15.01.2015 14:46
Quelle: schweizerbauer.ch - ats
Simmentaler
Swiss Expo 2015 - Alex Wena siegt in Lausanne
Die Miss Simmental der Swiss Expo 2015 heisst Tur-Bach Alex Wena, Ueli Bach, Turbach. Sie bezwingt Vize-Miss und Vize-Miss Euter Simmental Nineron Akalei, Toni und Ueli Schärz, Aeschi.

Die Swiss Expo endet für Tur-Bach Alex Wena und ihren Züchter Ueli Bach, Turbach, mit der höchsten Auszeichnung, dem Championnetitel. Wena  konnte sich gegen die jüngere Nineron Akalei von Toni und Ueli Schärz, Aeschi, bereits in der Kategorie behaupten und verwies sie beim Finale wiederum auf den zweiten Rang. Richter Adrian von Känel begründet seine Wahl damit, dass Wena mehr Länge, Breite und Tiefe habe, als Akalei.

Favoritin bewährt sich

Wena ist kein unbeschriebenes Blatt, 2012 wurde sie in Lausanne bereits zur Schöneutersiegerin erkoren. Wena gehörte in diesem Jahr zu den Favoritinnen  und konnte dieser Rolle  absolut gerecht werden. Für den Betrieb sei der Sieg ein grosser Erfolg und «eine Anerkennung für die jahrelange Zuchtarbeit»,  sagt Züchter und Besitzer der Siegerkuh, Ueli Bach. Mit einem Sieg habe er nicht explizit gerechnet aber man müsse immer das Beste geben und mit Hoffung und Ambitionen an die Swiss Expo kommen, ohne dabei verbissen zu sein.

Die Schöneuterwahl konnteSolan Kapita von Stephan und Jonathan Perreten, Lauenen, für sich entscheiden. «Sie  hat ein besseres, höher angesetztes Hintereuter und ein besseres Zentralband», begründet von Känel. Kapita setzte sich vor Akalei, welche neben dem Vize-Championne-Titel auch den Vize-Schöneuter-Titel mit nach Hause nehmen konnte. Auch für starken Nachwuchs ist gesorgt. Als Rinder-Championne ging Benua Ronja von Stephan und Jonathan Perreten, Lauenen bei Gstaad, aus dem Ring. Vize-Rindermiss wurde  Amarone Pivoine von Christophe Rey, Le Châtelard-près-Romont.

Überraschende Qualität

«Der Entscheid war sehr eng, beide Tiere sind sehr nahe am Zuchtziel und gut entwickelt», meinte der Richter. Der Richter war von der guten Qualität der  gezeigten Tiere überrascht. «Obwohl nicht viele Tiere aufgeführt wurden, hatte es trotzdem eine sehr starke Spitze», so von Känel.

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