28.11.2013 17:23
Quelle: schweizerbauer.ch - wpf/sam
Swissgenetics
Braunvieh-Tiere galten viel an der Top Sale
An der Top Sale von Swissgenetics in Brunegg AG wurden am Mittwoch 34 Holstein, Red-Holstein und Braunvieh versteigert. Die Milchpreiserhöhung von 2 Rp./kg, welche am Vortag bekannt gegeben wurde, schien die Mitbietenden an der Top Sale zu beflügeln.

Wenn man die Embryonen und Spermadosen nicht mitzählt, dann erzielten die 27 verkauften Rinder einen Durchschnittspreis von sage und schreibe 8914 Franken pro Tier.

Snickerdoodle-Genetik

Dabei stach das Braunvieh die angebotenen Red-Holstein- und Holstein-Tiere preislich klar aus. Von den vier Tieren, welche 15000 Franken und mehr galten, gehörten 3 zur braunen Rassen. Für den absoluten Höchstpreis von 29000 Franken konnte Auktionator Andreas Aebi für das Braunvieh-Rind Old Mill Tau Shakira den Zuschlag geben. Der Käufer - ein ET-Tierarzt - stammt wie der  Verkäufer Ezio Pedrini, Airolo TI, aus der Sonnenstube der Schweiz. Doch obschon Shakira im Tessin das Licht der Welt erblickte, stammt sie eigentlich aus Übersee. Ihre Mutter ist keine geringere als die amerikanische Ausnahmekuh Old Mill Snickerdoodle, die fünfache Grand Champion an der World Dairy Expo in Madison.

Den zweithöchsten Preis erzielte mit Present Pegasus aus der Gebrüder Kempf, Unterschächen, wieder ein Braunvieh-Rind. Es galt 15300 Franken. Pegasus geht über eine Jongleur und  Collection-Alisha auf die Urgrossmutter Ace Arve EX97 zurück, welche mit ihren Nachkommen auch sonst an diesem Tag an der Nachzuchtschau von Swissgenetics viel Aufsehen auf sich zog.

Den dritthöchsten Preis von 15000 Franken erzielten zwei Tiere. Zum einen handelte es sich wiederum um ein Braunvieh-Rind. Babel’s Glenn Florida, welche von Rolf Stocker, Neudorf, angeboten wurde, geht über ihre Mutter Babel’s Starbuck Fanfare auf die sehr bekannte deutsche Zuchtkuh Vinos Fuchsi zurück.

Schicke Larson-Tochter

Für ebenfalls 15000 Franken schlug Andreas Aebi das teuerste Holstein-Tier zu. Das Rind Swissbec Larson Brennia mit Rotfaktor wurde vom Swissbec-Syndicat um den ehemaligen Holstein-Europameister Michel Castella, Sommentier FR, angeboten. Die Larson-Tochter geht über Man-O-Man, Mr Burns, September Storm, Talent und Dragon auf die kanadische Red-Holstein-Zuchtkuh Aldonhill Brillance zurück.

Mit 12000 Franken das nächsteure Rind war dann mit Jolahofs Dally Joba von Gion Peder Vinzens, Luven GR wieder braun.

Irene-Tochter für 8200 Fr.

Hinter vier weiteren braunen und zwei Holstein-Rindern folgte dann mit Schrago Butler Isa der Gebrüder Schrago, Middes, FR, das erste Red-Holstein-Rind. Es galt einem Käufer 8200 Franken. Dass die an sich sehr attraktive Tochter der aktuellen RH-Europameisterin Jordan Irene  nicht mehr galt, hing wohl auch damit zusammen, dass es sich sehr schlecht bewegte.

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