11.05.2018 14:19
Quelle: schweizerbauer.ch - moh, ral, ats
BEA 2018
Pierolet Suleika wird Miss BEA
PerrenSenggi Pierolet Suleika doppelt nach. Nach dem Sieg an der Swiss Fleckvieh-Ausstellung in Thun setzt sich sich als Miss BEA die Krone auf. Die Qualität der ausgestellten Kühe bewegte sichauf Topniveau.

An der 32. Bernischen Eliteschau anlässlich der BEA  stellten sich die 120 schönsten Kühe der Berner Frühlingsschauen den Blicken der Experten Bernhard Ryser (RH/HO), Hanspeter Fuss (SF) und Hanspeeter Ryter (SI). Mehrmals hoben sie ausserordentzlich hohe Qualität der Kühe in den 14 Kategorien hervor.

Suleika schlägt alle

Die SF-Kuh PerrenSenggi Pierolet Suleika von Urs und Andrea Perren, St. Stephan befand sich auch heute Freitag in Topform. «Diese Kuh erfüllt das Zuchtziel», fasst Richter Hanspeter Fuss zusammen. Dieses Prädikat  kommt auch im  Finale, wo je drei Kühe der drei Rassen um die Misstitel kämpften, zu Tragen.

Bei den Swiss Fleckvieh Kühen hatte Suleika von Incas Umberta von Peter Leuthold, Riffenmatt und Manis Nadal Queen von David  Mani, Schwenden, Konkurrenz. Queen trägt ihren Namen zu Recht: Sie ging als Schäneuterkönigin vom Platz.

Auch Ariel wieder stark

Roman Ariel von Thomas und Reto Gerber, Süderenund die Titelverteidigerin Roman Livia von Hansueli Aebersold, Beatenberg sind ein Duo, das schon mehrmals zusammen im Finale standen. Auch gestern an der Elitaschau.

Die Ehre streitig machen wollte ihnen die junge und komplette Amarone Jelena von Hanspeter Zahler, St. Stephan. Doch an der kapitalen Ariel gab es auch diesmal kein vobeikommen. Sie darf sich die Schleife als Miss Simmental umlegen lassen und fügt ihrem Palmares einen weiteren Titel hinzu.

Neuer Stern Shakira

Diese Kuh sollte man vermutlich gut im Auge behalten. Gemeint ist die erstlaktierende Aegerter’s Golden Dream Shakira von Hansueli Aegerter, Oberwil im Simmental. Als eine Bilderbuchkuh  mit viel  Schliff, Breite und einem Top-Euter bezeichnete sie Richter Bernhard Ryser. Eine Meinung, die das Richtertrio in der finalen Entscheidung mittrug.

Dort waren noch drei schwarze Vertreterinnen in der Ringmitte. Einerseits  Tschirren’s Armani Bolivia von Hans und Thomas Tschirren, Enggistein, ebenfalls eine schwarze Beauty. Und andererseits die jugendliche Galtera-Farm Braxlin Adrenaline von Jan Jungen, Kiental. Die seidig schwarze Viertlaktierende sei das Idealbild einer Kuh, wie er sie gerne sehe, wenn sie älter würden.

«Sie zeigt enorm viel Feinheit im Typ und im Fundament, punktet mit einem breiten Becken, das sich bis ins breite und hohe Nacheuter zieht. Trotzdem punktete letztlich die junge Shakira und liess sich als Miss Red Holstein/Holstein feiern.


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