15.09.2016 09:50
Quelle: schweizerbauer.ch - Robert Alder
Bern
Schöner Cowboy und Null-Fehler-Stier
Am Zuchtstiermarkt in Thun BE gab es ein Novum. Erstmals wurden ein Betriebscup durchgeführt. Dem Publikum wurden einmal mehr ausdrucksstarke Tiere präsentiert.

Am Zuchtstiermarkt Thun wurde heuer erstmals ein Betriebscup durchgeführt. 29 Aussteller haben mindestens drei Stiere ausgestellt und hätten daran teilnehmen können. 12 nutzten die Chance und traten mit drei möglichst gut rangierten Stieren an. Als Sieger die Nase ganz vorn hatte Hansueli Brügger, Frutigen, mit seinen drei Simmental-Jungstieren, die sich wie aus einem Guss präsentierten. Sie klassierten sich alle im ersten Rang.

Einer der drei, Amarone Sandro, konnte sich später auch als Mister Stierkalb Simmental feiern lassen. Bei der Swiss Fleckvieh-Stierkälbern bestach Odyssey Dollar von Beat Haldimann, Signau, durch seine Entwicklung und das perfekte Fundament. Walter Lüthi, Allmendingen stellte den schönsten Red Holstein Jungstier. Sein Märchligen Gangnamst Fino überzeugte die Jury durch seine Oberlinie und die Brusttiefe.

Bei den ältern Stieren war sich die Jury einig: «Das ist ein Null-Fehler-Stier.» Gemeint war damit der vorhandstarke Schuwey Classic Iceman-ET, der von Peter Steffen, Ortschwaben, ausgestellt wurde. Er durfte den Titel Mister RH mit nach Hause nehmen. Der vierjährige Cowboy Sandro von Michael Gerber, Heimenschwand war unangefochten der schönste Simmentalstier. In seinem Alter überzeugt er durch Korrektheit in allen Teilen.

Bei den Swiss Fleckvieh ging Sandro Fels von Ueli Schütz, Reichenbach als Mister SF vom Platz. Sein solider Widerrist und der feine Knochenbau gab den Ausschlag dazu. Der Handel lief zufriedenstellend. Auch die gelösten Preise entsprechen den Vorstellungen der Verkäufer.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Samstagsausgabe des "Schweizer Bauer".

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