20.01.2015 06:07
Quelle: schweizerbauer.ch - Monika Helfer
Swiss Expo 2015
Swiss Expo 2015 - Von Lausanne durch 12 Kantone nach Hause
Die Swiss Expo ist vorbei. Nun geht es für den Bündner Dino Balestra, den schweizerbauer.ch vor und während der Swiss Expo begleitet hat, samt seinen Tieren wieder nach Hause.

Die letzten sechs Tage verbrachte Dino Balestra mit seinen drei Tieren auf dem Messegelände Beaulieu in Lausanne. Die Swiss Expo war seine zweite Heimat. Am Sonntag  ging es wieder nach Hause. Rückblickend auf die letzten Tage hat es sich  für Dino Balestra  gelohnt zu kommen. «Ich bin zufrieden. Die Swiss Expo ist eine Super-Show, welche Supertiere mit Spitzenqualität vorweist. Es ist super zum Mitmachen und  lohnt sich zum Anschauen.»

Sieg und vierter Platz

Dino Balestra kam mit drei Tieren nach Lausanne. Am Start waren für Dino die Holstein-Kuh Wyndford Windbrook Erle 6 sowie die Brown- Swiss-Rinder J.A. Jessys-Joe Sarina und Frauenthal Jongleur Duranda. Balestra kann auf gute Resultate zurückblicken. Am Freitagmorgen kamen seine Brown-Swiss-Tiere in den Ring.  J.A. Jessys-Joe Sarina hat in der 4. Kategorie den 1. Platz belegen können. Dinos Rind Frauenthal Jongleur Duranda belegte in der 6. Kategorie Platz 4.

Am Samstag ging es für Wyndford Windbrook Erle 6 an den Start. Sie belegte den 18. Platz in der 12. Kategorie. Am Mittwoch wurde Wyndford Windbrook Erle 6 brünstig. Dino Balestra und Gaudenz Thomann entschlossen sich für den Stier Doorman. Die entsprechende Samendose wurde am Dienstag von zu Hause nach Lausanne mitgenommen.

Zusammenräumen

Am Sonntagmorgen ging es um 8 Uhr los mit dem Zusammenräumen vom restlichen Material. Heu musste keines nach Hause genommen werden, da die Tiere alle 16 Heuballen gefressen haben. Nur einige Rübenschnitzel sowie Kraftfuttersäcke machen die Rückreise von 324 km mit. Auch Ventilatoren, Mistgabel, Kessel, Besen, Styling Kiste, Futterwagen sowie die Holzwände werden in den Viehtransporter von Dino Balestra verladen. Regenhosen, Gummistiefel und andere Kleider müssen wieder nach Hause genommen werden. Der Hunger bei den Personen war gross, so dass das Essen  zu knapp eingeplant war. Kurzerhand wurde im nahe gelegenen Coop zusätzliches Essen wie Brot, Käse sowie Wurstwaren und Fleisch eingekauft.

Durch zwölf Kantone

Als der Transporter am 11.15 Uhr auf dem Messegelände ankam, wurden sofort die Tiere verladen. Der Chauffeur Maurice Caillet hat nun eine Rückfahrt durch zwölf Kantone vor sich( VD, FR, BE, SO, AG,LU ZG, ZH, SZ,GL, SG, GR), damit sie nachmittags um 16  Uhr in Vilters ankommen. So sind die Tiere rechtzeitig zurück, um gemolken zu werden. «500 Liter Diesel sind im Tank. Auf 100km ist ein Verbrauch von 35 Litern und mehr normal» so Caillet. Dino Balestra räumt noch die letzten Habseligkeiten in seinen Viehtransporter, und schon geht auch für ihn die Fahrt zurück ins Bündnerland. Dort angekommen, wird Dino mit seinen Tieren zurück in die Lenzerheide fahren, wo sie eingestellt sind. Einiges Material wird noch am Sonntagabend ausgeladen.

Positive Bilanz

«Ich bin zufrieden mit der Swiss Expo trotz dem grossen Aufwand und den Kosten.» Denn für den Transport, den Standplatz, Klipper, Futter, Hotel und andere Kosten bezahlt Balestra rund 800 Franken pro Tier. «Trotzdem werde ich nächstes Jahr wiederkommen, wenn ich die passenden Tiere dazu habe», sagt er.  Am Montagmorgen wird Balestra sein restliches Material versorgen. Die Tiere werden noch einmal gewaschen, damit die Haare an der Top Line nicht ausfallen. Am Nachmittag möchte er sich noch ein wenig von den anstrengenden Tagen an der Swiss Expo erholen und wieder in den Alltag reinkommen. Denn er war in den letzten Tagen nicht gross zum Schlafen gekommen. Am Dienstagmorgen wird Balestra wieder seine Arbeit am Plantahof antreten, denn seine Ferien sind hiermit vorbei.

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