3.10.2016 06:38
Quelle: schweizerbauer.ch - Rudolf Haudenschild
Auktion
Hännis bieten 40 Kälber und Rinder an
Andreas und Renate Hänni-Marti bieten in einer stillen Hofauktion 40 Kälber und Rinder an. Darunter sind Tiere mit Schaupotenzial und hohe Genomtiere aus tiefen internationalen Kuhfamilien wie Raven und Roxy.

«Wir bieten nach dem Vorbild amerikanischer Zuchtbetriebe alle Jungtiere, die nach dem 1.Juni 2015 geboren sind, zum Verkauf an. Die Käufer können vom 13. bis 15. Oktober die 40 angebotenen Tiere, Abstammungen, Abstammungszuchtwerte und genomische Zuchtwerte ruhig im provisorischen Stall in der Scheune auf dem Sädel in Gerzensee BE studieren und ihre wohlüberlegten Gebote abgeben», erklärt Hänni die Vorteile eines Homesales (stille Auktion im Stall).

Gebote anonym gelistet

«Die Gebote werden dann anonym im Stall auf einer grossen Tafel und auf unserer Homepage www.haennifarms.com gelistet und ständig aktualisiert», erklärt Andreas Hänni das Prozedere. Für jedes Tier werde ein Mindestgebot eingetragen. Geboten werde in Hunderterschritten. Zudem könne zum Gebot ein zusätzliches Maximalgebot hinterlegt werden. Dieses komme jedoch nur zum Zuge, wenn das letzte Gebot eines Dritten darunter liege.

Den Zuschlag bekomme dann jener mit dem höchsten Maximalgebot zu 100 Franken höher als das letzte Gebot. Lägen zwei gleiche Maximalgebote vor, würden diese Bieter telefonisch avisiert und angefragt, wer sein Maximalgebot noch erhöhen wolle. Der schliesslich den Zuschlag bekommende Käufer habe dabei «als Rückversicherung» ein Einsichtsrecht in die Vorgebote, versichert Andreas Hänni das transparente Vorgehen an einem «Homesale».

1500 bis 15'000 Franken

«Wir gehen davon aus, dass gegen  die Hälfte der Tiere am Schluss verkauft sein wird zu Preisen von 1500 bis 15000 Franken», erklärt Res Hänni. Die 40 angebotenen Kälber und Rinder im teilweise spülfähigen Alter sind Raritäten in Rot und Schwarz und ganz besonders und überraschend auch in der Sektion Swiss Fleckvieh. So die Nummern 1 und 2 der aktuellen SF-Genomtopliste. Die Nummer 1 ist sogar genetisch hornlos, abstammend vom  Stier Van-Gogh (V: Ladd P) aus einer Colt P.

Die Nummer 2 ist ihre Halbschwester aus einer Shottle aus der Swissfleckviehkuh Salomon Kate Moss EX-91. Zum Verkauf kommen auch sechs Red-Holstein-Kälber und viele Rotfaktorträger. So mit 1488 ISET die Nummer 3 der RC-Genomliste Swissherdbook, Hänni Farms Kingboy Maelle Rae RC aus Colt Molly Rae über Big-Time, Burns und Goldwyn aus Scientific Debutante Rae, also aus dem Herzen der Kuhfamilie Roxy EX-97, der «Queen of the Breed».

Oder mit 1486 ISET die Rotfaktor-Halogen-Tochter Shauna RC aus einer Ladd P aus Ruby D Shawn, der Mutter von Shamrock. Dann mit Schaupotenzial Advent Lucy RC direkt aus Gloryland Lexie Rae EX-96 oder eine Destry RC aus Durham Liberty Rae EX-95 aus Gloryland Rudolph Lana Rae, der Urgrossmutter von Locket, welche kürzlich bei Blondin in Kanada für 117000 Dollar verkauft wurde.

Eine Halogen-Tochter mit Rotfaktor geht über Mac und Shottle direkt auf Debutante Rae zurück. In Rot mit 1416 ISET ist Aikman Rubina-Red aus einer Epic aus Mac aus Goldwyn aus Jordan aus Rubens aus Blackstar Raven bei Swissherdbook die Nummer 14. Genomisch  Schaupotenzial zeigt Thundra-Red aus Active RC aus La Waebera Destry Tinette aus Ralstorm Tina aus  Glacier Océanie.

Leckerbissen in Schwarz

Die Holsteinlegende Goldwyn stellt 6 Kälber, so ein Kuhkalb aus Gloryland Rudolph Lana Rae EX-94 und vielleicht ihre 23. excellente Tochter. Dann gibt es aber auch noch drei Goldwyns aus Durham Lauren Rae  EX-90 aus Sexation Lexie Rae EX-96 aus Lana Rae EX-94 und zwei Goldwyn-Töchter aus Shottle-Schwestern aus Durham Rhea EX-90 aus den Ravens zu ersteigern. Des Weiteren auch noch eine Gold-Chip-Tochter aus einer Acme aus Goldwyn Leasha Rae EX-93 aus Zenith Lakota aus Lana Rae, dann diverse Mogul-, Kingboy- und eine erste Jedi-Tochter aus einer Anton aus Advent  Debutante Rae EX-90 aus den Roxys.

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