Fleckvieh-Kühe konnten zusätzlich zur Miss Schöneuter, welche über alle Rassen gewählt wurde, auch eine Rassenmiss stellen. Diesen Titel holte mit Gregor Blöschi, Hanspeter und Simon Eichenberger, Arni, ebenfalls eine würdige Vertreterin. Sie gewann durch ihre Eleganz und ihren sehr korrekten Rücken.

Nach zwei Gesamtsiegen in den letzten beiden Jahren mussten die Simmentaler dieses Mal mit einer Rassensiegerin vorliebnehmen. Diese  heisst Solan Hortensia von Peter und Hans Jungen, Frutigen. Hortensia stehe in der zweiten Laktation und zeige eine enorme Kondition. Sie lasse keine Wünsche mehr offen, meinte Richter Helmut Matti.

Zu den Impressionen rund um die Ausstellung

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