25.02.2018 20:15
Quelle: schweizerbauer.ch - Robert Alder
23. Emmentaler Starparade
Diploma Frivole wiederholt Sieg
Die 23. Emmentaler Starparade von Sonntag in der Markthalle Burgdorf BE manifestierte einmal mehr die Stärke der Emmentaler Viehzucht. Dies bei allen ausgestellten Rassen.

Mit von der Partie waren einige erfahrene Schaudiven wie Nilson Ibiza mehrfache Eutermiss, Acme Simone, Siegerin der Altjahresschau, Loyd Jana oder Astronom Galilea, Siegerinnen am Jungkuhchampionat oder Diploma Frivole, die Titelverteidigerin des Vorjahres. Aber auch neue Jungkühe im Schauring machten klar, dass mit einigen von ihnen künftig zu rechnen ist.

Hirsbrunner ist Starzüchter

Zwei von ihnen sind waren Hirsbrunners Joyboy Korea und Hirsbrunners Andy Waruschka, die von Richter Christian Stegmann in der Kategorie 9 hintereinander auf den ersten zwei Plätzen klassiert wurden.

Das Duo war ein von vier Paaren, die um den Titel des Starzüchters konkurrierten. Sie machten das Rennen. "Zwei Jungkühe, die extrem gut miteinander harmonieren, kommentierte Stegmann die Sieger aus der zucht der GG Paul und Simon Hirsbrunner, Zollbrück. 

Die letzte Kategorie Wurde mit Spannung erwartet, trafen doch einige der genannten Schaudiven aufeinander.  Frivole von Res und Pascal Thomi, Eggiwil, war erneut in blendender Kondition und liess die Konkurrenz, gefolgt von Nilson Ibiza hinter sich.

Im Schlussfinale um die Starkuh RH/HO machte sie das Rennen und wiederholte den Vorjahressieg. Stareuter dieser Rassen wurde Tschirren's Armani Bolivia, die mit ihrem enorm breiten und hohen Euter die Bewunderung des Richters auf sich zog.

Galilea wird Starkuh SF

Astronom Galilea von  Hans Bohren aus Langnau weiss ebenfalls, dass sie schön ist. "Sie ist eine Klasse für sich und besticht mit ihrer Harmonie, ihrer Breite und dem Top-Euter", beschrieb sie Jan Jungen, der die Swiss Fleckvieh- und die Simmentalkühe richtete.

Sie war für ihn die klare Starkuh dieser Rassen. Urs Krummenacher aus Gohl zeigte sich fast etwas überrascht, als Jungen seine Carlman Lisette zur Stareuterkuh SF/SI machte. Auch sie war hinter der Starkuh in ihrer Klasse rangiert und bestach durch ihr satt und hoch sitzendes Euter, das perfekt in die Bauchwand verwachsen ist.

Patrick Matti aus Turbach richtete die vier Rinderklassen. "Dieses Rind verkörpert das Zuchtziel perfekt und zeigt viel Schliff und Breite in Körper", lautet seine Begründung zum Entscheid,  das Swiss Fleckviehrind Hardy Pearl von Adrian Zürcher, Gohl, zum Starrind zu machen.

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