24.01.2019 19:24
Quelle: schweizerbauer.ch - ral
Viehzucht
Etoile und Nubia siegen
Die beiden Richter Helmut Matti, Turbach (Simmental) und Rolf Dummermuth, Fahrni (Swiss Fleckvieh) zeigten sich beeindruckt von der guten Qualität der erst- und Zweitmelkkühe am 12. Jungkuhchampionat von Donnerstag in Thun BE.

Präsente Erstmelken

Schon bei den Erstlaktierenden Kühen gefielen die Spitzentiere ausserordentlich. So die Gewinnerin der ersten Kategorie, Amarone Elina von Stephan und Jonathan Perreten, Lauenen, die dank ihrer Harmonie und Ringpräsenz als Juniormiss vom Platz ging. Zur Junior-Schöneuter wurde Unetto Wiria von Familie Schmied aus Guggisberg erkoren.

Die Fabbio-Liga


Fabbio überzeugt immer wieder als Schaukuhmacher. Fabbio Nubia von Walter Wyss, Wilderswil, hat schon einige Titel im Sack. Heute kam ein weiterer dazu: Sie wurde unbestrittene Miss Jungkuh der älteren Kühe. "Sie ist fehlerlos, korrekt in allen Teilen, sei es im Typ, im korrekten Fundament oder im Qualitätseuter", kommentierte Matti. Aber auch die Eutermiss der älteren Kühe war eine Fabbio-Tochter, die hinter Nubia klassierte Azalea von Ueli Schärz, Aeschi b. Spiez. Perfekt ausbalanciert sei ihr Euter, so Matti.

Quantania und Pamina

Auch die Juniormiss der SF-Kühe ist kein unbeschriebenes Blatt. Oberli's Hardy Quantania fiel schon an der Berner Junior Expo auf. Dummermuth zog sie aufgrund ihrer Harmonie der Konkurrenz vor. Nicht ganz soviel Format, aber ein Top-Euter zeichnet CHStaub Gismon Pamina von Christoph Staub, Säriswil, aus. In ihrer Klasse als Dritte rangiert, konnte ihrem Euter aber niemand das Wasser reichen. Sie wurde Junior Eutermiss.

Odyssey punktet weiter

Altmeister Odyssey ist im Schauring ein sicherer Wert. So konnte sich Zurbrügg's Odyssey Etoile von Fritz Zurbrügg, Scharnachtal, die Schleife als Jungkuh-Miss umlegen lassen. "Eine beeindruckende Kuh. Perfekt in der Grösse, im Typ, in ihren Übergängen sowie mit einen Klasse-Euter ausgestattet", beschrieb sie Dummermuth. Als Eutermiss stand ihr Studer Carmen von Walter und Florian Jakob aus Aedermannsdorf nur wenig nach. Ihre Naucheuterbreite und -höhe sowie die Verbundenheit in die Bauchwand sei einzigartig, so der Richter.

Vier Nachzuchtgruppen

Swissgenetics zeigte je zwei Töchtergruppen jeder Rasse. Bei SF waren es die zurzeit sehr gefragten Florino und Hardy-P. Beide wussten beim zahlreich aufmarschierten Publikum zu gefallen. Gut im Format sowie drüsige, gut sitzende Euter zeichneten beide aus. Beim Simmental waren dies Unic Balthasar und Cowboy Sandro, die beide mit mittelrahmigen Töchtern mit funktionellen Eutern und Fundamenten zeigten.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe von Samstag.

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