22.02.2014 13:54
Quelle: schweizerbauer.ch - wpf, sam
Tier und Technik 2014
Tier und Technik 2014 - Am Samstag ist Fleckvieh-, Holstein und Jersey-Tag
Der Samstag ist an der Tier&Technik traditionell den Rassen Fleckvieh, Holstein und Jersey vorbehalten. Und es gab nicht nur schöne, sondern auch äusserst interessante Siegerinnen.

Urs Buri aus Hasle-Rüegsau beurteilte sowohl alle Fleckierassen wie auch die Holstein-Kühe. Für ihn sei der Fall klar, wen er zur HolsteinChampion bestimmen würde: Sanchez Harriet von Kurt Sätteli, Mörschwil.. «Es ist die Kuh, die hier für mich klar die Nummer 1 ist. Eine herrliche Kuh», begründete er. Die Siegerin der Kategorie zwei konnte damit auch die junge Hvezda Ponja von Karl Ammann, Schwarzenbach, welche die Kategorie 1 gewonnen hatte, auf den Ehrenplatz verweisen.

Aus Genomik-Sonderschau zum Sieg

Bei der Red-Holstein-Schau nahm mit Savard  Ronja von David Flury, Oekingen, eine Kuh aus der Sonderschau Genomik, teil. Vorgeführt wurde sie denn auch von Genomik-Spezialist Franz Seefried von der Qualitas AG persönlich. Und er führte Ronja gleich zum Sieg. «Es ist eine kapitale Kuh mit harmonischen Übergängen und sie bewegt sich gut», begründete Richter Buri. Er habe sie deshalb der Siegerin bei den üngeren Kühen, Joyboy Anabel, Andreas Wettstein, Tagelswangen, vorgezogen.

Bei den Rassen Simmental, Montbéliarde und Swiss-Fleckvieh hatte Richter Buri jeweils nur eine Kategorie zu beurteilen.  Zur Miss Simmental bestimmte er Alex Diana von René Lindenmann, Uznach. Er zogt sie der zweitrangierten Alex Dalyna, Olivier Dulex, St-Triphon, vor. «Ich habe eine  Kuh zur Miss gewählt, die sehr ausgeglichen ist und dem Zuchtziel sehr nahe kommt.  Sie hatte gegenüber der zweitrangierten namentlich im Sprungelenkt Vorteile», begründete er.

Starke Euter-Kühe

Bei den Montbéliardes gefiel ihm  Urbaniste Galette vno André Croisier, Gimel, am Besten. Er zog sie der zweitplatzierten  Praz-Tecot Valfin Jb Vedette, Pierre Guignard, Rances wegen dem besseren Nacheuter vor.

Bei den Swiss-Fleckvieh-Kühen obsiegte  Boss Meg, Daniel Wölfli, Fahrni. Mit der Begründung «sie hat ein Traumeuter, das noch besser in die Bauchwand verwachsen ist», zog Richter Buri sie der zweitrangieten Lucky Ruth, Mathis Vetsch, Serneus, vor.

Ronja siegt bei Jersey

Die Jersey-Rasse wurde von Heini Stricker beurteilt. Sein Entscheid bei der Championwahl fiel zu Gunsten von Forest Ronja, Martin Zemp, Ebnet, aus. «Für mich geht nichts an der Katalognummer 6 vorbei. Sie hat die Breite im Becken und damit auch die Breite im Nacheuter, wo sie den anderen einfach überlegen ist», begründete er den Entscheid. Ronja, die auch den Schöneutertitel bei den älteren Kühen gewann, besiegte damit Plankis May Conny, Hansueli Salis, Chur, welche zuvor Kategorie 1 sowie den Schöneutertitel der jungen Kühe gewonnen hatte.

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